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  • Bei den BBC Proms in der Royal Albert Hall, London
    Bei den BBC Proms in der Royal Albert Hall, London
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  • Österreich, Wien, Musikverein, 19:30
    Werke von Haydn, Mozart und Schubert
    Paavo Järvi, Christian Tetzlaff
  • Japan, Yokohama, Minato Mirai Hall, 15:00
    Werke von Franz Schubert
    Paavo Järvi
  • Japan, Tokorozawa, Muse Tokorozawa (Civic Cultural Centre), 15:00
    Werke von Mozart, Haydn und Schubert
    Paavo Järvi
  • Japan, Tokyo, Tokyo Bunka Kaikan, 19:00
    Werke von Schubert, Mozart und Haydn
    Paavo Järvi, Hilary Hahn
  • Japan, Tokyo, Tokyo Opera City Concert Hall, 19:00
    Werke von Mozart, Bach und Schubert
    Paavo Järvi, Hilary Hahn
  • Japan, Nagoya, Aichi Prefectural Art Theater Concert Hall, 18:45
    Werke von Mozart und Schubert
    Paavo Järvi, Hilary Hahn
  • Japan, Nishinomiya, Hyogo Performing Arts Center, 14:00
    Werke von Mozart und Schubert
    Paavo Järvi, Hilary Hahn
  • Japan, Miyazaki, Medikit Arts Center Miyazaki, 15:00
    Werke von Mozart und Schubert
    Paavo Järvi, Hilary Hahn
  • Südkorea, Daegu, Concert House, 19:30
    Werke von Mozart und Schubert
    Paavo Järvi, Hilary Hahn
  • Südkorea, Seoul, Lotte Concert Hall, 20:00
    Werke von Mozart und Schubert
    Paavo Järvi, Hilary Hahn
  • Südkorea, Yongin, Samsung Concert Hall, 19:30
    Werke von Mozart und Schubert
    Paavo Järvi
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Konzertkategorien Orte Komponisten Mitwirkende Künstler

Programm

  • Gustav Mahler (1860 - 1911)
  • Klavierquartett a-Moll
  • Anton Webern (1883 - 1945)
  • Drei kleine Stücke für Violoncello und Klavier op. 11
  • Anton Webern
  • Vier Stücke für Violine und Klavier op. 7
  • Gideon Klein (1919 - 1945)
  • Streichtrio
  • Franz Schubert (1797 - 1828)
  • Klaviertrio B-Dur D 898 op. 99
Lange verschollen galt das Klavierquartett, das Mahler während seiner Studienzeit geschrieben haben muss. Erst in den 1960er Jahren entdeckte Peter Ruzicka in den USA das Manuskript eines Satzes – ein hochinteressanter Fund, der zeigt, wie sehr schon für den jungen Mahler klassische Formen nicht mehr geeignet waren, um sich seine eigenen Welten zu erschaffen, Welten, die aus Schichtungen, Auftürmungen und Konfrontationen entstehen. Das Gegenteil von spätromantischer Monumentalität suchten die Komponisten der Zweiten Wiener Schule. Weberns Opus 7 und 11 sind in ihrer größten Verdichtung faszinierende Beispiele hierfür. Denkbar weit von jeder Überspanntheit entfernt ist aber auch das wenige Tage vor seinem Abtransport nach Auschwitz entstandene Streichtrio Gideon Kleins: Mährische Volksmelodien verbinden sich mit Kleins kraftvoller Tonsprache zu einem Manifest gegen jegliche Barbarei. Schuberts späte Kammermusiken stehen dagegen wie erratische Blöcke in ihrer Zeit.  Eine Musik, deren Ausmaße Grenzen sprengt, eine Musik aber auch, deren Melodien sich im permanenten Um-sich-selber-Kreisen immer wieder verrennen, ein zu Ende ›singen‹ nicht mehr möglich ist.

Musiker

Barbara Kummer-Buchberger

Barbara Kummer-Buchberger wurde 1981 Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie und war damit eines der ersten Mitglieder des Kammerorchesters, der späteren Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Sie begann ihr Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main, setzte es an der Guildhall School of Music and Drama in London fort und schloss mit dem Konzertexamen in Berlin ab. Gefördert wurde sie unter anderem durch die Studienstiftung des Deutschen Volkes und des DAAD sowie ausgezeichnet mit dem Maurice-Warshaw-Preis und dem ›Premier-Prix‹ in London.

Barbara Kummer-Buchberger ist seit 25 Jahren Dozentin für Violine und Violinmethodik an Dr. Hochs Konservatorium in Frankfurt und leitet das Konservatoriumsorchester. Außerdem hat sie einen Lehrauftrag für Orchesterleitung und Violinmethodik an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst, Frankfurt. Als Kammermusikpartnerin für Konzerte und Rundfunkaufnahmen spielt sie regelmäßig mit dem Mutare Ensemble.

Sie ist mit dem Dramaturgen Stephan Buchberger verheiratet und hat drei Kinder. Ihre Freizeit verbringt sie gerne in den französischen Alpen mit Skifahren und Bergsteigen.

Dass die besondere Struktur und Arbeitsweise der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen ihr die Verbindung von Familie und einem Berufsleben in zwei Städten ermöglicht, ist für Barbara Kummer-Buchberger von unschätzbarem Wert.
Barbara Kummer-Buchberger

Barbara Kummer-Buchberger
© Julia Baier



Tomohiro Arita

Tomohiro Arita (*1992) stammt aus Osaka, Japan. Schon im frühen Kindesalter erlernte er die Geige und entdeckte mit 15 Jahren die Bratsche für sich. Sein Studium absolvierte er an einer der angesehensten Hochschulen Japans, der Tokyo University of the Arts. 2014 gelangte er beim ›Cecil Aronowitz International Viola Competition‹ in Birmingham in die Finalrunde. Beim ›Salzburg Mozart International Chamber Music Competition‹ in Tokio errang er den 2. Platz. Tomohiro Arita spielte u.a. beim Geidai Philharmonia, dem Birmingham Conservatoire String Orchestra und trat bei verschiedenen Festivals wie dem berühmten Schweizer Verbier Festival in Luzern oder dem ›Le pont Music Festival‹ in Japan auf.
Tomohiro Arita

Tomohiro Arita
© Jörg Sarbach



Ulrike Rüben

Ulrike Rüben studierte Cello in Freiburg und Berlin. Während ihres Studiums spielte sie in der Jungen Deutschen Philharmonie und gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen – die anfangs als reines Streicherensemble ›Kammerorchester der Jungen Deutschen Philharmonie‹ hieß.

Sie vervollständigte ihre musikalische Ausbildung mit Barockcello-Kursen und einem Gambenstudium in Frankfurt. Besonders mit diesen beiden Instrumenten spielt sie auch gerne außerhalb der Kammerphilharmonie mit anderen Musikern zusammen.

Auch ihr Hobby ist mit Musik verbunden: sie tanzt gerne Tango, was auf Tournee mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen besonders spannend ist – denn der Tango beginnt erst spät, wenn die Konzerte der Kammerphilharmonie längst beendet sind.
Ulrike Rüben

Ulrike Rüben
© Julia Baier




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»die besten Brahms-Versteher kommen aus Bremen«
Hamburger Abendblatt


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