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  • Bremen, Sendesaal, 18:00
    intervall
    Stephan Schrader, Isabel Douglas, Amine Nouri
  • Bremen, Die Glocke, 20:00
    Erlebnishunger und Entdeckerlust
    Duncan Ward, Benjamin Appl
  • Köln, Philharmonie, 16:00
    Werke von Schubert, Webern und Farrenc
    Duncan Ward, Benjamin Appl
  • Bremen, Die ›Kammer-Philharmonie‹, Gesamtschule Bremen-Ost, 20:00
    Musikalische Häutungen
    Stefan Latzko, Emma Yoon, Friederike Latzko, Lynda Cortis
  • Thedinghausen, Schloss Erbhof Thedinghausen, 19:30
    Musikalische Häutungen
    Stefan Latzko, Emma Yoon, Friederike Latzko, Lynda Cortis
  • Schwerin, Schleswig-Holstein-Haus, 16:00
    Musikalische Häutungen
    Stefan Latzko, Emma Yoon, Friederike Latzko, Lynda Cortis
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Konzertkategorien Orte Komponisten Mitwirkende Künstler

Orchester

Alle Auszeichnungen für ›Das Beethoven-Projekt‹
    • Best Soundtrack - Rhode Island International Film Festival 2010, USA
    • Official Selection - The World Film Festival Montréal 2010, Kanada
    • Audience Award for Best Documentary Feature - Cincinnati International Film Festival 2010, USA
    • Spezialpreis Creation - Eyes & Ears Awards 2010, München
    • Official Selection - Guangzhou International Documentary Film Festival 2010, China
    • Music Pen Club Award 2010 - Japan
    • Bestenliste - Preis der Deutschen Schallplattenkritik 2011
    • Special Jury Remi Award - WorldFest Houston 2011, USA
    • intermedia-globe GRAND PRIX AWARD, intermedia-globe GRAND AWARD,
      intermedia-globe GOLD AWARD
      - WorldMediaFestival 2011, Hamburg
    • Official Selection / Showcase - Shanghai TV Festival 2011, China
    • Official Selection - DocMiami International Film Festival 2011, USA
    • Best Programme - Hot Bird TV Awards 2011, Italien
    • Silver World Medal - New York Festivals International TV & Film Awards 2012, USA
Alle Auszeichnungen für ›Schumann at Pier 2‹
    • Official Selection - The World Film Festival Montreal 2012, Kanada
    • Czech Televison Prize - Golden Prague International TV Festival 2012, Tschechien
    • Gold Remi Award - World Fest Houston 2013, USA
    • Award of Merrit - Accolade Competition 2013, USA
    • Honorable Mention - International Film Festival for Environment, Health and Culture 2013, Indonesien
    • intermedia-globe Gold Award - WorldMediaFestival Hamburg 2013, Germany
»Mit sorgfältig durchdachten, fulminant musizierten Programmen hat sich
das Ensemble international eine außerordentliche Reputation erworben.
Davon zeugen nicht zuletzt die von Bach bis zu zeitgenössischen Komponisten
reichenden Einspielungen für den Klassikmarkt.«
Aus der Begründung der Jury des Ehrenpreises der Deutschen Schallplattenkritik
Auszeichnungen
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen ist vielfach ausgezeichnet, darunter sind Auszeichnungen, die nie zuvor einem Orchester zuteil geworden sind.
 
PDSK Ehrenpreis PDSK Jahrespreis gruenderpreis


Ehrenpreis
Preis der deutschen Schallplattenkritik
2010


Jahrespreis
Preis der deutschen Schallplattenkritik
2007


Sonderpreis
Deutscher Gründerpreis
2008
 
ECHO - Deutscher Musikpreis Klassik

Paavo Järvi


Sinfonien 2 & 6 "Pastorale" (Beethoven)

ECHO Klassik 2010
Kategorie: Dirigent/Dirigentin des Jahres

echo-jaervi
 
Janine Jansen

Beethoven & Britten: Violin Concertos

ECHO Klassik 2010
Kategorie: Die Konzerteinspielung des Jahres
echo-jansen
 
Piotr Anderszewski /
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen

Ludwig van Beethoven,
Bagatellen op 126 / Klavierkonzerte Nr. 1

ECHO Klassik 2009
Kategorie:
Konzerteinspielung des Jahres
(18. Jahrhundert/Klavier)
echo-anderszewski
 
Alison Balsom

Haydn/Hummel, Trompetenkonzerte

ECHO Klassik 2009
Kategorie: Konzerteinspielung des Jahres
(18. Jahrhundert/Trompete)
echo-balsom
 
David Fray

Johann Sebastian Bach, Klavierkonzerte

ECHO Klassik 2009
Kategorie: Instrumentalist des Jahres (Klavier)
echo-fray
 
Bläsersolisten
der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen

Mendelssohn, Schubert, Weber

ECHO Klassik 1998
Kategorie: Kammermusik-Einspielung des Jahres
echo-blaesersolisteni
 
 
›Das Beethoven-Projekt‹
Die Dokumentation ›Das Beethoven-Projekt‹ der Deutschen Welle ist ausgezeichnet mit 16 internationalen Film- und Fernsehpreisen, unter anderem mit dem Audience Award for Best Documentary Feature, USA und dem Music Pen Club Award 2010, Japan.
Der Film wird auf der Bestenliste des Preises der Deutschen Schallplattenkritik 2011 geführt.

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›Schumann at Pier 2‹
Auch das Nachfolgeprojekt ›Schumann at Pier2‹, die Dokumentation des Schumann-Zyklus‘ auf DVD, ist bereits sechsfach mit Auszeichnungen prämiert, unter anderem mit dem Gold Remi Award beim World Fest Houston 2013, USA und dem Czech Televison Prize beim Golden Prague International TV Festival 2012, Tschechien.



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Der Beginn: Die Junge Deutsche Philharmonie
1980. Wyk auf Föhr.
Das von Friederike Latzko und Richard Duven gegründete ›Kammerorchester der Jungen Deutschen Philharmonie‹ trifft sich zu einer ersten Probenphase im Hause des Insellehrers, dem Vater von Gründungsmitglied Hanna Nebelung – ein in den ersten drei Jahren von den Gründern selbst organisierter, basisdemokratischer Zusammenschluss von Musikstudenten entsteht. Man kommt regelmäßig zusammen, um Konzertprogramme einzustudieren und diese Konzertveranstaltern anzubieten. Vier Musiker der ersten Stunde sind auch heute noch Orchestermitglieder der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen: Ulrike Rüben, Hanna Nebelung, Friederike Latzko und Klaus Heidemann.

1983. New York.
Vielbeachteter Auftritt der Jungen Deutschen Philharmonie vor der UNO.

1984 / 1985. Österreich.
Einladung Gidon Kremers zum renommierten Kammermusikfest Lockenhaus im Burgenland.
 
Frankfurt und die ›Deutsche Kammerphilharmonie‹
1987. Frankfurt am Main.
Unterstützt von ersten Geldgebern (die Stadt Frankfurt und die Deutsche Bank) gründet sich das Orchester neu, nun in professionellem Rahmen als GbR und unter dem Namen ›Deutsche Kammerphilharmonie‹. Die Idee dahinter: ein mittelgroßes Orchester, das die Transparenz und Feinheit eines Kammerorchester-Klangs mit der Klangmacht eines Philharmonischen Orchesters verbinden kann.

Dank langfristiger Fördervereinbarungen kann die Deutsche Kammerphilharmonie in den folgenden Jahren eine erste Reihe von Abonnement-Konzerten im Mozart-Saal der Alten Oper anbieten, die sich schnell großer Beliebtheit beim Frankfurter Konzertpublikum erfreut. Auch führt das junge Orchester regelmäßig Konzerteinführungen und Workshops für das Publikum durch.

Es folgen weltweite Tourneen und Schallplattenaufnahmen, häufig mit international gefragten Solisten. Wichtig ist in dieser Phase der zweite ›Erste Gastdirigent‹ Heinrich Schiff, er gibt der künstlerischen Entwicklung des Orchesters eine klare Richtung. Prägend wirkt auch die Arbeit mit Vorreitern der historischen Aufführungspraxis wie Jaap ter Linden und Frans Brüggen sowie auf der anderen Seite mit Sándor Végh, der noch mit Pablo Casals und Wilhelm Furtwängler geinsam Kammermusik gemacht hat.

1988.
Mit dem Schweizer Mario Venzago gibt es erstmals einen ›ständigen ersten Gastdirigenten‹. Mit ihm vertieft sich die Kammerphilharmonie vor allem in die Werke der Zweiten Wiener Schule.

1990.

Musiker der Deutschen Kammerphilharmonie gründen die Bläsersolisten – ein festes Bläserensemble, das sich mit großem Erfolg der Bläserkammermusik widmet.

Der Cellist und Dirigent Hinrich Schiff wird ›erster Gastdirigent‹. Gemeinsam mit dem renommierten Instrumentalisten nähert sich das Orchester vermehrt dem klassischen Repertoire. Die ersten beiden CDs mit Beethoven-Sinfonien entstehen aus der Zusammenarbeit mit Heinrich Schiff.

1991. Japan und New York.
Mit Gidon Kremer geht die Deutsche Kammerphilharmonie auf ihre erste Japan-Tournee. Ebenfalls mit Gidon Kremer gibt das Orchester im Rahmen einer USA-Tournee sein Debüt in der New Yorker Carnegie Hall.
 
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen
1992. Bremen.
Umzug des Orchesters vom Main an die Weser. In der Freien Hansestadt bietet sich die Möglichkeit, den in Frankfurt eingeschlagenen Kurs fortzusetzen. Langfristig unterstützt von der Stadt und weiterhin souverän in der Gestaltung des Spielplans, kann sich das Orchester musikalisch weiter in Richtung Weltspitze entwickeln. Nun unter dem Namen ›Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen‹ entstehen zwei Abonnement- und zwei Kammermusikreihen.

1993.
Jirí Belohlávek, Spezialist für die tschechischen Meister sowie für die Epochen der Romantik und des Impressionismus, arbeitet als ›erster Dirigent‹ mit dem Orchester zusammen.

1995.
Bremen, Knoops Park.
Geburtstunde des Open-Air-Festivals ›Sommer in Lesmona‹ der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Das Klassikfest im Knoops Park findet von nun an jeden Sommer statt und gewinnt schnell große Beliebtheit beim heimischen Bremer Publikum und bei internationalen Gästen.

Thomas Hengelbrock wird zum ersten ›Musikalischen Leiter‹ der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen gewählt. Mit ihm baut das Orchester seinen Erfolg weiter aus und vertieft seinen breit gefächerten stilistischen Ansatz durch das Spiel mit historischer Spieltechnik auf authentischem Instrumentarium.

Auf Tour durch die USA begeistert Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen u. a. in Tanglewood und in der legendären Hollywood Bowl ihr Publikum.

1998.
Das Orchester erobert sich einen festen Platz beim Musikfest Bremen. Hier beteiligt es sich insbesondere auch an musikalisch-theatralen Produktionen, u. a. mit Klaus Maria Brandauer.

1999.
Daniel Harding wird Musikalischer Direktor und bleibt dies bis 2003. Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen etabliert sich mit CD-Einspielungen (u. a. mit Sinfonien von Beethoven, Brahms, Saint-Saëns, Berlioz, Milhaud) und mit internationalen Konzertreisen bei Publikum, Kritik und Veranstaltern als eines der weltweit führenden Kammerorchester.

Ab diesem Jahr nimmt auch Albert Schmitt seine Tätigkeit als Geschäftsführer auf. Er verantwortet den Umbau des Orchesters zu einem Orchesterunternehmen. Als alleinige Gesellschafter der gGmbH sind die Musiker nicht nur für die künstlerische, sondern auch für die wirtschaftliche Seite verantwortlich. Mit dieser Organisationsform erwirtschaftet das Orchester eine in der Branche unübliche Eigenfinanzierungsquote (61 Prozent in 2012, heute rund 70 Prozent).

Daniel Harding erhält den ECHO Klassik als Nachwuchs-Künstler des Jahres.
 
Erfolg & Engagement
2004.
Paavo Järvi, mit dem das Orchester seit 1995 bereits mehrfach zusammengearbeitet hat, wird künstlerischer Leiter. Mit ihm etabliert sich das Orchester endgültig an der Weltspitze.

Erster Schwerpunkt der gemeinsamen Arbeit ist das Beethoven-Projekt – die Aufführung sämtlicher Sinfonien Ludwig van Beethovens sowie deren Aufzeichnung in höchster Klangqualität.

Mit Paavo Järvi und anderen international gefragten Gastdirigenten und -solisten ist die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen weltweit auf Festivals und Konzertpodien zu Gast.

2005. Bonn.
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen wird ›orchestra in residence‹ des internationalen Beethovenfestes Bonn und bleibt es über zehn Jahre.

2006. Yokohama.
Erste Aufführung des kompletten Beethoven-Zyklus innerhalb von drei Tagen. Bis 2010 bejubeln Konzertbesucher weitere Gesamt-Aufführungen in Lanaudière (Kanada), Strasbourg, Paris, Salzburg, Bonn, Warschau und Sao Paulo.

2007. Bremen, Osterholz-Tenever.
Im April bezieht Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen neue Probenräume in der Gesamtschule Bremen-Ost. Die einfach aber zweckmäßig ausgebauten Räume bieten nicht nur sehr gute Bedingungen für Orchesterproben, sondern ermöglichen auch die Musikaufzeichnungen in besonders hochauflösender SACD-Qualität. Zwei der später mit einem ECHO Klassik aufgezeichneten CDs werden hier aufgenommen.

In Bremens Stadtteil mit den größten sozialen Herausforderungen entwickelt sich schnell eine enge Zusammenarbeit zwischen Orchester, Schule und Stadtteilbewohnern. Aus persönlichen Begegnungen zwischen Musikern, Lehrern, Schülern und Anwohnern entstehen im vielfach preisgekrönten ›Zukunftslabor‹ nachhaltige musikalisch-soziale Projekte wie die Bühnenshow ›Melodie des Lebens‹ und die jährliche ›Stadtteil-Oper‹. Erklärtes Ziel dieses sozialen Engagements ist es, Schülern und Stadtteilbewohnern zu helfen, neue Zukunftsperspektiven zu gewinnen. Noch im selben Jahr gibt es dafür den Zukunftsaward 2007 für ›Musik als Entwicklungsmotor einzelner Menschen, aber auch als Motor der Entwicklung von Gemeinschaften, wie dem Orchester, der Schule und dem Stadtteil‹.

Ebenfalls in diesem Jahr wird Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen mit dem renommierten Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.

2008.
Das Orchester erhält den Sonderpreis des ›Deutschen Gründerpreises‹ – einen Unternehmerpreis, der von ZDF, Stern, Porsche und den Sparkassen für besondere unternehmerische Leistungen vergeben wird.

2009.
Gleich drei weitere CD-Produktionen werden mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet.
 
Die vierte Dekade
2010. Hamburg.
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen wird Residenzorchester der Elbphilharmonie Konzerte. Mittlerweile hält das Orchester den Titel im sechsten Jahr.

Die Deutsche Welle produziert alle neun Beethoven-Sinfonien für DVD und eine vielfach ausgezeichnete Musikdokumentation zum ›Beethoven-Projekt‹.

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen wird für ihre herausragenden Musikeinspielungen als erstes Orchester überhaupt mit dem renommieren Ehrenpreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.

Für sein soziales Engagement an der Gesamtschule Bremen-Ost erhält das Orchester den Bremer Stadtmusikantenpreis. 

2011.
Unter der Leitung von Paavo Järvi macht sich das Orchester an die Erarbeitung einer Neuinterpretation der Sinfonien Robert Schumanns. Das Schumann-Projekt wird zu einem weiteren Schwerpunkt der musikalischen Zusammenarbeit. Noch im selben Jahr erscheint die erste CD mit den Sinfonien Nr. 3 & 1.

Als beispielhafte Initiative zeichnet die Stiftung ›die schwelle‹ die Stadtteil-Oper der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen mit dem 5. Internationalen Bremer Friedenspreis aus.

2012.
Die Deutsche Welle produziert in einem ehemaligen Werftgebäude im Bremer Hafen alle vier Schumann-Sinfonien für DVD und mit ›Schumann at Pier 2‹ die zweite filmische Musikdokumentation über Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen.

Das ›Zunkunftslabor‹ der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen erhält den ECHO Klassik für seine Nachwuchsarbeit.

Die Schumann-Sinfonien werden beim Beethovenfest Warschau sowie im Konzerthaus Wien zyklisch aufgeführt.

Im Oktober erscheint die zweite CD des Schumann-Zyklus mit der 2. Sinfonie und Ouvertüren.

2013.

Mit dem Vision Award, dem »Nobelpreis für soziales Unternehmertum«, erhält Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen eine weitere Auszeichnung für ›Pionierleistungen für eine Lernkultur der Potenzialentfaltung‹.

Für die ›Melodie des Lebens‹ erhält Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen die Auszeichnung des Jahres 2012 der start Jugend Kunst Stiftung.

2014.
Im Mai erscheint die dritte CD des Schuman-Projektes mit der Sinfonie Nr. 4 und dem Konzertstück für Hörner.

Im Juni folgt Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen einer Einladung des Bundespräsidenten Joachim Gauck und spielt unter dem Dirigat von Paavo Järvi in Schloss Bellevue.

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen ergänzt den Beethoven-Zyklus um die Ouvertüren. Die CD erscheint im Oktober bei RCA.

»In Anerkennung ihrer künstlerischen Arbeit, ihrer vorbildlichen Stadtteil- und Jugendprojekte sowie in Würdigung ihrer Unternehmenskultur« wird Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen im November mit dem ›Würth-Preis der Jeunesse Musicales Deutschland‹ geehrt.

Die CD-Einspielung von Louis Spohrs Oratorium ›Die letzten Dinge‹ mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und dem Kammerchor Stuttgart unter der Leitung von Frieder Bernius wird mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.

2015.
Die französische Musikzeitschrift Diapason zeichnet die Einspielung der 4. Sinfonie von Robert Schumann der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen mit dem Diapason d´Or aus.

Rio de Janeiro, Buenos Aires, São Paulo, Lima – im Frühjahr steht eine Rundreise durch Südamerika mit dem umjubelten Pekka Kuusisto als Solist und Konzertmeister auf dem Reiseplan.

Im Juni erhält die Einspielung der Beethoven Ouvertüren der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und Paavo Järvi den Diapason d’Or.

Erste Aufführungen des gesamten Sinfonien-Zyklus von Johannes Brahms in St. Petersburg und beim Rheingau Musik Festival in Wiesbaden. Auf CD erscheint ein Sampler mit Highlights aus den bisherigen Zyklen Beethoven und Schumann sowie Neueinspielungen der Ungarischen Tänze Nr. 1, 3 & 10 von Johannes Brahms.

Paavo Järvi wird in London mit einem der wichtigsten Klassik-Musikpreise, dem Gramophone Classical Music Award, als ›Künstler des Jahres‹ ausgezeichnet.

Anlässlich eines Pressetermins geben der Kissinger Oberbürgermeister Kay Blankenburg und der künftige Intendant des Kissingers Sommers bekannt: Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen wird ab 2017 Festivalorchester des Kissinger Sommers.

Offizieller Auftakt des Brahms-Projektes der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und Paavo Järvi mit Konzerten in Bremen, Berlin, Hamburg, Wien, Amsterdam, Paris und Baden-Baden.
 
Kontaktadressen
Geschäftsleitung
Managing Director Albert Schmitt
Referentin der Geschäftsführung Lieske Strudthoff Tel.: 0421/95885-117 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Sekretariat Merle Schwarten
Christine Mester
Birte Schneider
Tel.: 0421/95885-0
Fax: 0421/95885-111
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Finanz Management
Leitung Finanz Management Sven Asendorf Tel.: 0421/95885-127 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Buchhaltung Svetlana Sek Tel.: 0421/95885-128 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Artistic Management
Leitung Artistic Management
Stellv. des Managing Directors
Hans Otto Tel.: 0421/95885-125 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Assistenz Artistic Management Johanna Thünemann Tel.: 0421/95885-118 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Senior Tour Management Ines Lögers Tel.: 0421/95885-116 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Junior Tour Management Marie Schierloh Tel.: 0421/95885-133 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Junior Tour Management Corinna Blühm Tel.: 0421/95885-123 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Stage Management Dirk Schulz Tel.: 0421/95885-132 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Marketing Management
Leitung Sponsoring Till Krägeloh Tel.: 0421/95885-119 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Leitung Marketing & Events Till Krägeloh Tel.: 0421/95885-119 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Projekt Management Marketing & Events Elisabeth Zelger Tel.: 0421/95885-137 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Andrea Katzmarczyk Tel.: 0421/95885-120 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Assistenz Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Julia Möring Tel.: 0421/95885-138 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Marketing & Koordination Kommunikation Mariusz Oldekop Tel.: 0421/95885-124 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Marketing & Kommunikation Claudia Mohme Tel.: 0421/95885-122 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Online Marketing Andrea Pfohl Tel.: 0421/95885-121 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Assistenz Online Marketing Su Celensü Tel.: 0421/95885-121 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Leitung Kunden-Service Nadja Donat Tel.: 0421/32 19 19 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Kunden-Service Karin Becker Tel.: 0421/32 19 19 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Kunden-Service Sylvia Scholz Tel.: 0421/32 19 19 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Jugendfreiwilligendienst FSJ Kultur im Bereich Marketing Betty Feder Tel.: 0421/95885-146 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
›Zukunftslabor‹
Kaufmännischer Geschäftsführer ›Zukunftslabor‹ Edbar Zaman Tel.: 0421/95885-140
Mobil 0174/2088058
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Künstlerisch-pädagogische Leitung ›Zukunftslabor‹ Lea Fink Tel.: 0421/95885-114 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
Projektmanagement
›Zukunftslabor‹
Franziska Spohr Tel.: 0421/95885-112 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Projektmanagement ›Zukunftslabor‹ Tunesien Verena Thissen  Tel.: 0421/95885-126 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Assistenz ›Zukunftslabor‹ Andrea Juchelka Tel.: 0421/95885-114 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Akademie
Assistenz Akademie Franziska Spohr Tel.: 0421/95885-112 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Folgenden Beratern sind wir zu besonderem Dank verpflichtet
Dr. Hartmut Lück Freiberuflicher Wissenschaftler und Publizist. Künstlerischer Berater des Programmausschusses der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.
Prof. Dr. Christian Scholz Professor für Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Personalführung an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken.
Roland Schatz Geschäftsführer der Media Tenor International Ag, Institut für Markenanalysen, Rapperswil, Schweiz
Beirat
Jürgen Oltmann Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Bremen a.D.
Carmen Emigholz Staatsrätin für Kultur der Freien Hansestadt Bremen und Vertreterin des Senators für Kultur
Prof. Dr. Heinz-Otto Peitgen Wissenschaftler, Unternehmer und Vorsitzender des Freundeskreises des Orchesters
Gerhard Harder Aufsichtsratsvorsitzender der Sparkasse Bremen und Vorstandsmitglied der DGzRS
Marco Fuchs Vorstandsvorsitzender der OHB Technology AG
Bläsersolisten
Was tun, wenn man die schönsten Passagen einer Oper auch zu Hause hören möchte, die Erfindung der Schallplatte aber noch über hundert Jahre auf sich warten lässt? Die Lösung: Seit dem ausgehenden 18ten Jahrhundert spielten kleine Bläserensembles – meist Oktetts und meist für adlige Ohren – spezielle Bearbeitungen aus Opern, die man Harmoniemusik nennt.

Kein Wunder, dass sich auch im Repertoire der Bläsersolisten der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen viele Stücke klassischer Harmoniemusik finden – vom Barock über Bläserserenaden der Klassik bis hin zu zeitgenössischen Werken. Das besondere Profil des Ensembles machen jedoch ›große‹ Orchesterstücke aus, die für Bläser neu arrangiert wurden, etliche davon eigens für die Bläsersolisten.

Insbesondere mit den virtuosen Bläser-Arrangements von Andreas N. Tarkmann gelingt es den acht Musikern immer wieder, Publikum und Kritiker zu begeistern. Bereits 1998 zeichnete die Deutsche Phonoakademie die Bläsersolisten mit einem ECHO Klassik für die Aufnahme von Andreas. N. Tarkmanns Bläserfassung des Sommernachtstraums von Felix Mendelssohn Bartholdy aus.

Seit seiner Gründung 1990 ist das Oktett immer wieder Gast in Rundfunk- und Musikstudios. Hier entstanden zahlreiche CDs, unter anderem mit Werken von Gottfried v. Einem, Kurt Weill, Erwin Schulhoff, Modest Mussorgsky, Anton Dvorak, Franz Schubert und Carl Maria v. Webern.

Mit ihrem ausgesuchten, virtuosen Repertoire kann man die acht ECHO-Preisträger aber nicht nur auf CD erleben. Das Ensemble konzertiert regelmäßig auf internationalen Bühnen und Festivals wie dem Mozart-Festival in Prag, den Internationalen Musikfestwochen Luzern, dem Rheingau Musik Festival oder dem Schleswig-Holstein Musik Festival.
Die Bläsersolisten werden seit 2002 fast jährlich nach Japan eingeladen, um mit dem dort sehr berühmten Kyogen-Theater der Shigeyama-Familie Mozart-Opern in einem speziellen Arrangement aufzuführen. Dieses sehr gelungen Crossover-Projekt mit traditioneller japanischer Theaterkunst und europäischer klassischer Musik erfreut sich in Japan größter Beliebtheit, und trägt zum Kultstatus, welches die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen dort genießt, bei.
»Als ich das Orchester das erste Mal Beethoven spielen hörte, wurde mir sofort klar:
Das klang genau so, wie ich auch klingen wollte. Und dann ist da diese Bereitschaft,
noch tiefer zu gehen, kleine Details herauszuarbeiten, von Details besessen zu sein.
Und das liebe ich an diesem Orchester. Es ist genauso besessen wie ich.«
Paavo Järvi
Detailbesessen
Seit der Orchestergründung eint die Musiker der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen der Wille zur Unabhängigkeit. Frei zu sein in der Gestaltung des Programms, unabhängig auch in der musikalischen Interpretation. Und noch etwas verbindet die 41 Virtuosen: das gemeinsame Ziel, Musik jeden Tag neu zu entdecken – bis hinein in die subtilsten Einzelheiten einer Partitur.

Möglich ist dies durch das hohe musikalische Niveau des Orchesters. Die vielgelobte Präzision und das energiereiche, detailbesessene Spiel wurzeln in der solistischen Virtuosität und kammermusikalischen Expertise eines jeden einzelnen Musikers. Auch außerhalb der Deutschen Kammerphilharmonie stellen die Orchestermitglieder ihr Können immer wieder unter Beweis, z. B. als Solisten, Kammermusiker, Professoren, Dozenten und Lehrer sowie als Leiter in anderen musikalischen Formationen.

41 Musiker. Lernen Sie sie näher kennen!
Die Orchestermitglieder im Portrait
 
Violine
Sarah Christian
   (Konzertmeister)
Florian Donderer
   (Konzertmeister)
Daniel Sepec
   (Konzertmeister)
Jörg Assmann
   (Stimmführer 2. Violine)
Thomas Klug
   (Stimmführer 2. Violine)
Timofei Bekassov
Matthias Cordes
Angelika Grossmann-Kippenberg
Barbara Kummer
Stefan Latzko
Konstanze Lerbs
Hozumi Murata
Hanna Nebelung
Katherine Routley
Gunther Schwiddessen
Beate Weis
Viola
Friederike Latzko
   (Stimmführer)
Klaus Heidemann
Anja Manthey
Jürgen Winkler

Violoncello
Marc Froncoux
   (Stimmführer)
Tanja Tetzlaff
   (Stimmführer)
Tristan Cornut
   (Stimmführer)
Ulrike Rüben
Stephan Schrader

Kontrabass
Matthias Beltinger
   (Stimmführer)
Juliane Bruckmann
Klaus Leopold

Flöte
Bettina Wild (Solo)
Ulrike Höfs

Oboe
Rodrigo Blumenstock (Solo)
Ulrich König (Solo)

Klarinette
Matthew Hunt (Solo)
Maximilian Krome

Fagott
Higinio Arrué (Solo)
Nicole King

Horn
Elke Schulze Höckelmann
(Solo)
Markus Künzig

Trompete
Christopher Dicken (Solo)
Bernhard Ostertag

Pauke & Schlagzeug
Stefan Rapp (Solo)



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»Paavo Järvi und Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen
sind wohl derzeit die erfolgreichste Kombination aus Dirigent und Orchester.«
Sachio Moroishi, Disk Selektion, Japan
Eine besondere Beziehung
Paavo Järvi und Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen eint die musikalische Sprache und der Wille, immer noch besser zu werden.
Seit 2004 ist der estnisch-amerikanische Dirigent und Grammy-Gewinner Künstlerischer Leiter der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Seitdem begeistert die kongeniale Kombination aus Dirigent und Orchester mit ihren ebenso differenzierten wie energiereichen Interpretationen klassischer Kompositionen.
Paavo Järvis Liebe zum Detail und seine akribische Auseinandersetzung mit den Komponisten finden ihren Widerklang in der Arbeitsweise des Orchesters. Dabei ist die Zusammenarbeit zwischen den Musikern und ihrem Künstlerischen Leiter stets von großer Lebendigkeit und Frische durchdrungen.

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Mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen spielte der weltweit gefragte Dirigent unter anderem Aufnahmen mit Werken von Igor Strawinsky und Richard Strauss ein.

Der bisher größte gemeinsame Erfolg ist jedoch verknüpft mit den Kompositionen Ludwig van Beethovens. Die CD-Fassungen der neun Sinfonien Beethovens sowie die Aufführungen des kompletten Beethovenzyklus in Tokio, Yokohama, Lanaudière, Paris, Strasbourg, Montreal, Bonn, Salzburg sowie in Warschau und Sao Paolo lösten eine Welle der Begeisterung aus. 2010 wurde Paavo Järvi für seine Beethoven-Interpretation mit dem ECHO Klassik als Dirigent des Jahres ausgezeichnet.
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»Die Kammerphilharmonie hat mich, solange sie mich haben möchte.«
Paavo Järvi
Im Anschluss an das Beethovenprojekt setzten sich Dirigent und Orchester ebenso erfolgreich mit dem sinfonischen Werk Robert Schumanns auseinander. Unmittelbar nach ihrem Erscheinen waren die CDs des Schumann-Zyklus mit Paavo Järvi u.a. ›CD der Woche‹ bei NDR Kultur. »Damit ist dem Bremer Dreamteam unter Leitung von Järvi erneut ein großer Wurf gelungen. Auch bei Schumann führt kein Weg an der Kammerphilharmonie vorbei.« Die dritte und letzte CD mit Sinfonie Nr. 4 und dem Konzertstück für 4 Hörner wurde mit dem renommierten französischen Musikpreis, dem Diapason d´Or, ausgezeichnet.

Zusammen mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen hat sich Paavo Järvi nun einem neuen Großprojekt zugewandt. Im Fokus stehen die vier Sinfonien des deutschen Komponisten Johannes Brahms.
Musikalischer Weltbürger
Die Liebe zur Musik ist Paavo Järvi in die Wiege gelegt. 1962 als Sohn des Dirigenten Neeme Järvi in Tallinn geboren, studierte er zunächst Dirigieren und Schlagzeug in Estland, dann, ab 1980, in den USA – am Curtis Institute of Music und bei Leonard Bernstein.

Die erste große Station seiner Dirigentenkarriere lag wieder in Europa: 1995 begann er als Dirigent am Kungliga Filharmoniska Orkestern in Stockholm. Weitere Wegmarken waren das Cincinnati Symphony Orchestra und das HR Sinfonieorchester Frankfurt. Aktuell leitet Paavo Järvi neben der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, im Moment sein einziges deutsches Orchester, auch das Orchestre de Paris und das NHK Symphony Orchestra. Darüber hinaus ist er künstlerischer Berater des Estonian National Symphony Orchestra sowie des Järvi Sommer Festivals im estnischen Pärnu.

Im Rahmen der alljährlichen Verleihung der renommierten Gramophone Classical Music Awards in London wurde Paavo Järvi 2015 mit der Auszeichnung ›Künstler des Jahres‹, einem der wichtigsten Klassik-Musikpreise, und der Sibelius Medaille in Paris geehrt. Zudem wählte das renommierte französische Magazin ›Diapason d’Or‹ Paavo Järvi zum ›Künstler des Jahres‹ 2015.

Weitere Informationen gibt es unter www.paavojarvi.com


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»Sie sind für mich die besten Interpreten für das klassische und romantische Repertoire.«
Ryusuke Kozawa, Product Manager Classics bei Sony Music
Der Klang des 21. Jahrhunderts
»Engagiertes, farbenreiches Spiel«, »transparent und detailliert«, »mitreißend« – Musikkritiker und Konzertbesucher weltweit sind sich einig in ihrem enthusiastischen Urteil über Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen.
Das Orchester begeistert mit seinem energiereichen Spiel und seinem außerordentlichen Klang. Hinter dem Erfolg steht eine umfassende, systematische Auseinandersetzung des Orchesters mit Komponist und Werk. Jenseits konventioneller Interpretation wird Neues ebenso herausgearbeitet wie Ursprüngliches. Im scheinbar Altbekannten erleben Zuhörer bisher Unerhörtes – vom Barock über Klassik und Romantik bis hin zu Zeitgenössischem. Lohn dafür ist unter anderem die Verleihung des Ehrenpreises der deutschen Schallplattenkritik, der nie zuvor einem Orchester verliehen worden war.
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Die musikalische Qualität und Präzision wurzeln im solistischen Können und in der Neugier jedes einzelnen der 41 Orchestermusiker.

Und dann gibt es auch immer wieder musikalische Impulse ›von außen‹: Seit vielen Jahren arbeitet Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen mit international gefragten Solisten und Dirigenten zusammen, darunter Christian Tetzlaff, Maria João Pires, Viktoria Mullova, Hélène Grimaud, Janine Jansen, Igor Levit, David Fray, Martin Grubinger, Hilary Hahn, Heinrich Schiff, Trevor Pinnock und Sir Roger Norrington, um nur einige zu nennen.

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Orchester und Dirigent – eine Symbiose
Der Weg der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen vom Geheimtipp der Feuilletons zu »einem der weltweit führenden Orchester« (BBC 2003) begann mit wechselnden Dirigenten, um die Besonderheiten der verschiedenen Epochen herausarbeiten zu können. Seit 1988 arbeitete das Orchester mit Ersten Gastdirigenten: Mario Venzago, Heinrich Schiff und schließlich Jirì Belholávek. 1995 wurde Thomas Hengelbrock erster Künstlerischer Leiter. Unter Daniel Harding als Musikalischem Direktor gelang dem Orchester der endgültige musikalische Durchbruch.

Seit 2004 ist der estnische Dirigent und Grammy-Preisträger Paavo Järvi Künstlerischer Leiter der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Mit ihm vervollkommneten die Musiker ihre charakteristische Arbeitsweise und machten sich gemeinsam auf den Weg zu einer vielfach ausgezeichneten musikalischen Entdeckungsreise.

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Eine erste bedeutende Wegmarke dieser gemeinsamen Reise war die von der Kritik als bahnbrechend gelobte Neuinterpretation der Orchesterwerke Ludwig van Beethovens. Aufführungen aller neun Beethoven-Sinfonien als Gesamt-Zyklus elektrisierten das Publikum in Tokio, Yokohama (Japan), Lanaudière (Kanada), Strasbourg, Paris, bei den Salzburger Festspielen, beim Beethovenfest Bonn, in Warschau und Sao Paolo. Für die bei RCA erschienene CD-Einspielung ›ihres Beethovens‹ erhielt Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den ECHO Klassik 2010.

Im Anschluss an das Beethoven Projekt widmeten sich Orchester und Künstlerischer Leiter mit gleichem musikalischen Engagement und Erfolg ihrem ›Schumann Projekt‹ – der Neuinterpretation der Sinfonien Robert Schumanns. Nach sensationellem Erfolg in Tokio und St. Petersburg wurden die Schumann Sinfonien im Jahr 2012 auch beim Beethovenfest Bonn sowie im Konzerthaus Wien zyklisch aufgeführt. Die erste CD mit den Sinfonien Nr. 3 & Nr. 1 erschien Ende 2011 und wurde Anfang 2016 vom Musikmagazin Gramophone unter den besten Schumanneinspielungen der letzten fünf Jahre gelistet. Die zweite CD des Zyklus mit Sinfonie Nr. 2 und Ouvertüren ist seit Oktober 2012 erhältlich, die dritte und letzte CD mit Sinfonie Nr. 4 und dem Konzertstück für 4 Hörner seit Mai 2014. Die französische Musikzeitschrift Diapason zeichnete die letzte Einspielung mit ihrem renommierten Preis, dem Diapason d ́Or, aus. Im Herbst 2012 erschien über das Schumann Projekt eine TV-/DVD-Produktion der Deutschen Welle in Zusammenarbeit mit Unitel, arte und Radio Bremen. Auch diese Dokumentation fand große Beachtung und erfreute sich zahlreicher namhafter Auszeichnungen.

2015 startete Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen zusammen mit ihrem Künstlerischen Leiter Paavo Järvi nun ihr neues sinfonisches Großprojekt. Nach den Sinfonien von Beethoven und Schumann stehen jetzt alle vier Sinfonien des deutschen Komponisten Johannes Brahms im Fokus und wurden bereits in St. Petersburg, beim Rheingau Musikfestival in Wiesbaden und zuletzt im Konzerthaus in Wien zyklisch aufgeführt.

Mit Paavo Järvi oder renommierten Gastdirigenten – manchmal auch, in bester kammermusikalischer Tradition, ganz ohne Dirigent – ist Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen auf nationalen und internationalen Konzertbühnen und Festivals zu hören. Zehn Jahre (bis 2014) war Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen ›Orchestra In Residence‹ des internationalen Beethovenfests Bonn, ist Residenzorchester der Elbphilharmonie Konzerte Hamburg und seit 2017 Festivalorchester des Kissinger Sommers. Im Jahr 2016 war sie erstes ›Orchester des Jahres‹ bei Deutschlandradio Kultur.
 
Musikalisch selbstbestimmt, ökonomisch unabhängig
Neben ihrem erfolgreichen Engagement in der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen sind die Orchestermitglieder auch solistisch und in weiteren, kleineren Ensembles aktiv. Ein Beispiel sind die ›Bläsersolisten der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen‹, ein seit 1990 bestehendes und u. a. mit dem ECHO Klassik ausgezeichnetes Bläseroktett.
Aus diesen solistischen Ausflügen fließen immer wieder wichtige musikalische Impulse zurück in die Arbeit mit dem ›großen‹ Orchester.
Das Streben nach musikalischer Selbstbestimmung war schon 1980 ein wichtiger Antrieb dafür, sich auf das Wagnis der Neugründung eines Orchesters einzulassen. Man wollte musikalisches Neuland erobern, unabhängig von den Erwartungen des etablierten Marktes. Für dieses Ziel sind die Musiker bis heute bereit, viel – sehr viel – zu geben und auch Verantwortung zu übernehmen.
So werden wichtige musikalische Angelegenheiten, insbesondere Fragen der Programmgestaltung, demokratisch von allen Musikern entschieden. Aber nicht nur das: Auch die Ökonomie wird gemeinverantwortlich bestimmt – einzigartig in der Welt der großen Orchester.
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Das Orchesterunternehmen
Jeder Orchestermusiker ist Gesellschafter der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen gGmbH – und mitverantwortlich für den wirtschaftlichen Erfolg des gesamten Unternehmens.

Diese Wirtschaftsform hat dem Orchester nicht nur ungewohnte Aufmerksamkeit in Wirtschaftskreisen beschert, sondern 2008 auch den Sonderpreis des ›Deutschen Gründerpreises‹ – einen Unternehmerpreis, der von ZDF, Stern, Porsche und den Sparkassen für besondere unternehmerische Leistungen vergeben wird.
Tatsächlich ist das Wagnis der ökonomischen Selbstbestimmung auch von wirtschaftlichem Erfolg gekrönt: Das Orchester finanziert sich zu nahezu drei Vierteln mit selbsterwirtschaftetem Geld.

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Das 5-Sekunden-Modell
Der ungewöhnliche Weg der Deutschen Kammer-philharmonie Bremen zu künstlerischem und wirtschaftlichem Erfolg war Ausgangspunkt für eine Zusammenarbeit mit Dr. Christian Scholz, Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Saarbrücken. Gemeinsam mit dem Experten für Organisation, Hochleistungsteams, Personal- und Informations-management analysierte man, wie es dem Orchester immer wieder gelingt, unabhängig von den jeweils aktuellen Bedingungen Hochleistung zu erbringen.

Aus den Ergebnissen wurde eine Trainingsmethode für Hochleistungsteams entwickelt. Dieses ›5-Sekunden-Modell‹ wird inzwischen vielfach von Managern und Führungskräften aus Wirtschaft und Industrie gebucht.
Erste, auch Dax-notierte Unternehmen haben die fünf Sekunden implementiert und richten die Bonus-zahlungen für ihr Topmanagement an den fünf Sekunden der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen aus.


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Engagiert in Sachen Zukunft
Eine der folgenreichsten Schritte in der Orchestergeschichte war die Entscheidung für die Gesamtschule Bremen-Ost als Probendomizil. Hier in Osterholz-Tenever, Bremens Stadtteil mit den größten sozialen Herausforderungen, entstand nicht nur ein Konzertsaal mit erstklassiger Akustik, die außergewöhnliche, ECHO- und Schallplattenpreiswürdige Aufnahmen erlaubt, sondern auch das mehrfach ausgezeichnete ›Zukunftslabor‹.

Die unmittelbare Nachbarschaft zu Lehrern, Schülern und Bürgern des Stadtteils ermöglicht einen Modellfall für die vielfach beschworene Konkreation. Nicht zuletzt durch großes persönliches Engagement der Musiker gelingt es in zahlreichen Projekten, individuelles Wachstum durch Musik zu fördern – nachhaltig, auch in bildungsferner Umgebung.
Inzwischen hat der Staatsminister für Kultur das ›Zukunftslabor‹ der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen zum Modellprojekt ernannt.

2012 erhielt Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen den ECHO Klassik für Nachwuchsförderung für ihre Initiative ›Zukunftslabor/neue Gesellschafts-Perspektiven durch Musik‹.

Bereits 2007 war ihr soziales Engagement an der Gesamtschule Bremen-Ost mit dem ›Zukunfts:award‹ ausgezeichnet worden. Eine Vielzahl weiterer Preise schloss sich an. Der aktuellste ist der ›Vision-Award‹, der dem Orchester 2013 für ›eine Lernkultur der Potenzialentfaltung‹ verliehen wurde und von der Presse als »Nobelpreis für soziales Unternehmertum« bezeichnet wird.
 
20140221-Melodie-707 credit Jörg Sarbach

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