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  • Bremen, Sendesaal, 18:00
    intervall
    Stephan Schrader, Isabel Douglas, Amine Nouri
  • Bremen, Die Glocke, 20:00
    Erlebnishunger und Entdeckerlust
    Duncan Ward, Benjamin Appl
  • Köln, Philharmonie, 16:00
    Werke von Schubert, Webern und Farrenc
    Duncan Ward, Benjamin Appl
  • Bremen, Die ›Kammer-Philharmonie‹, Gesamtschule Bremen-Ost, 20:00
    Musikalische Häutungen
    Stefan Latzko, Emma Yoon, Friederike Latzko, Lynda Cortis
  • Thedinghausen, Schloss Erbhof Thedinghausen, 19:30
    Musikalische Häutungen
    Stefan Latzko, Emma Yoon, Friederike Latzko, Lynda Cortis
  • Schwerin, Schleswig-Holstein-Haus, 16:00
    Musikalische Häutungen
    Stefan Latzko, Emma Yoon, Friederike Latzko, Lynda Cortis
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Konzertkategorien Orte Komponisten Mitwirkende Künstler

Musiker

Kontrabass

Klaus Leopold

Klaus Leopold studierte an der Hochschule der Künste Berlin bei Prof. Klaus Stoll und war Stipendiat der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker. Als Student musizierte er auch im Bundesjugendorchester und im European Community Youth Orchestra.

1983 wurde er zunächst Mitglied der Kammerphilharmonie, als diese noch ›Kammerorchester der Jungen Deutschen Philharmonie‹ hieß. Später wechselte er jedoch zu den Berliner Symphonikern, um dann 2003 endgültig zur Deutschen Kammerphilharmonie Bremen zurückzukehren.

In der Freizeit ist er am liebsten in seinem Garten bei seinen Rosen.
Klaus Leopold, Kontrabass

Kontrabass

Tatjana Erler

Nachdem zuerst die Harfe ihr Instrument war, wechselte Tatjana Erler später auf den im elterlichen Haus vernachlässigten Kontrabass mit seinem erdigen Klang. Ihr Studium absolvierte sie in Salzburg und Berlin und war währenddessen Mitglied in der Jungen Deutschen Philharmonie und im Weltjugendorchester der Jeunesses Musicales.

Während des Studiums und danach hat sie die größeren Gestaltungsmöglichkeiten als Kontrabassistin im Kammerorchester stets denen einer Bassistin in großen Sinfonieorchestern vorgezogen. Die erste feste Stelle war dann folgerichtig beim Berliner Ensemble Oriol. Von dort kam sie 2002 zur Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.

Privat hat es die gebürtige Chiemgauerin aber wieder in den Süden verschlagen. Seit einiger Zeit lebt sie in München – weil sie die Berge so mag.
Tatjana Erler, Kontrabass

 

Kontrabass

Matthias Beltinger

Stimmführer

Sein Kontrabass-Studium absolvierte Matthias Beltinger an der Folkwang-Hochschule in Essen und an der HdK in Berlin, sowie als Stipendiat der Berliner Herbert-von-Karajan-Stiftung. Bereits als junger Student wurde er Mitglied des ›Kammerorchesters der Jungen Deutschen Philharmonie‹, welches später die Deutsche Kammerphilharmonie wurde. Er spielt viel Kammermusik in verschiedenen Ensembles des Orchesters und ist mit Mitglied bei den Bläsersolisten der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Oft wird er als Gast beim Chamber Orchestra of Europe, dem Kammerorchester Basel und dem Scottish Chamber Orchestra eingeladen. Er liebt die historische Aufführungspraxis und spielt mit seinem Barock-Kontrabass regelmäßig beim Freiburger Barockorchester, der Akademie für Alte Musik Berlin und Concerto Köln.

Neben seinen musikalischen Tätigkeiten hat er die Firma Resonanzio gegründet, die Akustikelemente zur Klangoptimierung von Konzertsälen, Kirchen und anderen Aufführungsorten herstellt. Ein Ergebnis davon ist die auf den ersten Blick einfache, aber bei genauem Hin-Hören (!) faszinierende Entwicklung neuer Resonanzpodien für akustische Instrumente, die den individuellen Eigenklang der Instrumente besser zur Geltung kommen lassen. Durch die Klangpodeste hören sich die Musiker selbst besser, für das Publikum ist der Klang differenzierter und besser artikuliert wahrnehmbar. .
Matthias Beltinger, Kontrabass; Stimmführer
 

Violoncello

Stephan Schrader

Stephan Schrader studierte in Detmold und Paris. Seine erste Stelle als stellvertretender Solocellist am Staatstheater Hannover kündigte er, um sich der Kammermusik und immer wieder neuen Formen der Musikvermittlung zu widmen. Dazu gehören die Zusammenarbeit mit Schauspielern, Tänzern, Maskenbildnern oder mit einem Clown.

Seit 1996 ist er Mitglied der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Hier engagiert er sich gerne auch in den pädagogischen Projekten des Orchesters. Er schätzt die Struktur und Arbeitsweise des Orchesters besonders, weil sie ihm genügend Raum für weitere Tätigkeiten lassen.

Denn er verfolgt daneben eine Reihe anderer Projekte, wie Kammermusik mit dem Trio Davidoff, Solo-Konzerte mit allen sechs Bach-Suiten an einem Tag, Programme mit Jazzmusikern oder einem Obertonsänger. Einzigartig ist seine Solo-Show ›Cello-Loop‹. An der Hochschule für Künste in Bremen unterrichtet Stephan Schrader Cello, Kammermusik und Improvisation.
Stephan Schrader, Violoncello
Und er wandert gern.
 

Kontrabass

Juliane Bruckmann

Juliane Bruckmann studierte als Jungstudentin zunächst bei Prof. Gottfried Engels an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Nach dem Abitur wechselte sie an die Hochschule für Musik in Freiburg und setzte ihr Studium bei Prof. Bozo Paradzik fort. Ihr Bachelorstudium schloss sie im Sommer 2016 ab und absolviert derzeit den Masterstudiengang.

Weitere Impulse erhielt sie auf Meisterkursen u.a. von Prof. Dorin Marc, Prof. Janne Saksala, Prof. Esko Laine und Prof. Christine Hoock. Juliane Bruckmann ist Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes und des Vereins Yehudi Menuhin Live Music Now Freiburg.

Ihre große Liebe galt und gilt dem Orchesterspiel. So war sie langjähriges Mitglied der Deutschen Streicherphilharmonie sowie der Jungen Deutschen Philharmonie und wirkte regelmäßig im SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg mit. Seit 2016 spielt sie in der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.

Ihre musikfreie Zeit verbringt Juliane am liebsten mit Freunden in der Natur, wandernd oder auf Skates.
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Violoncello
Ulrike Rüben
Ulrike Rüben studierte Cello in Freiburg und Berlin. Während ihres Studiums spielte sie in der Jungen Deutschen Philharmonie und gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen – die anfangs als reines Streicherensemble ›Kammerorchester der Jungen Deutschen Philharmonie‹ hieß.

Sie vervollständigte ihre musikalische Ausbildung mit Barockcello-Kursen und einem Gambenstudium in Frankfurt. Besonders mit diesen beiden Instrumenten spielt sie auch gerne außerhalb der Kammerphilharmonie mit anderen Musikern zusammen.

Auch ihr Hobby ist mit Musik verbunden: sie tanzt gerne Tango, was auf Tournee mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen besonders spannend ist – denn der Tango beginnt erst spät, wenn die Konzerte der Kammerphilharmonie längst beendet sind.
Ulrike Rüben, Violoncello

Violoncello

Tristan Cornut

Stimmführer

Tristan Cornut, geboren in Paris, erhielt seinen ersten Cellounterricht bei Annie Cochet. Er studierte am Pariser Konservatorium bei Roland Pidoux und an den Musikhochschulen Stuttgart und Freiburg bei Jean-Guihen Queyras.

Er wurde bei verschiedenen internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, u.a. beim Lutoslawski-Wettbewerb, dem Domnick-Wettbewerb, dem Gaspar Cassado Wettbewerb und dem ARD-Musikwettbewerb.

Als Kammermusiker musizierte er an der Seite von Antonio Meneses, Salvatore Accardo, Bruno Giuranna und Miguel da Silva und er ist Preisträger der Kammermusik-Wettbewerbe von Melbourne und Trondheim.

Tristan Cornut trat als Solist u.a. mit dem Stuttgarter Kammerorchester, dem Münchner Kammerorchester, dem Ensemble Resonanz, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dem Philharmonischen Orchester Tokio auf.

Seit 2012 ist er als Stimmführer Mitglied der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.
Tristan Cornut, Violoncello; Stimmführer

In seiner Freizeit interessiert er sich für Geschichte und Poesie.
 

Violoncello

Tanja Tetzlaff

Stimmführer

Tanja Tetzlaff studierte an der Musikhochschule Hamburg bei Professor Bernhard Gmelin und am Mozarteum Salzburg bei Professor Heinrich Schiff. Sie ist Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe, darunter der ARD-Wettbewerb. Im Jahr 1996 kam sie als Solocellistin zur Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.

Parallel zu ihrem Engagement im Orchester hat sie eine erfolgreiche internationale Karriere als Solistin und Kammermusikerin gemacht. So arbeitete sie als Solistin bereits u.a. mit den Dirigenten Lorin Maazel, Daniel Harding, Sir Roger Norrington, Philippe Herreweghe, Vladimir Ashkenazy, Dmitrij Kitajenko, Paavo Järvi, Michael Gielen und Heinz Holliger und musizierte mit dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Konzerthausorchester Berlin, dem Orchestre de Paris, dem Cincinnati Symphony Orchestra sowie selbstverständlich regelmäßig auch mit ihrer Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen hat ihr eine Portrait-CD gewidmet, auf der sie als Solistin und Kammermusikerin zu hören ist. Außerdem haben sie gemeinsam die Cellokonzerte von Wolfgang Rihm und Ernst Toch eingespielt.

Zu ihren Kammermusikpartnern gehören Lars Vogt, Leif Ove Andsnes, Alexander Lonquich, Antje Weithaas, Florian Donderer, Baiba und Lauma Skride und ihr Bruder Christian Tetzlaff, mit dem sie das Tetzlaff Quartett gegründet hat.

Mit dem Tetzlaff Quartett hat sie eine CD mit Werken von Sibelius und Schönberg eingespielt und gemeinsam mit Christian Tetzlaff und Leif Ove Andsnes die Klaviertrios von Robert Schumann.
Tanja Tetzlaff, Violoncello; Stimmführer

Mit ihrer Duopartnerin, der Pianistin Gunilla Süssmann, spielt sie regelmäßig in den großen Konzertreihen in Deutschland und Skandinavien. Gemeinsam haben Sie eine CD mit Werken von Sibelius, Grieg und Rachmaninov eingespielt sowie zuletzt die Cellosonaten von Johannes Brahms.

Neben ihrem Musikerberuf nehmen ihre drei Kinder fast ihre ganze Zeit in Anspruch. Ihrem Hobby Lesen widmet sie sich dann ausgiebig auf den zahlreichen Konzertreisen.
 

Violoncello

Marc Froncoux

Stimmführer

Der Belgier Marc Froncoux studierte bei Edmond Baert am Brüsseler Konservatorium und an der Musikhochschule Detmold bei Prof. Andre Navarra. Er war Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, wie des Internationalen Wettbewerbs ›Premio Vittorio Gui‹ in Florenz. Nach seinem Studium erhielt er einen Lehrauftrag als Dozent in der Solistenklasse von Prof. Edmond Baert in Brüssel und spielte als Solo-Cellist an der Oper im italienischen Lucca.

Seit 1998 ist Marc Froncoux Solo-Cellist der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. In seiner norddeutschen Wahlheimat leitet er das Oldenburger Kammerorchester und engagiert sich regelmäßig in Kammermusikkursen für Laien.

Mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen ist er international in den Konzertsälen vieler Metropolen zu Gast. In seiner Freizeit sucht Marc Froncoux Ausgleich in der Natur. Mit regelmäßigem Laufen trainiert er für seine Trecking-Touren im Himalaya. So verbindet er sportliche Aktivität mit der Suche nach innerer Ruhe.
Marc Froncoux, Violoncello; Stimmführer
 

Viola

Jürgen Winkler

Jürgen Winkler ist begeisterter Go Spieler. Diese Leidenschaft hat eine Neigung für die traditionelle Kultur Japans in ihm geweckt, so dass er musikalisch wie privat sich besonders auf die Reisen nach Japan freut.

Zusätzlich zu der erfüllenden musikalischen Arbeit bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen ist Jürgen Winkler auch an den außermusikalischen, unternehmerischen Aspekten interessiert. So hat er sich über viele Jahre im Orchestervorstand engagiert und war für die Realisierung der Vinylausgabe des Beethoven-Sinfonien-Zyklus mit Paavo Järvi hauptsächlich verantwortlich.

Für einen heutigen Orchesterprofi extrem ungewöhnlich, kam Jürgen Winkler 1982 von der Jungen Deutschen Philharmonie zur Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, als er noch Mathematik, Biologie und Geographie in Tübingen studierte. Anschließend wechselte er das Fach und studierte Bratsche bei Serge Collot und Emile Cantor.
Verschiedene Meisterkurse und intensiver Quartettunterricht beim Melos Quartett und dem LaSalle Quartett rundeten seine musikalische Ausbildung ab.
Jürgen Winkler, Viola
Neben der Tätigkeit in seinem Orchester gilt seine musikalische Leidenschaft der Kammermusik und der Mitwirkung in Ensembles für Alte Musik.
 

Viola

Anja Manthey

Aufgewachsen ist Anja Manthey in Wilhelmshaven, ganz in der Nähe der heutigen Orchesterheimatstadt Bremen. Von der Nordseestadt ging es zum Studium an die Musikhochschulen in Hamburg und Freiburg. Bereits 1982 trat sie ins damalige Kammerorchester der Jungen Deutschen Philharmonie ein.
Neben ausfüllender Orchestertätigkeit und regelmäßigen Kammermusikaktivitäten in verschiedenen Besetzungen gilt ihr besonderes Interesse den Geisteswissenschaften. 2012 hat sie ihr Studium in den Fächern Musikwissenschaft, Germanistik und Anglistik mit Auszeichnung abgeschlossen. Ihre Begeisterung und großen Kenntnisse auf diesen Gebieten bringt Anja Manthey seit vielen Jahren bei der Vorbereitung und Durchführung der Konzerteinführungsveranstaltungen ›en passant‹ [Link] und ›Auftakt‹ für die Bremer Abokonzerte ein.

Zu ihren bevorzugten Freizeittätigkeiten gehört – auch abseits von Musik oder Musikwissenschaft – das Lesen.
Anja Manthey, Viola

Viola

Klaus Heidemann

Klaus Heidemann hat Bratsche an der Musikhochschule Hannover bei Prof. Heinz-Otto Graf und bei Jaap Zeijl studiert und mit dem Konzertexamen abgeschlossen. Er war Bundespreisträger des Wettbewerbs ›Jugend musiziert‹ und Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie.

Bereits im Gründungsjahr 1980 wurde er Mitglied der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Daneben war er von 1988 bis 1995 Mitglied des Utrecht String Quartet, mit dem er internationale Tourneen unternahm und an vielen Uraufführungen beteiligt war.

Neben der Bratsche hat Klaus Heidemann in Hannover auch Klavier bei Prof. Manfred Heutling studiert und so ist er heute auch als Pianist sehr aktiv mit einer ausgedehnten Konzerttätigkeit und Aufnahmen für zahlreichen Rundfunksender. Bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen legt er bei Bedarf die Bratsche zur Seite und übernimmt den Klavier- oder Celesta-Part, wenn diese Instrumente in der Partitur vorgesehen sind.

Seit 1998 ist er Lehrbeauftragter für Streicherkorrepetition an der Hochschule für Künste Bremen. Schließlich arbeitet er auch als Arrangeur für verschiedene Ensembles.
Klaus Heidemann, Viola
U.a. hat er für das Theater Heidelberg eine musikalische Neufassung von Claudio Monteverdis Oper ›Ritorno d’Ulisse‹ geschrieben.

Klaus Heidemann mag es hoch hinaus und so ist er in seiner Freizeit gerne zum Bergsteigen unterwegs.

Viola

Friederike Latzko

Stimmführer

Friederike Latzko besuchte bereits während ihrer Schulzeit als Jungstudentin die Musikhochschule Köln und bekam dort intensivsten Kammermusikunterricht beim Amadeus-Quartett. Nach dem Abitur wechselte sie an die Hochschule der Künste in Berlin und sammelte dort in allen großen West-Berliner Orchestern weitere Ensemble-Erfahrung. Sie war Stipendiatin des DAAD, der Herbert von Karajan-Stiftung, Lehrbeauftragte, Dozentin beim Bundesjugendorchester und der Jungen Deutschen Philharmonie sowie Kammermusikpartnerin namhafter Solisten.

1980 gründete sie mit befreundeten Studenten Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen – damals zunächst unter dem Namen ›Kammerorchester der Jungen Deutschen Philharmonie‹, ab 1987 in Frankfurt dann ›Deutsche Kammerphilharmonie‹. Hier ist sie seit nunmehr über 30 Jahren Solobratschistin und engagierte Musikpädagogin.

Mit Mark Scheibe kreierte sie die ›Melodie des Lebens‹ und mit Rodrigo Blumenstock, Stefan Latzko und Gunther Schwiddessen das Orchesterprojekt ›Sinfonia Concertante‹, in dem Mitglieder der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen gemeinsam mit engagierten Amateuren musizieren.
Friederike Latzko, Viola; Stimmführer
Friederike Latzko ist Mutter von zwei erwachsenen Kindern und arbeitet in der verbleibenden Zeit in ihrem Atelier an Bildkompositionen und ihrer nächsten Ausstellung.


Violine

Beate Weis

Beate Weis studierte in Stuttgart Geige sowie Streichquartett bei Gerhard Voss in der Melos-Quartett-Klasse. Anschließend absolvierte sie ein Konzertfachstudium bei Ernst Kovacic in Wien.

Sie war Preisträgerin beim Bundeswettbewerb ›Jugend musiziert‹ und Mitglied des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg und des Bundesjugendorchesters sowie Stipendiatin des DAAD und der Landessammlung Streichinstrumente Baden-Württemberg. Unmittelbar nach dem Studium kam sie 1992 zur Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.

Hier ist Beate Weis auch in der Musikvermittlung sehr aktiv – im Rahmen von Orchesterprojekten wie ›Response‹, der ›Musikalischen Schnitzeljagd‹, Einführungsveranstaltungen (u.a. ›Genial‹ in Kooperation mit dem Bremer Kinder- und Jugendtheater MOKS) ebenso wie als Dozentin und Coach für Laienmusiker. Solistische Auftritte hatte sie u.a. mit dem Uni-Orchester Bremen, dem Kammerorchester Oldenburg und dem concerto armonico Freiburg.

Darüber hinaus widmet sie sich auch intensiv der Kammermusik. Sie war Mitglied des gemeinsam mit Orchesterkollegen gegründeten ›Ensemble Lesmona‹ und sie hat eine eigene Konzertreihe in der Bremer Silbermanufaktur Koch und Bergfeld. Dabei verbindet sie die Programmgestaltung gerne mit Rezitationen.
Beate Weis, Violine

Neben der Musik betreibt Beate Weis ihren Weinhandel ›Flaschenweise‹ mit ausgesuchten Weinen aus überwiegend biologischem Anbau.
 

Violine

Gunther Schwiddessen

Schon während seines Studiums mochte es der Geiger Gunther Schwiddessen international und ungewöhnlich. So studierte er in Essen wie auch an der Ferenc-Lizt-Akademie Budapest und erhielt einen Teil seiner Kammermusikausbildung beim ›Bartók-Quartett‹ in Budapest.

Neben dem Studium besuchte er Meisterkurse u. a. bei Sándor Vegh, György Kurtág und Walter Levin.

1998 wurde er Mitglied der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Um die Idee des eigenverantwortlichen Orchesters mit Leben zu füllen, engagiert er sich als Orchestervorstand.

Seine Freizeit verbringt Gunther Schwiddessen am liebsten mit Reisen. So genießt er die zahlreichen Orchestertourneen auch unter touristischen Aspekten.
Gunther Schwiddessen, Violine

Violine

Katherine Routley

Von allen Orchestermitgliedern hat die Australierin Katherine Routley den weitesten Weg in die Heimat. Studiert hat sie in Sydney, an der Indiana University Bloomington (USA) und am Utrecht Konservatorium. Die heutige Wahlniederländerin ist seit 1989 Mitglied der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.

Sie ist Gründungsmitglied des Utrecht String Quartet und hat in über 20 Jahren zahlreiche CDs mit dem Quartett aufgenommen, u. a. sämtliche Streichquartette von Arthur Lourié und Alexander Glasunow. Außerdem ist sie Dozentin für Kammermusik am Utrecht Konservatorium.

Katherine Routley liebt insbesondere alle Konzertreisen, bei denen sie sich in ihrer englischen Muttersprache verständigen kann. Also primär nach England und in die USA. Ihr Traum ist es, mit ihrem Orchester einmal eine Tournee in ihre australische Heimat zu unternehmen.

In ihrer Freizeit ist sie am liebsten an der frischen Luft – mit sportlicher Betätigung oder beim Gemüseanbau im eigenen Garten.
Katherine Routley, Violine

Violine

Hanna Nebelung

Hanna Nebelung erhielt den ersten Violinunterricht von ihrem Vater. Später studierte sie als Jungstudentin bei Prof. Evelyn Distler in Hamburg und war in dieser Zeit Mitglied im Bundesjugendorchester.

Sie setzte ihr Studium fort in Berlin bei Prof. Thomas Brandis sowie bei Geza Kapas und György Kurtag in Budapest an der Ferenc Liszt Akademie. Währenddessen spielte sie im Bundesstudentenorchester und im European Community Orchestra unter Claudio Abbado. Zugleich war sie auch Mitglied des Streichquartetts der Hochschule der Künste Berlin.

Hanna Nebelung ist Gründungsmitglied der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.
Hanna Nebelung, Violine
 

Violine

Hozumi Murata

Der Japaner Hozumi Murata war Preisträger bei einem nationalen Wettbewerb in Japan und begann sein Studium dort bei Prof. Toshiya Eto. Bereits für die Fortsetzung des Studiums an der Prager Musikakademie zog er nach Europa und lebt seitdem hier.

Er war Preisträger des internationalen Carl-Nielsen-Violinwettbwerbs in Odense (Dänemark) und musizierte anschließend mehrere Jahre als Solist auf Konzerten in ganz Europa. Später setzte er sein Studium in Düsseldorf bei Rosa Fain sowie beim Amadeus-Quartett fort. Er besuchte zahlreiche internationale Meisterkurse, wo Nathan Milstein und Ivry Gitlis seine wichtigsten Lehrer waren.

Seit 1988 ist Hozumi Muarata Mitglied der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.

Auch als Hobby benennt er seine Geige. So ist er neben der Orchestertätigkeit weiterhin als Solist und Kammermusiker sehr aktiv.
Hozumi Murata, Violine

Violine

Konstanze Lerbs

Die Geigerin Konstanze Lerbs studierte in Hannover und Köln. Zum Aufbaustudium bei Rainer Kußmaul wechselte sie an die Musikhochschule Freiburg und studierte außerdem Barock-Geige in Trossingen.

Es folgten zahlreiche Auftritte als Solistin und in Kammermusikensembles, bis sie 1995 Mitglied der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen wurde.

Neben der Orchestertätigkeit gilt ihr Interesse auch heute noch der Kammermusik, wobei sie stilistisch vielseitig ist und auch die Ausflüge ins Cross-over-Genre liebt.

Neben der Musik gelten ihre Aufmerksamkeit und ihr Interesse vor allem ihren Kindern und dem Zuhause in Bremen.
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Violine

Stefan Latzko

Stefan Latzkos Weg führte vom Bayerischen Landesjugendorchester über die Musikhochschulen München, Würzburg und Hannover bis zu einem Stipendium an der Juilliard School of Music in New York. Den Abschluss mit Auszeichnung und das Konzertexamen absolvierte er an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf bei Prof.Rosa Fain.

Das Orchesterspiel ist bis heute seine Leidenschaft. Maßgeblich geprägt wurde es durch seine Mitgliedschaft in der Jungen Deutschen Philharmonie. Anschließend war er auch Mitglied im ›Kammerorchester der Jungen Deutschen Philharmonie‹. Von dort aus kam er 1989 zur Deutschen Kammerphilharmonie, die damals noch in Frankfurt residierte.

Neben dem Orchesterspiel ist Stefan Latzko ein begeisterter Kammermusiker, gründete er doch sein erstes festes Streichquartett schon während des Studiums.

Heute tritt er auch regelmäßig als Solist auf und gibt seine Erfahrungen als Lehrbeauftragter für Violine an der Hochschule für Künste Bremen sowie als Coach des Landesjugendorchesters Bremen weiter.
Stefan Latzko, Violine

Die Freizeit gehört zu großen Teilen der Bewegung auf dem Fahrrad. So ist Stefan Latzko bereits quer durch Europa geradelt. Als nächstes will er Neuseeland auf zwei Rädern erkunden.
 

Violine

Barbara Kummer-Buchberger

Barbara Kummer-Buchberger wurde 1981 Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie und war damit eines der ersten Mitglieder des Kammerorchesters, der späteren Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Sie begann ihr Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main, setzte es an der Guildhall School of Music and Drama in London fort und schloss mit dem Konzertexamen in Berlin ab. Gefördert wurde sie unter anderem durch die Studienstiftung des Deutschen Volkes und des DAAD sowie ausgezeichnet mit dem Maurice-Warshaw-Preis und dem ›Premier-Prix‹ in London.

Barbara Kummer-Buchberger ist seit 25 Jahren Dozentin für Violine und Violinmethodik an Dr. Hochs Konservatorium in Frankfurt und leitet das Konservatoriumsorchester. Außerdem hat sie einen Lehrauftrag für Orchesterleitung und Violinmethodik an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst, Frankfurt. Als Kammermusikpartnerin für Konzerte und Rundfunkaufnahmen spielt sie regelmäßig mit dem Mutare Ensemble.

Sie ist mit dem Dramaturgen Stephan Buchberger verheiratet und hat drei Kinder. Ihre Freizeit verbringt sie gerne in den französischen Alpen mit Skifahren und Bergsteigen.
Barbara Kummer, Violine
Dass die besondere Struktur und Arbeitsweise der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen ihr die Verbindung von Familie und einem Berufsleben in zwei Städten ermöglicht, ist für Barbara Kummer-Buchberger von unschätzbarem Wert.
 

Violine

Angelika Grossmann-Kippenberg

* 17. Dezember 1955      † 19. Juli 2016


Angelika Grossmann-Kippenberg studierte am Konservatorium der Stadt Augsburg und an der Hochschule für Musik und Darstellende Künste in Stuttgart. Anschließend studierte sie Konzertfach in der Meisterklasse von bei Prof. Ernst Kovacic an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien.

Als Studentin musizierte sie in der Jungen Deutschen Philharmonie und im Tübinger Studentenorchester sowie u. a. bei den Stuttgarter Philharmonikern, an der Wiener Volksoper und im Österreichischen Rundfunk. Ein festes Engagement hatte sie beim Wiener Kammerorchester, bevor sie 1987 Mitglied der Deutschen Kammer-philharmonie Bremen wurde.

Zusammen mit ihrem Mann Thomas Kippenberg gründete sie das Wiener Masken- und Musiktheater. Mit ihren einzigartigen Theaterproduktionen für Kinder und Erwachsene begeisterten sie bei zahlreichen Konzerten und vielen Festivals das Publikum.

Als Hobby entdeckte Angelika Grossmann-Kippenberg für sich das Akkordeon mit der faszinierenden Musik Osteuropas und dem Tango.
Angelika Grossmann Kippenberg 400x400 Trauerflor

Sie las sich quer durch die Literatur, übte sich in Yoga und Meditation, war neugierig auf die Welt und das Dahinter. Doch liebte sie vor allem ihre Familie und ihr Haus samt Gemüse- und Kräutergarten auf dem Lande.
 

Violine

Sarah Christian

Konzertmeister

Sarah Christian, (www.sarah-christian.de), geboren in Augsburg, studiert derzeit im Konzertexamen bei Prof. Antje Weithaas an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Seit Oktober 2013 hat sie an derselben Hochschule einen Lehrauftrag inne. Ihr Bachelorstudium bei Prof. Igor Ozim an der Universität Mozarteum Salzburg schloss sie im Alter von 20 Jahren mit höchster Auszeichnung ab. Wichtige musikalische Anstöße erhielt sie in Form von Meisterkursen bei Prof. Thomas Brandis, Donald Weilerstein, Prof. Rainer Schmid, Maxim Vengerov und bei Miriam Fried-Ravinia Festival Chicago.

Auf internationaler Ebene ist Sarah Christian Preisträgerin des 4. Louis Spohr-Wettbewerbs für Junge Geiger und Gewinnerin des internationalen
Violinwettbewerbs ›Kocian‹ in Usti nad Orlici/Tschechien. 2005 folgten Preise bei den Violinwettbewerben Henri Marteau, bei dem sie zusätzlich den Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes von W.A.Mozart erhielt, sowie beim Wettbewerb der Kulturstiftung Hohenlohe in Kloster Schöntal. Hier ist ebenfalls ein Sonderpreis für das virtuose Werk zu erwähnen. Beim Johannes-Brahms-Wettbewerb in Pörtschach/ Österreich erspielte sie sich im August 2008 einen Ersten Preis. Im selben Jahr wurde sie mit dem ›Best string player of the year‹- Award sowie der Yehudi-Menuhin-Medaille der Universität Mozarteum Salzburg ausgezeichnet. Sie gewann den 2. Violinwettbewerb Szymon Goldberg in Meissen und wurde mit der Szymon-Goldberg-Medaille als Gesamtsiegerin geehrt. Die Stiftung Mozarteum übergab der Preisträgerin anlässlich des 10. Wettbewerbs W.A.Mozart in Salzburg den Förderpreis für die jüngste Finalistin. Anfang 2012 erspielte sie sich den Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Preis und den Preis der Freunde Junger Musiker beim Mendelssohn Wettbewerb in Berlin.

Zuletzt wurde sie im Juni 2013 beim Internationalen Violinwettbewerb Michael Hill in Auckland/Neuseeland mit einem 2. Preis und dem Kammermusikpreis ausgezeichnet. Sarah Christian legt auch besonderen Wert auf ihre kammermusikalische Ausbildung und Entwicklung. 2010 spielte sie sich beim Deutschen Musikwettbewerb in Bonn im Fach Duo Violine/Klavier ins Finale und wurde als Stipendiatin in die
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Bundesauswahl Konzerte junger Künstler aufgenommen. In deren Rahmen gab sie Konzerte in ganz Deutschland, unter anderem beim Schleswig Holstein Musikfestival.
Bei den Festivals ›Spannungen‹ in Heimbach und Schwetzinger Festspiele spielt sie mit Lars Vogt, Jörg Widmann, Tanja Tetzlaff u.a. Sarah Christian verfolgt eine rege Konzerttätigkeit, die sie schon durch viele Länder Europas, nach China, Japan, Südamerika und die USA führte. Sie spielt als Solistin mit dem Via Nova Chor München, mit den Philharmonien Hermannstadt und Timisoara/Rumänien, der Bayerischen Kammerphilharmonie, dem Universitätsorchester des Mozarteums Salzburg, der Camerata Salzburg, der Auckland Philharmonie und dem Sinfonieorchester Klagenfurt. Derzeit ist sie Konzertmeisterin der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.

In ihrer Freizeit treibt Sarah Christian Sport, liebt gutes Essen zu Hause wie im Restaurant, liest alles, was ihr zwischen die Finger kommt und ist gern in Gesellschaft ihrer Freunde. Ihrer Heimat Bayern ist sie zudem sehr verbunden: Ausflüge an Seen und in die Berge stehen bei ihr ganz oben auf der Liste.
 

Klarinette

Maximilian Krome

Maximilian Krome ist seit April 2014 Klarinettist bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.

Er wurde 1988 in Höxter, Nordrhein-Westfalen geboren und studierte bei Prof. Martin Spangenberg an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar. Während dieser Zeit wurde er von der Studienstiftung des Deutschen Volkes gefördert. Er ist mehrfacher Preisträger nationaler Wettbewerbe, sowie des Tunbridge Wells International Young Concert Artists Competition in England. Als Stipendiat der Jürgen-Ponto-Stiftung und der Deutschen Stiftung Musikleben gab er Solokonzerte zur Eröffnung der Schwetzinger Mozartfestspiele, in der Essener Philharmonie, im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth und der Schweiz.

Der Schwerpunkt seiner Konzerttätigkeit liegt in der Kammermusik. Sonatenabende und Kammermusikkonzerte brachten ihn beispielsweise zum Schleswig Holstein Musikfestival, dem internationalen Musikfestival The Next Generation, in die Laeiszhalle Hamburg, die Kölner und Münchner Philharmonie, auf Einladung der Academy of St.Martin-In-The-Fields nach London, sowie zum Verbier Festival 2016 in die Schweiz.

Von 2012-2014 war Maximilian Krome Akademist beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks in München und spielt derzeit als regelmäßiger Gast an der Soloklarinette bei der Kammerakademie Potsdam, der Camerata Bern und im Frankfurter Opern- und Museumsorchester. In derselben Position war er ebenfalls beim Symphonieorchester des WDR Köln zu hören.
Maximilan Krome, Klarinette


Wenn er gerade mal keine Musik um die Ohren hat, experimentiert Maximilian Krome gern in der eigenen Küche und lässt sich dabei von den fremden Küchen inspirieren, die er auf Orchesterreisen kennengelernt hat. Manchmal treibt es ihn in die Natur hinaus - dann auch gern mit einem guten Buch unter dem Arm.
 

Violine

Matthias Cordes

Matthias Cordes erhielt den ersten Violinunterricht in seiner Heimatstadt Hamburg. Zum Musikstudium ging er nach Hannover, ans Mozarteum Salzburg und nach Berlin. Er nahm an zahlreichen Meisterkursen, u. a. bei Sandor Vegh, Ernst Kovacic und Harriolf Schlichtig teil.

Nach einem Jahr im Orchester der Jungen Deutschen Philharmonie wurde er 1985 Mitglied der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.

Seine Freizeit verbringt er oft auf Städtereisen mit der Familie, die – ähnlich wie er selbst im Rahmen der Orchestertourneen – die kulturellen Zentren kennenlernen möchte. Daneben ist er gerne in der Natur und wandert an Küsten und Klippen.
Matthias Cordes, Violine

Violine

Timofei Bekassov

Der Geiger Timofei Bekassov stammt aus der Ukraine. Seinen ersten Violinunterricht erhielt er bereits im Alter von vier Jahren bei Pjotr Stoljarski, der Assistent der Gründer der berühmten Russischen Geigenschule war.

Später studierte er in Moskau, wo Anatoly Kisilev sein Violinlehrer und Valentin Berlinsky, der Gründer des Borodin-Quartetts, sein Lehrer für Streichquartett war. Während der Studienzeit war er Mitglied des Moskauer Radio-Symphonieorchesters unter der Leitung von Vladimir Fedosejev.

1985 gewann er den Nationalen Violinwettbewerb der Russischen Sowjetrepublik. Neben dem Orchester hat er eine große Liebe zur Kammermusik.
Timofei Bekassov war Mitglied des Moskauer Rundfunkstreichquartetts und einer der Mitbegründer des Moskauer Klavierquartetts.

Im Jahr 1992 kam er nach Deutschland und wurde zweiter Konzertmeister der Rheinischen Philharmonie Koblenz. Seit 1993 ist er Mitglied der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.
Timofei Bekassov, Violine
Seit seinen Studienzeiten gehört zu seinen Interessen auch die Kunst des Geigen- und Bogenbaus, die er ebenfalls in Moskau studiert hat.

Violine

Thomas Klug

Stimmführer 2. Violinen

Thomas Klug studierte in Hannover und wurde 1985 Konzertmeister der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.

Für viele Jahre war er alleiniger Konzertmeister des Orchesters und hat damit einen wesentlichen Anteil an der musikalischen Erfolgsgeschichte der Kammer-philharmonie. Nach gut 30 Jahren als Konzertmeister ist er 2013 zurückgetreten auf die Position des Stimmführers der zweiten Violinen.

Von 1994 bis 1996 war Thomas Klug daneben Dirigent und künstlerischer Leiter des Ensemble Resonanz. Er gab Solokonzerte im In- und Ausland u. a. mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, der Westdeutschen Sinfonia und dem Cambridge University Chamber Orchestra.

Außerdem spielt er vielfältige Kammermusikkonzerte im Klaviertrio (Clara-Haskil-Trio) und mit verschiedenen Solisten, darunter Steven Isserlis und Joshua Bell mit Auftritten u. a. bei den Salzburger Festspielen.

Als Dirigent arbeitete Thomas Klug mit der Jungen Deutschen Philharmonie, dem Cambridge University Chamber Orchestra, dem Helsingborg Symphony Orchestra, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und verschiedenen Ensembles für Neue Musik.
Thomas Klug, Violine; Stimmführer 2. Violinen

Seit 2012 ist er Dirigent und Künstlerischer Leiter des Kammerorchesters ›Kammerton‹ der Jungen norddeutschen Philharmonie. Bereits seit 1995 lehrt er an der Hochschule für Künste Bremen, seit August 1997 als Professor für Violine, Kammermusik und Kammerorchester.

Er ist aktiver Tischtennisspieler und hat daneben das eher seltene Hobby, Häuser zu renovieren.
 

Violine

Jörg Assmann

Stimmführer 2. Violine

Jörg Assmann begann sein Studium in Münster und setzte es in Wien bei Ernst Kovacic bis zu seinem Diplomabschluss fort.
Von 1984 bis 1987 spielte er mit dem Wiener Kammerorchester und den ›Solisten des Wiener Kammerorchesters‹. Er besuchte Meisterkurse bei Yfrah Neaman und Sandor Végh sowie zahlreiche Kammermusikkurse.
Seit 1987 ist Jörg Assmann als Stimmführer der zweiten Geigen Mitglied der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen – wobei er zwischendurch zur Abwechslung gerne auch einmal tutti bei den ersten Geigen mitspielt.

Seine vielfältigen Erfahrungen als Orchesterprofi gibt Jörg Assmann gerne weiter. Er ist Dirigent des Sinfonieorchesters der Musikschule Bremen ›Camerata instrumentale‹ und er leitet regelmäßig Kammermusikkurse für Kinder und Laien.

Privat liebt er sportliche Herausforderungen. Der passionierte Läufer absolvierte bereits mehrere Marathons in beeindruckenden Zeiten und er ist begeisterter Nutzer des eigentlich verkehrt, weil instabil gebauten Fahrrads ›Snaix‹.
Jörg Assmann, Vioine; Stimmführer 2. Violine
Mit dieser Herausforderung für die körperliche Beweglichkeit und Koordination trainiert er gleichzeitig die geistige Flexibilität.
 

Violine

Daniel Sepec

Konzertmeister

Daniel Sepec studierte in seiner Heimatstadt Frankfurt bei Dieter Vorholz sowie in Wien bei Gerhard Schulz. Zusätzlich besuchte er Meisterkurse bei Sandor Végh und dem Alban-Berg-Quartett. Er war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes und der Alban-Berg-Stiftung, Wien.

Seit 1993 ist Daniel Sepec Konzertmeister der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, mit der er ebenfalls regelmäßig solistisch auftritt. Gemeinsam mit seinem Orchester hat er zwei CDs mit Werken von Johann Sebastian Bach sowie Antonio Vivaldis ›Vier Jahreszeiten‹ eingespielt, bei denen er auch die musikalische Leitung hatte.

Als Gast-Konzertmeister luden ihn mehrmals das Chamber Orchestra of Europe (u. a. für eine Tournee mit Claudio Abbado), die Camerata Academica Salzburg und das Ensemble Oriol Berlin ein. Als Solist trat er mit der Academy of Ancient Music unter Christopher Hogwood, der Wiener Akademie unter Martin Haselböck und dem Orchestre des Champs-Elysées unter Philippe Herreweghe auf.

Angezogen von der reichen Ausdrucksvielfalt der Barockmusik gewann die Barockvioline für Daniel Sepec zunehmend an Bedeutung. So ist er regelmäßig als Konzertmeister des Balthasar-Neumann-Ensembles zu hören, das unter der Leitung von Thomas Hengelbrock auf Originalinstrumenten spielt.

Seine CD-Einspielung der Rosenkranz-Sonaten von H. I. F. Biber wurde mit dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.

Sepec 400px

Als bisher einziger Musiker hat Daniel Sepec eine CD auf einer vor einigen Jahren wiederentdeckten Geige Ludwig van Beethovens zusammen mit dem Pianisten Andreas Staier eingespielt. Als Mitglied des Arcanto-Quartetts spielte er Streichquartette von Mozart, Brahms, Debussy, Ravel, Bartók und Dutilleux ein, außerdem das Streichquintett von Schubert.

Von September 2010 bis Juli 2014 unterrichtete er als Professor an der Hochschule für Musik in Basel. 2014 bekam er einen Ruf für eine Professur an die Musikhochschule Lübeck.

In seiner Freizeit beschäftigen ihn der unerfüllbare Traum von der Gitarre und Geigen aus der Steckdose mit blauen Bögen.
 

Violine

Florian Donderer

Konzertmeister

Florian Donderer studierte in Berlin und London und war Assistent von Prof. Thomas Brandis an der Hochschule der Künste in Berlin. Bereits während seines Studiums war er Stipendiat der Karajan-Akademie des Berliner Philharmonischen Orchesters. Er musizierte als Konzertmeister und Solist mehrere Jahre im Ensemble Oriol Berlin, bevor er 1999 als Konzertmeister zur Deutschen Kammerphilharmonie Bremen kam. Hier hat er sich auch durch seine Arbeit als künstlerischer Leiter vom Konzertmeisterpult aus einen Namen gemacht. In dieser Funktion arbeitet er auch mit dem Scottish Chamber Orchestra, der Filharmoonia Tallin, der Camerata Bern und anderen Orchestern.
Florian Donderer ist zudem häufig als Kammermusiker und Solist bei international bedeutenden Festivals zu Gast, wie dem Järvi Festival in Tallin, dem Ultima Festival in Oslo, der Helsinki Early Music Week, der Musik Triennale Köln sowie dem Festival ›Spannungen‹ in Heimbach.

Als Schüler von Neeme Järvi, Paavo Järvi und Leonid Grin ist er zunehmend auch mit großem Erfolg als Dirigent tätig. Sein Debüt als Dirigent gab er mit dem Ensemble Oriol und der Sopranistin Christiane Oelze bei einem Konzert in der Berliner Philharmonie. Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen dirigierte er bei einer CD-Einspielung mit der Solistin Tanja Tetzlaff. In Bremen engagiert sich Florian Donderer außerdem als künstlerischer Leiter der Kammermusikreihe residenz@sendesaal, die im Sendesaal Bremen stattfindet.
donderer 400pxBleibt bei so vielen musikalischen Aktivitäten noch Zeit für Freizeitbeschäftigungen? Der Geiger und Dirigent verbindet einfach beides miteinander: Wo immer er auf Tour unterwegs ist, versucht er, sich möglichst per Fahrrad zu bewegen. »Würde ich nicht Geige spielen, hätte ich einen Fahrradladen ...«
 

Pauke & Schlagzeug

Stefan Rapp

Solo

Wo die Pauke sonst über weite Strecken eher als Begleitung und akustisch im Hintergrund gespielt wird, gestaltet Stefan Rapp fast jeden einzelnen Ton auf eine geradezu solistische Weise. Studiert hat er diese Kunst in Freiburg sowie in Meisterkursen bei berühmten Schlagzeugern und Paukisten wie Peter Sadlo, David Searcy, Isao Nakamura und Steven Shick.

Als Paukist arbeitete er mit den Dirigenten Claudio Abbado, Leonard Bernstein und Daniel Harding zusammen. Besonders faszinierend war für ihn die Zusammenarbeit mit dem Ensemble Modern. Nach einem nur kurzen Aufenthalt an der Königlichen Oper Kopenhagen wurde Stefan Rapp 1996 Pauker der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Von 1997 bis 2004 leitete er die Schlagzeugklasse an der Hochschule für Künste in Bremen.

Stefan Rapp liebt die Pauke und das Schlagzeug gleichermaßen. 1997 gründete er gemeinsam mit Marcus Linke und Slavik Stakhov das Schlagzeugensemble ›ANTARES – The German Percussion Collective‹, mit dem er sich klassischen Schlagwerkkompositionen wie auch mit Vorliebe experimentellen Werken widmet.

Über mehrere Jahre gestaltete er die von der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen für und mit ihm veranstaltete Konzertreihe ›Back to the Roots‹, in der er zusammen mit Orchesterkollegen und externen Gästen an sehr unterschiedlichen Orten in Bremen seine Version von Gesamtkunstwerken inszeniert hat.
Stefan Rapp, Pauke; Schlagzeug; Solo

Auch seine Freizeitgestaltung ist zu einem großen Teil musikalisch, wenn er in seiner Band den Bass spielt oder zuhause auf der Gitarre. Es ist ihm wichtig, in vielen Stilen inklusive dem freien Spiel und der Improvisation zuhause zu sein und diese immer wieder musikalisch zu verbinden. Außerdem freut er sich über gemeinsame Zeit mit seinem Sohn, bei der er die Welt durch dessen Augen kennen lernt.

www.schlag-art.de
 

Trompete

Bernhard Ostertag

Aus Heidelberg stammend blieb Bernhard Ostertag auch für sein Studium an der Musikhochschule Freiburg in Baden-Württemberg. Meisterkurse besuchte er bei international führenden Vertretern ihres Fachs wie David Hickman, Thierry Caens und Håkan Hardenberger.

Als Student musizierte er in der Jungen Deutschen Philharmonie und im Schleswig-Holstein Musik Festival Orchester.

Nach mehreren Jahren als regelmäßiger Gast ist Bernhard Ostertag seit 2002 festes Mitglied der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.

Generell blickt er gerne über den Tellerrand: musikalisch als Gast bei zahlreichen anderen Orchestern, aber auch durch verschiedene außermusikalische Herausforderungen.
Die Schwerpunkte seiner mathematisch-naturwissen-schaftlichen Interessen sind Astronomie und Astrophysik.
Bernhard Ostertag, Trompete

 

Trompete

Christopher Dicken

Solo

Seit 2000 ist Christopher Dicken Solotrompeter der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Er wurde in Manchester geboren und studierte zunächst an der Royal Scottish Academy of Music and Drama. In dieser Zeit gewann er zahlreiche Preise und entwickelte seine Leidenschaft für Alte Musik und das Spiel auf historischen Instrumenten. Später setzte er seine Ausbildung an den Hochschulen in Berlin und Saarbrücken fort.

Regelmäßig in jedem Sommer gehört er dem Lucerne Festival Orchestra unter Leitung von Claudio Abbado an. Als Gast war er u. a. Mitglied der Capella Andrea Barca unter Leitung von Andras Schiff, des Concerto Köln, des Ensemble Modern, des Qrchestre National de France und von Trevor Pinnocks European Brandenburg Ensemble.

Außerdem ist er Mitglied und Künstlerischer Leiter des internationalen Blechbläserensembles WorldBrass.

Seit 2011 ist Christopher Dicken Gastdozent für Naturtrompete an der Hochschule für Musik Saar und hat bereits verschiedene Meisterklassen in Deutschland, England, Australien, Brasilien und Argentinien gegeben.

Christopher Dicken, Trompete; Solo-Trompete
Seine Freizeit verbringt er bevorzugt mit Kochen und dem immer wieder neuen Versuch, den perfekten Cappuccino zuzubereiten.
 

Horn

Markus Künzig

Der Hornist Markus Künzig studierte an den Hochschulen in Würzburg und Stuttgart. Außerdem absolvierte er ein Ergänzungsstudium für Alte Musik im Fach Naturhorn an der Musikhochschule Leipzig.

Während seines Studiums sammelte er Orchestererfahrungen in der Staatskapelle Weimar, am Stadttheater Würzburg und in der Orchesterakademie des Schleswig-Holstein Musik Festivals.

Seit seinem Studium widmet er sich auch der Kammermusik in verschiedenen Besetzungen. Dazu gehören das Homilius Hornquartett und das Geraer Ensemble Dix.
Seine erste Anstellung erhielt Markus Künzig im Philharmonischen Orchester Altenburg-Gera. Seit 2013 ist er Mitglied der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.

Seine Freizeit gehört dem Sport – soweit neben den manchmal ebenfalls sportlichen Herausforderungen einer Familie mit Kindern Zeit dafür bleibt.
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Horn
Elke Schulze Höckelmann

Solo

Elke Schulze-Höckelmann war Bundespreisträgerin im Wettbewerb ›Jugend musiziert‹ und Jungstudentin an der Musikhochschule Münster. Später studierte sie in Köln und Oslo und musizierte im European Community Youth Orchestra. Aber vielleicht hinterließ die Mitwirkung »im basisdemokratischen Schülerblasorchester des Gymnasiums« die entscheidendere Prägung, um sich später bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen am wohlsten zu fühlen.

Um das herauszufinden, war sie zuvor Mitglied im Staatsorchester Kassel, bei der Württembergischen Philharmonie Reutlingen und der Philharmonia Hungarica Marl. Seit 1993 ist sie Solohornistin der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Wenn nicht hier, dann musiziert sie auch gerne auf dem historischen Horn in verschiedenen Ensembles für Alte Musik.

Privat hat sie ein ebenso einfaches wie vielleicht anspruchsvolles Ziel: »lebendig sein.« Und das mit Vorliebe im eigenen Garten.
Elke Schulze-Höckelmann, Horn; Solo-Horn
 

Fagott

Nicole King

Zum Fagott kam Nicole King eher zufällig – weil es ein nicht benötigtes Instrument im Schulschrank gab. Fünf Jahre später gewann sie einen der bekanntesten Wettbewerbe Australiens, den Symphony Australia Young Performers of the Year Award, und damit ein Stipendium in Deutschland, das sie in Frankfurt und Köln absolvierte.

Nach Engagements beim Staatstheater Kassel und beim Hessischen Staatstheater Wiesbaden ist sie seit 2002 Fagottistin der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Zwischendurch musiziert sie auch in der alten Heimat mit dem Melbourne Symphony Orchestra oder dem Queensland Orchestra Brisbane. Daneben unterrichtet sie viel.
Nicole King, Fagott

Fagott

Higinio Arrué

Solo

Seit 2000 ist Higinio Arrué Solo-Fagottist der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Sein Studium im heimatlichen Spanien setzte er später an der Hochschule für Künste Bremen bei seinem heutigen Vorgänger David Tomás und an der Folkwang-Hochschule Essen bei Prof. Gustavo Núñez fort.

Er war Mitglied des Spanischen Nationalen Jugendorchesters und des European Union Youth Orchestra. Als Gast musizierte Higinio Arrué u. a. im Orquesta Ciutat de Barcelona i Nacional de Catalunya, im NDR Sinfonieorchester Hamburg und im Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam.
Als Kammermusiker ist er Mitglied des Bläserensembles ›Moonwinds‹ sowie selbstverständlich der Bläsersolisten der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Mehrfach arbeitete er mit dem Daniel Hope Ensemble sowie regelmäßig mit dem spanischen Miró Ensemble.


Higinio Arrué ist Professor für Fagott an der Musikhochschule ›Musikene‹ von San Sebastian. Auf CD ist er als Solist im ›Duett-Concertino‹ von Richard Strauss zu hören, begleitet von ›seiner‹ Kammerphilharmonie unter Leitung von Paavo Järvi.

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Privat und sportlich ist Higinio Arrué ebenso international wie musikalisch. Neben eigenem Tennisspiel ist er Fan sowohl des Valencia C.F. als auch der Bremer Fußballer vom SV Werder.

Klarinette

Matthew Hunt

Solo

Matthew Hunt sang als Schüler im Knabenchor des ›Lichfield Cathedral Choir‹ und sein sehr gesangliches Musizieren auf der Klarinette ist heute eine seiner besonderen Qualitäten. Die Klarinette studierte er an der Guildhall School in London und in Paris.
Seit 2007 ist er Mitglied der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Darüber hinaus trat und tritt er auch mit anderen Orchestern auf, u. a. mit dem Luzern Festival Orchester, dem BBC Symphony Orchestra oder dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam auf und er ist ein sehr aktiver Kammermusiker mit Partnern wie Pekka Kuusisto, Nicolas Altstaedt, dem Belcea Streichquartett oder dem Wiener Klaviertrio. Seine CD-Aufnahme des Klarinetten-Quintetts von Wolfgang Amadeus Mozart mit dem Elias String Quartet wurde vom BBC Music Magazine als Referenzaufnahme gefeiert.

Zu seinen Lieblingsbeschäftigungen abseits der Musik gehört das Baden im Meer, vorzugsweise im Atlantik.
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Oboe

Ulrich König

Solo

Ulrich König war erster Preisträger beim Bundeswettbewerb ›Jugend musiziert‹ und Mitglied des RIAS-Jugendorchesters Berlin.

Sein Oboenstudium absolvierte er in Berlin, Hannover und Stuttgart. Während dieser Zeit musizierte er in der Jungen Deutschen Philharmonie und im European Union Youth Orchestra.

1988 wurde er Mitglied der Deutschen Kammer-philharmonie Bremen und gehört damit zu den ersten Bläsern, die als Gesellschafter fest in das Orchester aufgenommen wurden.
Er ist auch bereits solistisch mit der Kammerphilharmonie aufgetreten und war u. a. Gast bei Gidon Kremers Lockenhaus-Musikfestival sowie beim Kammer-musikfestival ›Spannungen‹ von Lars Vogt im Kraftwerk Heimbach.

Gerne ist Ulrich König auch als Bearbeiter und Arrangeur aktiv – von klassischen Werken für die Bläsersolisten der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen ebenso wie von Popmusik für sein Ensemble ›Das ABBArtige Quartett‹.
Ulrich König, Oboe; Solo-Oboe
Privat liebt er die Ruhe und Entspannung in seinem ländlichen Haus vor den Toren Bremens und beim Angeln.

Oboe

Rodrigo Blumenstock

Solo

Rodrigo Blumenstock studierte in Freiburg und Hannover bei Ingo Goritzki, Heinz Holliger und Hans Elhorst. Seit 1988 ist er Solo-Oboist der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und gehört damit zu den Bläsern ›der ersten Stunde‹. Denn bis dahin war das Orchester ein reines Streicherensemble.
Seine musikalischen Aktivitäten neben der Kammer-philharmonie verliefen in unterschiedlichen Phasen. Anfangs trat er viel als Solist auf, begleitet u. a. vom WDR-Sinfonieorchester Köln. Dabei konzertierte er in Frankfurt, Köln, bei der ›Bachwoche Ansbach‹, dem ›Shanghai International Radio Music Festival‹ und dem ›Mozart Fest Würzburg‹.
Er interessiert sich für das Musizieren auf historischen Instrumenten ebenso wie für die Neue Musik. Der Komponist Qigang Chen hat ihm sein Oboenkonzert ›Extase‹ gewidmet.
Es folgte eine Phase, in der Rodrigo Blumenstock an den Musikhochschulen Köln/Wuppertal und Essen unterrichtete.

Seit einigen Jahren nun ist das Dirigieren in den Vordergrund seiner Aktivitäten neben der Kammerphilharmonie gerückt. Rodrigo Blumenstock ist Dirigent des Bremer Orchesters ›sinfonia concertante‹, zu dessen Leitungsteam weitere Orchesterkollegen der Kammerphilharmonie gehören.

Außerdem leitete er das Orquestra Sinfônica da Bahia, Projekte der Herbsttanzakademie Bremen und bisweilen dirigiert er auch seine Orchesterkollegen, wie bei einer
Rodrigo Blumenstock, Oboe; Solo-Oboe
Europa-Tournee der Kammerphilharmonie mit dem Solisten Gidon Kremer und Konzerten im Londoner Barbican Center, im Pariser Chatelêt und im Wiener Musikverein.

Seine Vielseitigkeit zeigt eine ihm gewidmete Portrait-CD der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.  Auch in seiner Freizeit interessiert ihn die kulturelle Vielfalt. Diese erkundet er mit Vorliebe auf ausgedehnten Reisen in andere Kulturkreise zusammen mit seiner Familie.

Flöte

Ulrike Höfs

Gerade Schulkind geworden, war für Ulrike Höfs sonnenklar: Musikerin wollte sie werden.

Nach Wettbewerbserfolgen, Landes- und Bundesjugend-orchester, Junge Deutsche Philharmonie und Ausbildung bei Prof. Renate Greiss-Armin und Prof. Peter-Lukas Graf, musizierte sie bereits seit ihrem Studium in der Deutschen Kammerphilharmonie. Jahre später wurde sie als Gesellschafterin festes Orchestermitglied.
An ihrem Lieblingsorchester schätzt sie besonders den leidenschaftlichen Musizierstil und die enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit untereinander.

Neben der Orchesterarbeit genießt sie es, Kammermusik zu machen und widmet sich leidenschaftlich ihrer Familie. Sie liebt die norddeutschen Strände, Weißweine aus ihrer Heimat Rheinhessen, gutes Essen und Bücher.
Ulrike Höfs, Flöte
 

Flöte

Bettina Wild

Solo

Von ihrem Geburtsort Münster zog Bettina Wild für das Querflötenstudium nach Wien, wo sie ihre Diplomprüfung ›mit Auszeichnung‹ absolvierte und mit dem ›Würdigungspreis des österreichischen Ministeriums für besondere künstlerische Leistungen‹ ausgezeichnet wurde.  Anschließend war sie Mitglied der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker. Nach einer kurzen Anstellung in Münster ist sie seit 1993 Soloflötistin der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.

Daneben hat sie seit 1997 einen Lehrauftrag an der Hochschule für Künste Bremen und sie ist als Dozentin von Meisterkursen am Orchesterzentrum Dortmund und an der Musikhochschule Lübeck tätig.

Die privaten Vorlieben von Bettina Wild passen bestens zum Beruf einer Orchestermusikerin mit zahlreichen internationalen Konzerten: Reisen und Fotografieren. Und auch für das dritte Hobby, das Lesen, ist auf den Konzertreisen reichlich Gelegenheit.
Bettina Wild, Flöte; Solo-Flöte
 

Jetzt erhältlich: die 2. Sinfonie von Johannes Brahms
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»Triumphal«, eine »Offenbarung«, »fabelhaft« – überall auf der Welt löst Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen mit ihrer frischen Lesart der Brahms-Werke große Begeisterung aus.

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