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  • Akademie der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen
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  • Frankfurt, Alte Oper, 20:00
    Werke von Wagner, Prokofjew und Brahms
    Paavo Järvi, Viktoria Mullova
  • Belgien, Brüssel, Palais des Beaux-Arts, 20:00
    Werke von Beethoven, Schostakowitsch und Schubert
    Paavo Järvi, Boris Giltburg, Jeroen Berwaerts
  • Hamburg, Elbphilharmonie, 20:00
    Werke von Wagner, Prokofjew und Brahms
    Paavo Järvi, Viktoria Mullova
  • Bremen, Die Glocke, 20:00
    Sehnsucht nach Russland
    Paavo Järvi, Viktoria Mullova
  • Bremen, Die Glocke, 20:00
    Sehnsucht nach Russland
    Paavo Järvi, Viktoria Mullova
  • Bremen, Die Glocke, 20:00
    Sehnsucht nach Russland
    Paavo Järvi, Viktoria Mullova
  • München, Herkulessaal der Residenz, 20:00
    Werke von Wagner, Beethoven und Brahms
    Paavo Järvi, Elisabeth Leonskaja
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Konzertkategorien Orte Komponisten Mitwirkende Künstler
Die Akademie der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen
Profis für das 21. Jahrhundert
Im Jahr 2015 hat Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen eine Akademie für junge Musiker gegründet. Das Ziel: exzellente und visionäre Instrumentalisten auf eine erfolgreiche Musikerkarriere in der Kulturlandschaft des 21. Jahrhunderts vorzubereiten – in einem Orchester von Weltklasse.

Seit der Gründung wurden acht junge Musiker ausgewählt, die sich für den 1. und 2. Jahrgang der Akademie qualifiziert haben. Sie sind während der zweijährigen Akademiephase eng in das Orchesterleben eingebunden und an allen großen Projekten der Deutschen Kammerphilharmonie beteiligt. Ein Höhepunkt ist zweifelsohne die Arbeit mit Chefdirigent Paavo Järvi. Unter seiner Leitung spielen die Akademisten bei internationalen Tourneen, etwa in Wien, Paris, Peking, Seoul und Tokio. Sie sind an Konzerten mit namhaften Solisten, wie Janine Jansen, Trevor Pinnock, Maria João Pires, Lars Vogt, Hélène Grimaud, Igor Levit, Vilde Frang, Steven Isserlis, Christian Tetzlaff und vielen anderen beteiligt. Darüber hinaus wirken die Akademisten an CD-Aufnahmen der Brahms-Sinfonien und maßgeblich an den Konzertformaten des ›Zukunftslabors‹ mit.

Zum künstlerischen Curriculum gehören ebenso Meisterkurse bei Spezialisten für Aufführungspraxis und Kammermusik- und Einzelunterricht bei den Musikern der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Darüber hinaus organisieren und realisieren die Akademisten eigene Konzerte und CD-Einspielungen. Mit Künstlern wie z.B. Matthias Pintscher und Pierre Laurent Aimard sind sie zugleich in Konzertprojekte zur zeitgenössischen Musik eingebunden. Während der gesamten zweijährigen Ausbildung steht jedem Akademiemitglied ein persönlicher Mentor aus dem Orchester zur Seite.

Das alternative Ausbildungskonzept der Akademie möchte eine Lücke in der deutschen Hochschullandschaft schließen. Um die jungen Musiker zur Auseinandersetzung mit Fragestellungen zur Zukunft des klassischen Konzertwesens anzuregen, wird die Ausbildung durch praxisorientierte Seminare ergänzt. Neben Themenfeldern wie Musikergesundheit und verschiedenen Bereichen des Orchestermanagements setzen sie sich auch mit künstlerisch-interdisziplinären Inhalten auseinander. Sie werden in soziale und pädagogische Projekte eingebunden und nehmen an Studienbesuchen sowie Workshops mit internationalen Experten teil.

Ein wichtiger Bestandteil des außergewöhnlichen Curriculums ist die Zusammenarbeit mit der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. im Rahmen der Sommerakademie Concerto21., kuratiert von Martin Tröndle, Andreas Brandis und Folkert Uhde. Hier werden alle wesentlichen Aspekte zeitgemäßer Konzertinszenierung und künstlerischen Managements von Musikern im 21. Jahrhundert thematisiert und das ganze Spektrum an Wissen – von Markenführung, Marketing und PR bis hin zu Publikumsforschung, Dramaturgie sowie Raum- und Lichtkonzepten – auf exzellentem Niveau vermittelt.

Aufgrund der historisch gewachsenen Verbindung, kooperiert Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen mit der Jungen Deutschen Philharmonie mit Sitz in Frankfurt am Main. So können die Akademisten an den Tournee- und Konzertprojekten des Spitzenorchesters der deutschen Musikhochschulen teilnehmen; im Gegenzug erhalten dessen Mitglieder einen privilegierten Zugang zu den Probespielen für die Akademie. Damit schließt sich auch historisch ein Kreis, denn Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen ist vor 35 Jahren aus der Jungen Deutschen Philharmonie hervorgegangen.

Gründungsgeschichte der Akademie
Im September 2015 gegründet, ist es das Ziel der Orchester-Akademie, jungen gut ausgebildeten Absolventen das Rüstzeug zu vermitteln, um ihr Potenzial unter den sich zunehmend schneller wandelnden Rahmenbedingungen optimal zu entfalten und sich für die Herausforderungen des Kulturbetriebs im 21. Jahrhunderts zu wappnen. Allein die erstklassige Beherrschung eines Instruments ist heute keine hinreichende Bedingung mehr für Erfolg. Innovationsfreude, unternehmerischer Mut und Offenheit für neue Formen und sich wandelnde Kontexte werden zunehmend wichtiger.

Die Gründung der Akademie geht auf die besondere Verbindung der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen mit der langjährigen Bremer Mäzenin Annelotte Koch zurück. Ihr künstlerisches Urteil, langjährig geschult unter anderem bei den Salzburger Festspielen, orientierte sich stets an exzellenter Leistung, nahm gleichzeitig die Jugendförderung in den Blick und machte sie den Musikern der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen zeitlebens zu einer Seelenverwandten. Ihr Sohn Ralf Koch übernahm nach ihrem Tod die Aufgabe, die musikalische Förderung im Geiste seiner Mutter lebendig zu halten. Die Heinz-Peter und Annelotte Koch Stiftung, deren Vorsitz er übernommen hat, finanziert den Grundstock dieser besonderen Akademie. Hinzu kommen nun weitere Stifter aus ganz Deutschland.

Bei Fragen zur Akademie der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen wenden Sie sich bitte an:

Franziska Spohr

Akademie der Deutsche Kammerphilharmonie Bremen GmbH

Kulturhaus Stadtwaage, Langenstraße 13, D - 28195 Bremen

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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fon: +49 (0)421 9 58 85 112
mobil: +49 (0)178 1484 323
fax: +49 (0)421 9 58 85 111
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