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  • Bei den BBC Proms in der Royal Albert Hall, London
    Bei den BBC Proms in der Royal Albert Hall, London
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  • Bad Kissingen, Regentenbau, Max-Littmann-Saal, 20:00
    Lobgesang
    Paavo Järvi, Christina Landshamer, Bianca Andrew, Patrick Grahl, WDR Rundfunkchor
  • Lübeck, Musik- und Kongresshalle, 20:00
    Werke von Schumann
    Paavo Järvi, Steven Isserlis
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Konzertkategorien Orte Komponisten Mitwirkende Künstler

Programm

  • Antonín Dvořák (1841 - 1904)
  • Oktett-Serenade op. 22 (Arr. Nicholas Ingman)
  • Franz Schubert (1797 - 1828)
  • Oktett in F-Dur D 803
Noch kaum bekannt war Antonín Dvořák als er 1875 gleich eine ganze Reihe höchst inspirierter Werke vorlegte, darunter die Serenade op. 22. Original für Streichorchester komponiert, im 4. Kammerkonzert in einer Oktett-Bearbeitung erklingend, ist es ein Werk von einem beglückenden Melodienreichtum und einer geradezu serenen Heiterkeit, das Dvořák bewusst als Hommage an die großen Serenaden und Divertimenti Haydns und Mozarts dachte und doch sein ganz eigenes Kolorit hineingab: Eine verschwenderische Fülle an Themen, tänzerische Rhythmen, wie sie der Komponist so sehr liebte, aber auch eine zarte Innigkeit prägen dieses frühe Meisterwerk.

»Überhaupt will ich mir auf diese Art den Weg zur großen Symphonie bahnen«, schrieb Schubert 1824 an seinen Freund Kupelwieser über sein neues Oktett – und komponierte eine Kammermusik, die sehr viel mehr als nur eine Studie zu einer Sinfonie ist: Als Pendant zu Beethovens Septett im Auftrag von Ferdinand Graf Troyer entstanden und mit seiner weiträumigen Anlage ebenfalls dem klassischen Divertimento verpflichtet, weist das Oktett mit seinem tiefernsten Charakter weit über eine Musik hinaus, die dazu bestimmt war, zu unterhalten.

Musiker

Sarah Christian

Im Jahr 1990 geboren, schloss Sarah Christian ihr Studium als 20-Jährige am Mozarteum Salzburg mit höchster Auszeichnung ab, um danach bei Antje Weithaas an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin zu studieren. Als deren Assistentin hatte die gebürtige Augsburgerin von 2013 bis 2016 dann dort ebenfalls einen Lehrauftrag inne. Wichtige Impulse erhielt die Violinistin zudem in Meisterkursen u.a. bei Thomas Brandis, Donald Weilerstein oder bei Miriam Fried. Seit 2013 ist Sarah Christian 1. Konzertmeisterin der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.

Als herausragende Musikerin arbeitete die gefragte Solistin bereits mit vielen renommierten Dirigenten und Orchestern zusammen, wie dem Deutschen Sinfonieorchester Berlin, dem BBC Symphony Orchestra oder der Kammerakademie Potsdam. Dabei nutzt Christian immer wieder die Möglichkeit, selbst vom Pult aus zu leiten. Neben ihren vielen Erfolgen auf den Bühnen Europas, Chinas, Japans, in Südamerika und den USA, ist Sarah Christina Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe. Sie wurde u.a. mit der Yehudi-Menuhin-Medaille und der Szymon-Goldberg-Medaille ausgezeichnet – zuletzt erhielt sie den 2. Preis (bei Nichtvergabe des 1.) beim ARD Musikwettbewerb 2017. Auch kammermusikalisch spielt Sarah Christian auf höchstem Niveau und auf wichtigen Festivals, wie dem Schleswig Holstein Musikfestival, bei den Spannungen in Heimbach oder den Schwetzinger Festspielen. 2015 leitete sie die erstmals stattfindende und von ihr selbst initiierte Kammermusikreihe Freistil in Augsburg.
Sarah Christian

Sarah Christian
© Georgia Bertazzi



Emma Yoon

Emma Yoon, in Südkorea geboren, lernte mit fünf Jahren in Neuseeland das Geigenspiel. Während ihrer Schulzeit war sie Jungstudentin bei Stephen Larsen an der Pettman Junior Academy, bevor sie an der University of Canterbury (NZ) ihren Bachelor of Music erhielt. 2016 schloss sie an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover als Studentin von Frau Professor Kufferath mit einem Master of Music ab und qualifizierte sich für die weiterführende Solo-Klasse. Emma Yoon ist Gewinnerin nationaler Wettbewerbe in Neuseeland und war Stipendiatin des ROSL Arts/Pettman Scholarship. Sie hat an zahlreichen Meisterkursen teilgenommen und gab solistisch wie auch kammermusikalisch Konzerte in Europa, den USA und Neuseeland. 2015/16 spielte sie als Praktikantin in der NDR Radiophilharmonie.
Emma Yoon

Emma Yoon
© Jörg Sarbach



Yuko Hara

Yuko Hara (*1987 in New York) studierte an der Tokyo University of the Arts sowie am Konservatorium in Genf und an der Musik-Akademie Basel. Sie ist Preisträgerin des Lionel Tertis International Viola Competition und des Tokyo Musikwettbewerbs. Als Solistin trat sie mit dem Japan Philharmonic Orchestra auf und spielte u.a. beim NHK Symphony Orchestra in Tokyo, dem Orchester des Opernhauses Zürich (Mitglied der Orchester-Akademie von 2012-2014) und mit der Barockbratsche beim Orchestra La Scintilla in Zürich. Sie ist eine begeisterte Kammermusikerin, spielt regelmäßig in Streichquartetten und gewann den 3. Preis beim Internationalen Osaka Kammermusikwettbewerb. Seit 2016 ist sie Bratschistin des Ardeo Quartette in Paris.
Yuko Hara

Yuko Hara
© Jörg Sarbach



Tanja Tetzlaff

Tanja Tetzlaff zählt als Solistin wie als Kammermusikerin zu den führenden Cellistinnen ihrer Generation. Ihr Repertoire ist weitgefächert und reicht von Standardwerken bis zu Kompositionen des 21. Jahrhunderts. Ihr Studium absolvierte sie an der Musikhochschule Hamburg bei Professor Bernhard Gmelin und am Mozarteum Salzburg bei Professor Heinrich Schiff. Sie ist Preisträgerin vieler internationaler Wettbewerbe, darunter der ARD-Wettbewerb, und arbeitete bereits mit zahlreichen renommierten Orchestern, u. a. dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Orchestre de Paris oder dem Cincinnati Symphony Orchestra sowie mit namhaften Dirigenten wie Lorin Maazel, Daniel Harding oder Vladimir Ashkenazy. Für das Label Neos spielte sie mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen die Cellokonzerte von Wolfgang Rihm und Ernst Toch ein.

In der vergangenen Saison trat Tanja Tetzlaff u. a. mit dem Iceland Symphony Orchestra sowie dem NHK Symphony Orchestra Tokyo auf. 2018 ist sie als Artist in Residence bei den SWR Schwetzinger Festspielen gleich mehrfach zu erleben. Ihr besonderes Interesse gilt der Kammermusik. Regelmäßig spielt sie mit Christian Tetzlaff und Lars Vogt, konzertiert beim renommierten Heidelberger Frühling, den Festivals in Bergen, Baden-Baden und Edinburgh. Die gefragte Musikerin gehört zur Kernbesetzung des Heimbach-Festivals ›Spannungen‹ und ist Mitglied des Tetzlaff Quartetts, das sie 1994 zusammen mit Christian Tetzlaff, Elisabeth Kufferath und Hanna Weinmeister gründete. Bis 2018 war sie langjährige Solocellistin der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.
Tanja Tetzlaff

Tanja Tetzlaff
© Giorgia Bertazzi



Juliane Bruckmann

Juliane Bruckmann studierte als Jungstudentin zunächst bei Prof. Gottfried Engels an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Nach dem Abitur wechselte sie an die Hochschule für Musik in Freiburg und setzte ihr Studium bei Prof. Bozo Paradzik fort. Ihr Bachelorstudium schloss sie im Sommer 2016 ab und absolviert derzeit den Masterstudiengang. Weitere Impulse erhielt sie auf Meisterkursen u.a. von Prof. Dorin Marc, Prof. Janne Saksala, Prof. Esko Laine und Prof. Christine Hoock. Juliane Bruckmann ist Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes und des Vereins Yehudi Menuhin Live Music Now Freiburg.

Ihre große Liebe galt und gilt dem Orchesterspiel. So war sie langjähriges Mitglied der Deutschen Streicherphilharmonie sowie der Jungen Deutschen Philharmonie und wirkte regelmäßig im SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg mit. Seit 2016 spielt sie in der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.
Juliane Bruckmann

Juliane Bruckmann
© Julia Baier



Maximilian Krome

Maximilian Krome ist seit April 2014 Klarinettist bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Er wurde 1988 in Höxter, Nordrhein-Westfalen geboren und studierte an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar. Sein Studium schloss er bei Prof. Martin Spangenberg im Juni 2012 mit dem künstlerischen Diplom ab. Während dieser Zeit wurde er von der Studienstiftung des Deutschen Volkes gefördert.

Er ist mehrfacher Preisträger nationaler Wettbewerbe, sowie des Tunbridge Wells International Young Concert Artists Competition in England. Als Stipendiat der Jürgen-Ponto-Stiftung und der Deutschen Stiftung Musikleben gab er Solokonzerte zur Eröffnung der Schwetzinger Mozartfestspiele, in der Essener Philharmonie, im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth und in der Schweiz.

Der Schwerpunkt seiner Konzerttätigkeit liegt in der Mitwirkung in verschiedenen Kammermusikensembles, mit Auftritten beispielsweise beim Schleswig-Holstein Musikfestival, dem internationalen Musikfestival The Next Generation im Harenberg-Center Dortmund, in der Laeiszhalle Hamburg, der Kölner Philharmonie und auf Einladung der Academy in St.Martin-In-The-Fields in London.

Von 2012-2014 war Maximilian Krome Akademist beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks in München und spielt derzeit regelmäßig als Gast bei der Kammerakademie Potsdam, der Camerata Bern, sowie im Frankfurter Opern- und Museumsorchester.
Maximilian Krome

Maximilian Krome
© Julia Baier



Rie Koyama

Rie Koyama, geboren 1991, stammt aus einer japanischen Musikerfamilie. Sie wuchs in Deutschland auf und gewann bei zahlreichen bedeutenden nationalen und internationalen Wettbewerben Preise: beim The Muri Competition, dem 62. Internationalen Musikwettbewerb der ARD München, beim Bundeswettbewerb ›Jugend musiziert‹ und vielen mehr. Sie erhielt zudem den Preis des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes (DAAD) und studiert an der staatlichen Hochschule für Musik Trossingen bei Professor Akio Koyama.

Rie Koyama war Stipendiatin der Jürgen-Ponto-Stiftung, der Rohm Music Foundation in Japan und erhielt im Mai 2012 ein Jahresstipendium der Deutschen Stiftung Musikleben.

Sie ist bereits als Solistin mit renommierten Orchestern wie dem Beethoven Orchester Bonn, dem Münchner Rundfunkorchester, dem Korean Chamber Orchestra und vielen mehr aufgetreten.

Seit 2004 ist sie Fagottistin beim Stuttgarter Kammerorchester unter der Leitung von Dennis Russell Davies und Michael Hofstetter, seit 2008 beim Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim unter der Leitung von Sebastian Tewinkel und seit 2010 beim Bach-Collegium Stuttgart unter der Leitung von Helmuth Rilling.
Rie Koyama

Rie Koyama
© Dorothee Falke



Markus Künzig

Der Hornist Markus Künzig studierte an den Hochschulen in Würzburg und Stuttgart. Außerdem absolvierte er ein Ergänzungsstudium für Alte Musik im Fach Naturhorn an der Musikhochschule Leipzig. Während seines Studiums sammelte er Orchestererfahrungen in der Staatskapelle Weimar, am Stadttheater Würzburg und in der Orchesterakademie des Schleswig-Holstein Musik Festivals. Seit seinem Studium widmet er sich auch der Kammermusik in verschiedenen Besetzungen. Dazu gehören das Homilius Hornquartett und das Geraer Ensemble Dix.

Seine erste Anstellung erhielt Markus Künzig im Philharmonischen Orchester Altenburg-Gera. Seit 2013 ist er Mitglied der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.
Markus Künzig

Markus Künzig
© Julia Baier



Matthias Kirschnereit

Matthias Kirschnereit zählt heute zu den spannendsten und erfolgreichsten deutschen Pianisten seiner Generation. Der ECHO Klassik-Preisträger gibt jährlich etwa 50 Konzerte und wird von der Süddeutschen Zeitung als »Poet am Klavier« gefeiert.

Verschiedene Wettbewerbserfolge wie dem Deutschen Musikwettbewerb, Concours Geza Anda Zürich, sowie Klavierwettbewerbe in Sydney und Pretoria) eröffneten Matthias Kirschnereit Anfang der 1990er Jahre seine internationale Konzertkarriere. Er konzertierte mit führenden Klangkörpern wie dem Tonhalle Orchester Zürich, Het Residentie Orkest Den Haag, St. Petersburger Philharmoniker und vielen mehr. Er arbeitete mit Dirigenten wie Hartmut Haenchen, Bruno Weil, Christopher Hogwood oder Yuri Temirkanov.

Seine Konzerte sind in den bedeutendsten Sälen und Musikzentren der Welt zu erleben, so u.a. in der Philharmonie Berlin, dem Théâtre des Champs Elysées Paris, der Tonhalle Zürich, der Suntory Hall Tokio und dem Shanghai Oriental Art Center. Seine besondere Liebe gilt der Kammermusik. Unter seinen musikalischen Partnern finden sich Namen wie Christian Tetzlaff, Sharon Kam, das Klenke-, Vogler- und Verdi-Quartett und viele mehr.

Mittlerweile hat Matthias Kirschnereit über 30 CDs veröffentlicht, darunter Maßstab setzende Gesamteinspielungen der Klavierkonzerte Mozarts und Mendelssohns oder Referenzaufnahmen außergewöhnlichen Repertoires wie der Klavierkonzerte Julius Röntgens und der Orgelkonzerte Händels in einer eigenen Klavierfassung. Seine Solo- CDs mit Klavierwerken Robert Schumanns (›Scenen‹, 2010) und Franz Schuberts (›Wanderer Fantasie‹, 2012) wurden international gefeiert. Ebenso euphorisch begrüßte das Fono-Forum die jüngst erschienene Einspielung der ›Lieder ohne Worte‹ von Felix Mendelssohn- Bartholdy und dessen Schwester Fanny Hensel als »konkurrenzlos«. Diese CD bietet die erstmalige Gegenüberstellung sämtlicher ›Lieder ohne Worte‹ der beiden Geschwister in einer Gesamtschau.
Matthias Kirschnereit

Matthias Kirschnereit
© Georgia Bertazzi




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