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Programm

  • Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791)
  • Sinfonie Nr. 26 Es-Dur KV 184/161a
  • Frédéric Chopin (1810 - 1849)
  • Klavierkonzert Nr. 2 f-Moll op. 21
  • Béla Bartók (1881 - 1945)
  • Musik für Saiteninstrumente, Celesta und Schlagzeug Sz. 106 BB 114
»Wenn du die Technik einmal draufhast, kannst du dich ganz um die Musik kümmern.« Klingt furchtbar einfach, und wenn man Jan Lisiecki an seinem Instrument erlebt, könnte man glatt meinen, Klavierspielen sei lediglich ein Elfentanz mit Fingern, fernab von zäher Arbeit und spröder Disziplin. Für Lisiecki scheint vieles denkbar einfach, er ist ein wahrer Überflieger. Zu Schulzeiten durfte er vier Klassen mit einem Satz überspringen. Seine Devise als Musiker: »Musik sollte man grundsätzlich genießen. Meine Aufgabe ist es, die Musik von früher mit Emotionen von heute zu füllen.« Behände und mit wachem gestalterischem Sinn bewegt sich Lisiecki durch die Musikgeschichte, als sei er seit ewigen Zeiten mit ihren wichtigsten Kapiteln vertraut. Mit Alondra de la Parra begrüßt das Orchester eine Dirigentin, die 2016 beim ›Sommer in Lesmona‹ ihr Bremer Debüt gegeben hat und nun schon zum dritten Mal bei der Deutschen Kammerphilharmonie gastiert.

Musiker

Alondra de la Parra

Die Dirigentin Alondra de la Parra wurde international bekannt für ihre mitreißenden, dynamischen Auftritte. In New York geboren, zog sie im Alter von zwei Jahren mit ihren Eltern nach Mexiko. Mit sieben Jahren begann sie Klavier und mit 13 Jahren Cello zu spielen. Schon früh beschloss sie, einmal Dirigentin zu werden. Nach ihrem Studium in New York gründete sie 2004 im Alter von 23 Jahren das Philharmonic Orchestra of the Americas (POA), mit dem Ziel, junge Musiker und Komponisten zu fördern und der Musik aus dem lateinamerikanischen Kulturkreis einen festen Platz im Standard-Repertoire für Orchester zu sichern. Ihr Debütalbum ›Mi Alma Mexicana/My Mexican Soul‹ erreichte als erste klassische Aufnahme innerhalb von acht Wochen Platinstatus in Mexiko.

Seit 2017 ist sie Generalmusikdirektorin des Queensland Symphony Orchestras. Es ist das erste Mal in der Geschichte, dass ein australisches Orchester die Position des Generalmusikdirektors vergibt.

Alondra de la Parra arbeitet regelmäßig mit den renommiertesten Orchestern der Welt zusammen, darunter das Orchestre de Paris, das Orquestra Sinfônica do Estado de São Paulo, das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und vielen mehr. Jüngst gab sie Debüts mit dem London Philharmonic Orchestra auf einer Tournee durch Mexiko, dem Tonhalle-Orchester Zürich und dem japanischen NHK Symphony Orchestra.

In Lateinamerika arbeitet de la Parra regelmäßig mit renommierten Orchestern wie dem Orquestra Sinfonica Brasileira, dem Orquesta Filarmónica de Buenos Aires in Argentinien oder dem Simón Bolivar Youth Orchestra zusammen, dessen größte Auszeichnung sie erhielt.

Zudem arbeitete sie gemeinsam mit den verschiedensten Künstlern an genreübergreifenden Projekten. Zu diesen gehörten zum Beispiel die Schauspieler Geoffrey Rush und Robert Redford, Filmemacher Michel Gondry, der Choreograf Christopher Weeldon und Musiker wie Gloria Estefan.
Alondra de la Parra

Alondra de la Parra
© Cicero Rodriguez




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Hamburger Abendblatt


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