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Programm

  • Arne Nordheim (1931 - 2010)
  • Partita für Paul, daraus: V. Satz
  • Charles Ives (1874 - 1954)
  • The unanswered question
  • Benjamin Britten (1913 - 1976 )
  • Serenade für Tenor, Horn und Streicher op. 31
  • Joseph Haydn (1732 - 1809)
  • Sinfonie Nr. 103 Es-Dur Hob. I:103 ›Mit dem Paukenwirbel‹
Erstmals verleiht Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen den Titel ›Artistic Best Friend‹. And the winner is: Pekka Kuusisto, der finnische Geiger, der seit seiner ersten Zusammenarbeit im Jahr 2002 eine ganz besondere Verbindung zur Deutschen Kammerphilharmonie hat. Wie die Orchestermusiker, ist er ein hingebungsvoller Musiker, dem es darum geht, jedes Werk so tief wie irgend möglich zu durchdringen. Daneben ist ihm Vielfalt besonders wichtig – Kuusisto fühlt sich auch in den unterschiedlichsten Stilen inklusive finnischer Folk Music und Jazz zuhause. Beim ersten Konzert in seiner neuen Rolle als ›Artistic Best Friend‹ wandert er souverän – rückwärts – durch die Jahrhunderte: von einem virtuosen, 1986 komponierten Violinsolo des Norwegers Arne Nordheim über die ›Unanswered Question‹, den Klassiker der Moderne von Charles Ives, bis zur spritzigen Sinfonie ›Mit dem Paukenwirbel‹ von Joseph Haydn. Im Zentrum der zweijährigen Zusammenarbeit als ›Artistic Best Friend‹ stehen Werke von Benjamin Britten. Den Auftakt markiert die Serenade für Tenor, Horn und Streicher.

Musiker

Pekka Kuusisto

Pekka Kuusisto wird international für seine frische Musizierweise geschätzt. Highlights der Saison 2017/18 beinhalten Konzerte mit dem Concertgebouw Orchestra, Orchestre de Paris und Helsinki Philharmonic Orchestra sowie eine Europa-Tournee mit dem Philharmonia Orchestra.

Der finnische Violinist versteht sich auch als Anwalt der Neuen Musik. Im Sommer hat er die Uraufführung des Violinkonzertes von Daníel Bjarnason mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra und Gustavo Dudamel aufgeführt. Pekka Kuusisto ist auch Künstlerischer Leiter des ›Our Festival‹ in Finnland. Als talentierter Improvisator musiziert er mit dem Jazz-Trompeter Arve Henriksen und kooperiert mit Partnern aus dem gesamten künstlerischen Spektrum wie dem Neurologen Erik Scherder oder dem Jongleur Jay Gilligan.

Als leidenschaftlicher Kammermusiker spielt er regelmäßig mit Partner wie Nicolas Altstaedt, Anne Sofie von Otter und Olli Mustonen. Er ist Artistic Director des ACO Collective sowie Artistic Partner des Saint Paul Chamber Orchestras und 2018 Guest Artistic Leader des Norwegian Chamber Orchestra.

Mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen verbindet Pekka Kuusisto seit seinem Debüt im Jahr 2002 eine enge musikalische Freundschaft. 2017/18 ist er ›Artistic Best Friend‹ der Kammerphilharmonie und damit der erste Künstler, der mit diesem Titel ausgezeichnet wird.

Pekka Kuusisto spielt eine Stradivari-Violine, die ihm von der Beare’s International Violin Society zur Verfügung gestellt wird.

Pekka Kuusisto

Pekka Kuusisto
© Kaapo Kamu



Topi Lehtipuu

Topi Lehtipuu gilt als eine der größten Künstlerpersönlichkeiten Finnlands. Neben seiner Karriere als international gefragter Tenor ist er seit Ende 2015 Direktor des renommierten Helsinki Festival. Zuvor war er von 2010 bis 2015 Künstlerischer Direktor des Turku Music Festival sowie des Kammermusikfestivals Joroinen Music Days im Osten Finnlands.

Als Sänger ist Topi Lehtipuu weltweit aufgetreten und hat dabei mit Dirigenten wie Sir John Eliot Gardiner, Sir Simon Rattle, Esa-Pekka Salonen und Daniel Harding gearbeitet sowie mit den Regisseuren David Alden, Claus Guth, Christof Loy und Peter Sellars.

Er gastiert regelmäßig in Berlin, Glyndebourne, London, Paris, Salzburg und Wien und hat an zahlreichen, teils für den Grammy nominierten CD- und DVD-Aufnahmen mitgewirkt.

Topi Lehtipuu hat Klavier, Violine, Chordirigieren und Gesang an der Sibelius Academy in Helsinki studiert. Nach dem Studium wurde er Mitglied des Finnish Radio Chamber Choir. Seine Solokarriere begann mit der Rolle des Albert in Benjamin Brittens Oper Albert Herring an der Finnish National Opera.
Topi Lehtipuu

Topi Lehtipuu
© Monica Rittershaus



Elke Schulze Höckelmann

Elke Schulze-Höckelmann war Bundespreisträgerin im Wettbewerb ›Jugend musiziert‹ und Jungstudentin an der Musikhochschule Münster. Später studierte sie in Köln und Oslo und musizierte im European Community Youth Orchestra. Aber vielleicht hinterließ die Mitwirkung »im basisdemokratischen Schülerblas-orchester des Gymnasiums« die entscheidendere Prägung, um sich später bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen am wohlsten zu fühlen.
Um das herauszufinden, war sie zuvor Mitglied im Staatsorchester Kassel, bei der Württembergischen Philharmonie Reutlingen und der Philharmonia Hungarica Marl. Seit 1993 ist sie Solohornistin der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Wenn nicht hier, dann musiziert sie auch gerne auf dem historischen Horn in verschiedenen Ensembles für Alte Musik.
Elke Schulze Höckelmann

Elke Schulze Höckelmann
© Julia Baier




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