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Programm

  • Erkki-Sven Tüür (*1959)
  • ›Flamma‹
  • Max Bruch (1838 - 1920)
  • Doppelkonzert für Klarinette und Viola e-Moll op. 88
  • Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 - 1847)
  • Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 11
Max Bruch wurde in Bergisch-Gladbach geboren, unweit von Köln. Ein Rheinländer durch und durch. Sein Violinkonzert taugt für jedes Album mit ›Music for the Millions‹. Doch Bruch hat weit mehr zu bieten. Überall hat der große Unterschätzte Spuren hinterlassen – am Rhein und in der Musikgeschichte überhaupt. Das selten aufgeführte Doppelkonzert ist eine echte Rarität. Komponiert 1911, steht es komplett im Schatten des berühmten Violinkonzerts. Da braucht man zwei herausragende Solisten, die sich werbend für dieses Werk einsetzen. Matthew Hunt und Nils Mönkemeyer sind echte Koryphäen an ihren Instrumenten. Hunt ist seit 2007 Mitglied der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, Mönkemeyer gastiert nun erstmals in Bremen. Umrahmt wird das Bruch-Konzert von zwei Werken, die ebenfalls größere Popularität verdienen: ›Flamma‹ von Erkki-Sven Tüür, uraufgeführt 2011, und die erste Sinfonie von Felix Mendelssohn, die oft im Schatten der späteren Sinfonien steht.

Musiker

Paavo Järvi

Der Grammy Gewinner Paavo Järvi ist einer der international gefragtesten Dirigenten. Geboren in Tallinn, Estland, studierte er Percussion und Dirigieren an der Tallinn School of Music und setzte sein Studium in den USA am Curtis Institute of Music und am Los Angeles Philharmonic Institute bei Leonard Bernstein fort.

Seit 2004 ist Paavo Järvi Künstlerischer Leiter der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und damit der am längsten amtierende Chef des Orchesters. Die gemeinsamen Erfolge mit dem Beethoven Sinfonien Zyklus sind außerordentlich. U.a. wurde Paavo Järvi für die CD mit den Sinfonien Nr. 2 und Nr. 6 mit dem ECHO Klassik 2010 als ›Dirigent des Jahres‹ ausgezeichnet. Im Anschluss an das Beethovenprojekt setzte sich Paavo Järvi mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen ebenso erfolgreich mit dem sinfonischen Schaffen Robert Schumanns auseinander. Das japanische Mostly Classics Magazin jubelte: »Järvis Schumann wird in die Schumann-Konzertgeschichte eingehen«. Zusammen mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen hat sich Paavo Järvi nun einem neuen Großprojekt zugewandt. Im Fokus stehen die vier Sinfonien des deutschen Komponisten Johannes Brahms.

Im Rahmen der alljährlichen Verleihung der renommierten Gramophone Classical Music Awards in London wurde Paavo Järvi 2015 mit der Auszeichnung ›Künstler des Jahres‹, einem der wichtigsten Klassik-Musikpreise, geehrt. Zudem wählte das renommierte französische Magazin ›Diapason d’Or‹ Järvi zum ›Künstler des Jahres‹ 2015.

Paavo Järvi ist außerdem Musikalischer Direktor beim Orchestre de Paris und Künstlerischer Berater des Estonian National Symphony Orchestra, des Pärnu Festivals und der Järvi Academy. Darüber hinaus ist er Chefdirigent des NHK Symphony Orchestra in Tokyo. Gastdirigate führen ihn regelmäßig zu führenden Orchestern wie den Berliner oder den Wiener Philharmonikern, dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam sowie den amerikanischen Orchestern in New York, Cleveland und Chicago.
Paavo Järvi

Paavo Järvi
© Ixi Chen



Matthew Hunt

Als einer der führenden britischen Klarinettisten und markanter Musiker ist Matthew Hunt bekannt für den herausragenden Klang seines Spiels und für seine Fähigkeit, mit dem Publikum zu kommunizieren.

Weltweit ist er als Solist und Kammermusiker auf Konzertbühnen und Festivals zu hören. Matthew Hunt spielt mit renommierten Künstlern wie Thomas Adès, Pekka Kuusisto, Nicolas Aldstaedt, Alina Ibragimova, dem Elias -, Belcea -, Chiarascuro - und Pavel Haas Streichquartett sowie dem Wiener Klaviertrio und dem Kungsbacka Piano Trio. In der laufenden Saison ist er bei den Festivals von Bath, Kuhmo, Lockenhaus, Lewes und Tuusula zu Gast und gibt Konzerte in Groß Britannien und Deutschland.

Als Orchestermusiker spielte Hunt u. a. mit der Academy of St Martin in the Fields, dem Concertgebouw Orchester und dem BBC Symphony Orchester sowie dem Chamber Orchestra of Europe.

Matthew Hunts von der Kritik hochgelobte Einspielung des Klarinettenquintetts von Wolfgang Amadeus Mozart wurde vom BBC Music Magazin als ›Referenzaufnahme dieses vielfach aufgenommenen Werks‹ bejubelt.
Matthew Hunt

Matthew Hunt
© Julia Baier




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»die besten Brahms-Versteher kommen aus Bremen«
Hamburger Abendblatt


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