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Musiker

Paavo Järvi

Der Grammy Gewinner Paavo Järvi ist einer der international gefragtesten Dirigenten. Geboren in Tallinn, Estland, studierte er Percussion und Dirigieren an der Tallinn School of Music und setzte sein Studium in den USA am Curtis Institute of Music und am Los Angeles Philharmonic Institute bei Leonard Bernstein fort.

Seit 2004 ist Paavo Järvi Künstlerischer Leiter der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und damit der am längsten amtierende Chef des Orchesters. Die gemeinsamen Erfolge mit dem Beethoven Sinfonien Zyklus sind außerordentlich. U.a. wurde Paavo Järvi für die CD mit den Sinfonien Nr. 2 und Nr. 6 mit dem ECHO Klassik 2010 als ›Dirigent des Jahres‹ ausgezeichnet. Im Anschluss an das Beethovenprojekt setzte sich Paavo Järvi mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen ebenso erfolgreich mit dem sinfonischen Schaffen Robert Schumanns auseinander. Das japanische Mostly Classics Magazin jubelte: »Järvis Schumann wird in die Schumann-Konzertgeschichte eingehen«. Zusammen mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen hat sich Paavo Järvi nun einem neuen Großprojekt zugewandt. Im Fokus stehen die vier Sinfonien des deutschen Komponisten Johannes Brahms.

Im Rahmen der alljährlichen Verleihung der renommierten Gramophone Classical Music Awards in London wurde Paavo Järvi 2015 mit der Auszeichnung ›Künstler des Jahres‹, einem der wichtigsten Klassik-Musikpreise, geehrt. Zudem wählte das renommierte französische Magazin ›Diapason d’Or‹ Järvi zum ›Künstler des Jahres‹ 2015.

Paavo Järvi ist außerdem Musikalischer Direktor beim Orchestre de Paris und Künstlerischer Berater des Estonian National Symphony Orchestra, des Pärnu Festivals und der Järvi Academy. Darüber hinaus ist er Chefdirigent des NHK Symphony Orchestra in Tokyo. Gastdirigate führen ihn regelmäßig zu führenden Orchestern wie den Berliner oder den Wiener Philharmonikern, dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam sowie den amerikanischen Orchestern in New York, Cleveland und Chicago.
Paavo Järvi

Paavo Järvi
© Ixi Chen



Christina Landshamer

Die gebürtige Münchnerin Christina Landshamer studierte an der Hochschule für Musik und Theater München bei Angelica Vogel sowie anschließend in der Liedklasse von Konrad Richter und in der Solistenklasse bei Dunja Vejzović an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.

Christina Landshamer arbeitet regelmäßig mit Dirigenten wie Kent Nagano, Marc Albrecht, Marcus Creed, Manfred Honeck, Philippe Herreweghe, Ton Koopman, Nikolaus Harnoncourt, Sir Roger Norrington, Pablo Heras-Casado sowie Christian Thielemann und mit Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Münchner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem SWR Sinfonieorchester, dem Freiburger Barockorchester, dem Tonhalleorchester Zürich, mit der Tschechischen Philharmonie Prag, dem Orchestre des Champs Elysées und mit dem Montreal Symphony Orchestra.

Neben ihren Opernprojekten waren wichtige Stationen in der Saison 2014/2015 eine Tournee mit dem Gewandhausorchester unter Riccardo Chailly mit Konzerten in Leipzig, beim Lucerne Festival und den London Proms, Konzerte mit den Berliner Philharmonikern und Alan Gilbert, mit dem Netherlands Radio Philharmonic Orchestra und Philippe Herreweghe, dem NDR Sinfonieorchester und Thomas Hengelbrock, dem Chor des Bayerischen Rundfunks und Peter Dijkstra, Auftritte mit dem WDR Sinfonieorchester sowie dem Orchestre National de France und Daniele Gatti.
Christina Landshamer

Christina Landshamer
© Marco Borggreve



Katharina Konradi

Die deutsche Sopranistin Katharina Konradi gab im Oktober 2016 ihr erfolgreiches Rollendebüt als Pamina in ›Die Zauberflöte‹ am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Sie gewann den diesjährigen Preis des Deutschen Musikwettbewerbs in Bonn und erhielt außerdem den Sonderpreis der Walter und Charlotte Hamel Stiftung für ihre hervorragende Leistung in der Kategorie Gesang.

Seit der Spielzeit 2015/16 gehört die Sopranistin zum Ensemble des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden. Zu Ihren wichtigen Partien zählen Juliette (›Der Graf von Luxemburg‹), Gretel (›Hänsel und Gretel‹), Pamina (›Die Zauberflöte‹), Woglinde (›Rheingold‹) und einige mehr.

Die ersten beruflichen Schritte machte Katharina Konradi im Sommer 2013 an der Kammeroper München. In der Spielzeit 2014/2015 debütierte sie am Theater Hof als Anne Frank in der Monooper ›Das Tagebuch der Anne Frank‹ von Grigori Frid. Katharina Konradi ist Preisträgerin des Bundeswettbewerbs ›Jugend Musiziert‹. Mit ihrer Klavierpartnerin Mayuko Obuchi gewann sie 2015 den 1. Preis des Kulturkreises Gasteig München in der Wertung ›Lied-Duo‹. Zusammen konzertierten sie als Preisträger der Sommerakademie Mozarteum 2015 im Rahmen der Salzburger Festspiele.

Katharina Konradi ist Stipendiatin der Paul-Hindemith-Gesellschaft Berlin, der Yehudi Menuhin Stiftung ›Live Music Now‹ München und zählt zu den Stipendiaten der Studienstiftung des deutschen Volkes. Geboren in Bischkek, Kirgisistan, begann Katharina Konradi in 2009 ihre Gesangsausbildung bei Julie Kaufmann an der Universität der Künste Berlin, wo sie zeitgleich zeitgenössisches Lied bei Axel Bauni und Liedgestaltung bei Eric Schneider studierte. Ihr Masterstudium in Liedgestaltung schloss sie im Sommer 2016 bei Christiane Iven, Donald Sulzen und Fritz Schwinghammer an der Hochschule für Musik und Theater München ab.

Katharina Konradi

Katharina Konradi
© Adrienne Meister



Tütarlastekoor Ellerhein

Tallinns Kinderchor, Vorgänger des Mädchenchors Ellerhein, wurde 1952 von Professor Heino Kaljuste (1925-1989) gegründet, der den Chor bis zu seinem Tod leitete und weiterentwickelte. Von 1989 bis 2012 übernahm Tiia-Ester Loitme die Leitung, die bereits seit 1970 als zweite Dirigentin mit dem Chor gearbeitet hatte. Beim 100. Estnischen Gesangsfestival im Jahre 1969 wurde der Mädchenchor in Ellerhein umbenannt. Neben der Konzerttätigkeit erhalten alle Sängerinnen Unterricht in Gesang, Solfeggio und Harmonielehre. Der Chor arbeitet mit der sogenannten Kodály-Methode beim Einstudieren von neuen Repertoires.

Im Juni 2012 feierte der Mädchenchor Ellerhein 60-jähriges Bestehen mit einem umjubelten Konzert im Estonia Concert Hall. Seit 2012 obliegt die künstlerische Leitung Ingrid Kõrvits. Das Repertoire umfasst klassische sowie zeitgenössische Chormusik bedeutsamer Komponisten aus aller Welt.

Der Mädchenchor Ellerhein wurde international bereits vielfach ausgezeichnet: 2012 belegte er den zweiten Platz (Gold) beim internationalen Chorwettbewerb ›Ave Verum‹ im österreichischen Baden. 2013 wurde Ingrid Kõrvits als ›Beste Dirigentin‹ beim internationalen Chorwettbewerb ›Tallinn 2013‹ ausgezeichnet, während der Chor den zweiten Platz in der Kategorie ›Jugendchor‹ belegte. Beim 31. internationalen Chorwettbewerb von Cantonigros in Spanien, ebenfalls 2013, gewann Ellerhein den dritten Preis in der Kategorie ›Weiblicher Chor‹ sowie den zweiten Preis in der Kategorie ›Folk‹.
Tütarlastekoor Ellerhein

Tütarlastekoor Ellerhein
© Tütarlastekoor Ellerhein



Deutscher Kammerchor

Den Deutschen Kammerchor gründeten vor 15 Jahren Berufssängerinnen und -sänger mit dem Ziel, ihren großen Erfahrungsschatz als ensemblebegeisterte Chorsänger und versierte Solisten in einen vokalen Klangkörper einzubringen. Sowohl die Resonanz beim Publikum und in den Medien als auch die Einladung des Chores von namhaften Dirigenten (u.a. Marcus Creed, Heinz Holliger) und Orchestern (Ensemble Modern, Kammerorchester Basel) auf die wichtigsten Konzertpodien Europas dokumentieren dieses Engagement eindrucksvoll. Die Offenheit des Deutschen Kammerchores für jede Musik auf Spitzenniveau zeigt sich an der Vielfalt seiner künstlerischen Kooperationen, zuletzt mit dem Pianisten Sir Andras Schiff beim Schleswig-Holstein Musik Festival.

Seine Konzerte führten das Ensemble unter anderem in das Festspielhaus Baden-Baden, das Leipziger Gewandhaus, das Concertgebouw Amsterdam und den Großen Musikvereinssaal in Wien. Auf Einladung des Bundespräsidenten gestaltete der Deutsche Kammerchor eines der traditionellen Adventskonzerte in Schloss Bellevue und im Rahmen eines Staatsbesuches ein Chorkonzert in der Hagia Eirene in Istanbul.

Einspielungen und Rundfunkaufnahmen belegen die große Leistungsfähigkeit des Chores. Die Kritiker namhafter deutscher Tageszeitungen schätzen die »außerordentliche Homogenität und Flexibilität des Ensembles, die Leichtigkeit, Flüssigkeit, Differenzierung und Transparenz sowie die Virtuosität des Vortrags«.

Deutscher Kammerchor

Deutscher Kammerchor
© Marcus Meyer




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