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Programm

  • Franz Schubert (1797 - 1828)
  • Streichquartett Nr. 8 B-Dur D 112 op. posth. 168
  • Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 - 1847)
  • Streichquartett e-Moll op. 44 Nr. 2
  • Dmitri Schostakowitsch (1906 - 1975)
  • Streichquartett Nr. 7 op 108
Das Streichquartett, Königsdisziplin der Wiener Klassik, mit neuem Geist und Leben zu füllen, war ein wichtiges Projekt der Romantik. Schubert komponierte bereits als Jugendlicher rund 20 Werke für diese Besetzung, motiviert durch das private Musizieren im Elternhaus, darunter 1814 das Quartett B-Dur D 112, in dem viele der für Schubert so typischen Merkmale bereits angelegt sind: die abrupten Wechsel von tiefster Trauer und unbeschwerter Heiterkeit, die Liebe zu alpenländischen Tänzen, die weiten Melodien. — Wie meisterhaft es Mendelssohn gelang, in perfekter Konstruktion und Transparenz einen vermeintlichen Klassizismus in eine romantischpoetisierte Ausdrucksmusik zu verwandeln, zeigt sein e-Moll-Quartett aus dem Jahre 1837.

Musiker

Stefan Latzko

Stefan Latzkos Weg führte vom Bayerischen Landesjugendorchester über die Musikhochschulen München, Würzburg und Hannover bis zu einem Stipendium an der Juilliard School of Music in New York. Den Abschluss mit Auszeichnung und das Konzertexamen absolvierte er an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf bei Prof.Rosa Fain.

Das Orchesterspiel ist bis heute seine Leidenschaft. Maßgeblich geprägt wurde es durch seine Mitgliedschaft in der Jungen Deutschen Philharmonie. Anschließend war er auch Mitglied im ›Kammerorchester der Jungen Deutschen Philharmonie‹. Von dort aus kam er 1989 zur Deutschen Kammerphilharmonie, die damals noch in Frankfurt residierte.

Neben dem Orchesterspiel ist Stefan Latzko ein begeisterter Kammermusiker, gründete er doch sein erstes festes Streichquartett schon während des Studiums.

Heute tritt er auch regelmäßig als Solist auf und gibt seine Erfahrungen als Lehrbeauftragter für Violine an der Hochschule für Künste Bremen sowie als Coach des Landesjugendorchesters Bremen weiter.
Stefan Latzko

Stefan Latzko
© Julia Baier



Emma Yoon

Emma Yoon, in Südkorea geboren, lernte mit fünf Jahren in Neuseeland das Geigenspiel. Während ihrer Schulzeit war sie Jungstudentin bei Stephen Larsen an der Pettman Junior Academy, bevor sie an der University of Canterbury (NZ) ihren Bachelor of Music erhielt. 2016 schloss sie an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover als Studentin von Frau Professor Kufferath mit einem Master of Music ab und qualifizierte sich für die weiterführende Solo-Klasse. Emma Yoon ist Gewinnerin nationaler Wettbewerbe in Neuseeland und war Stipendiatin des ROSL Arts/Pettman Scholarship. Sie hat an zahlreichen Meisterkursen teilgenommen und gab solistisch wie auch kammermusikalisch Konzerte in Europa, den USA und Neuseeland. 2015/16 spielte sie als Praktikantin in der NDR Radiophilharmonie.
Emma Yoon

Emma Yoon
© Jörg Sarbach



Friederike Latzko

Friederike Latzko besuchte bereits während ihrer Schulzeit als Jungstudentin die Musikhochschule Köln und bekam dort intensivsten Kammermusikunterricht beim Amadeus-Quartett. Nach dem Abitur wechselte sie an die Hochschule der Künste in Berlin und sammelte dort in allen großen West-Berliner Orchestern weitere Ensemble-Erfahrung. Sie war Stipendiatin des DAAD, der Herbert von Karajan-Stiftung, Lehrbeauftragte, Dozentin beim Bundesjugendorchester und der Jungen Deutschen Philharmonie sowie Kammermusikpartnerin namhafter Solisten.

1980 gründete sie mit befreundeten Studenten Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen – damals zunächst unter dem Namen ›Kammerorchester der Jungen Deutschen Philharmonie‹, ab 1986 in Frankfurt dann ›Deutsche Kammerphilharmonie‹. Hier ist sie seit nunmehr über 30 Jahren Solobratschistin und engagierte Musikpädagogin.

Mit Mark Scheibe kreierte sie die ›Melodie des Lebens‹ und mit Rodrigo Blumenstock, Stefan Latzko und Gunther Schwiddessen das Orchesterprojekt ›Sinfonia Concertante‹, in dem Mitglieder der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen gemeinsam mit engagierten Amateuren musizieren.
Friederike  Latzko

Friederike Latzko
© Julia Baier



Lynda Cortis

1986 in Hamburg geboren, studierte Lynda Anne Cortis Violoncello an der Hochschule für Künste Bremen bei Prof. Alexander Baillie, Stephan Schrader und Johannes Krebs. Im Juli 2014 schloss sie ihr Studium mit dem ›Master of Arts‹ ab.

Lynda Cortis ist mehrfache Preisträgerin des Sonderpreises des NDR-Symphonie-Orchesters und des Hans-Sikorski-Gedächtnis-Preises für die »beispielhafte Interpretation des Werkes eines lebenden Komponisten«.

Neben ihrem Soloprogramm ›Looping Lynda‹ unternimmt sie regelmäßig Konzertreisen mit dem ›Panufnik Trio‹ (Violoncello, Geige und Klavier) und ist Mitglied der European Chamber Music Academy und des etablierten Bremer Ensembles für Neue Musik ›Ensemble New Babylon‹, des.

Seit 2016 ist sie Teil der Produktion ›Zeit – eine philosophische Attacke‹ im Bremer Figurentheater ›Mensch, Puppe!‹

Lynda Cortis spielt regelmäßig mit den Hamburger Symphonikern und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und unterrichtet als Lehrbeauftragte an der Hochschule für Künste Bremen. Seit 2017 ist sie die neue Cellistin der Zweitbesetzung von ›Salut Salon‹.
Lynda Cortis

Lynda Cortis
© Fabiane Lange




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Hamburger Abendblatt


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