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Programm

  • Franz Schubert (1797 - 1828)
  • Ouvertüre im italienischen Stil C-Dur op. 170 D 591
  • Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 - 1847)
  • Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 d-Moll op. 40
  • Felix Mendelssohn Bartholdy
  • Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 g-Moll op. 25
  • Franz Schubert
  • Sinfonie Nr. 5 B-Dur D 485
Nicht nur seine geistige Beweglichkeit ist atemberaubend. In jedem Gespräch versteht er es, sofort Dinge einzuordnen, überraschende Querverbindungen aufzuzeigen, Fragen zu stellen, Zusammenhängen  nachzuspüren. Dabei ist er oft entwaffnend ehrlich – und entsprechend präsentiert er sich auch am Klavier. Igor Levit nimmt einen Sonderstatus unter den jungen Pianisten ein. Einer wie er muss sich nicht verstellen oder gar anpassen – Begriffe, denen er ohnehin mit tiefer Skepsis begegnen würde. Da es ihm immer und vor allem um Aufrichtigkeit und Spontaneität des Musikmachens geht, führt sein Weg längst regelmäßig nach Bremen. Mit Florian Donderer, der das Orchester vom Konzertmeisterpult aus dirigiert, kann er schon auf eine ganze Reihe erfolgreicher gemeinsamer Auftritte zurückschauen. Nun stehen die beiden Mendelssohn-Klavierkonzerte auf dem Programm, zwei oft verharmloste und zur Unterhaltungsmusik degradierte Werke. Da wird uns die künstlerische Verbindung Levit-Donderer gewiss eines Besseren belehren.

Musiker

Florian Donderer

Florian Donderer studierte in Berlin und London und war Assistent von Prof. Thomas Brandis an der Hochschule der Künste in Berlin. Bereits während seines Studiums war er Stipendiat der Karajan-Akademie des Berliner Philharmonischen Orchesters.

Er musizierte als Konzertmeister und Solist mehrere Jahre im Ensemble Oriol Berlin, bevor er 1999 als Konzertmeister zur Deutschen Kammerphilharmonie Bremen kam. Hier hat er sich auch durch seine Arbeit als künstlerischer Leiter vom Konzertmeisterpult aus einen Namen gemacht. In dieser Funktion arbeitet er auch mit dem Scottish Chamber Orchestra, der Filharmoonia Tallin, der Camerata Bern und anderen Orchestern.

Florian Donderer ist zudem häufig als Kammermusiker und Solist bei international bedeutenden Festivals zu Gast, wie dem Järvi Festival in Tallin, dem Ultima Festival in Oslo, der Helsinki Early Music Week, der Musik Triennale Köln sowie dem Festival ›Spannungen‹ in Heimbach.

Als Schüler von Neeme Järvi, Paavo Järvi und Leonid Grin ist er zunehmend auch mit großem Erfolg als Dirigent tätig. Sein Debüt als Dirigent gab er mit dem Ensemble Oriol und der Sopranistin Christiane Oelze bei einem Konzert in der Berliner Philharmonie. Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen dirigierte er bei einer CD-Einspielung mit der Solistin Tanja Tetzlaff. In Bremen engagiert sich Florian Donderer außerdem als künstlerischer Leiter der Kammermusikreihe residenz@sendesaal, die im Sendesaal Bremen stattfindet.
Florian Donderer

Florian Donderer
© Giorgia Bertazzi



Igor Levit

Gramophone-Gewinner Igor Levit manifestiert seine Position als einer der wichtigsten Pianisten seiner Generation.

In der Konzertsaison 2016/2017 debütierte Levit mit der Dresdner Staatkapelle (mit Christian Telemann), dem Bayerischen Staatsorchester (mit Kirill Petrenko) und dem London Symphony Orchestra (mit Fabio Luisi). Levit feierte ein Wiedersehen mit dem Danish National Symphony Orchestra (mit Thomas Søndergård), dem NDR Elbphilharmonie Orchester (mit Thomas Hengelbrock), dem Tonhalle Orchester Zürich (mit Lionel Bringuier) und dem San Francisco Symphony Orchester (mit Fabio Luisi).

Auch debütierte Levit in dieser Saison in renommierten Konzerthallen wie der Carnegie Hall, dem Chicago Symphony Center oder dem Amsterdamer Concertgebouw. Zudem spielte er beim Lucerne Festival, in der Elbphilharmonie und in der Kölner Philharmonie.

Im Oktober 2015 wurde Igor Levits drittes Soloalbum mit der Trilogie aus Bachs ›Goldberg Variationen‹, Beethovens ›Diabelli Variationen‹ and Rzewskis ›The People United Will Never Be Defeated‹ in Kooperatioon mit dem Festival Heidelberger Frühling veröffentlicht. Diese CD erhielt den Gramophhone Classical Music Award ›Aufnahme des Jahres 2016‹.

In seiner Wahlheimatstadt Berlin spielt Igor Levit auf einem Steinway D Grand Piano, eine freundliche Leihgabe der Trustees of Independent Opera im Sadler’s Wells Theater.
Igor Levit

Igor Levit
© Robbie Lawrence




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