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  • Kammermusik: kleine Besetzung nah am Publikum
    Kammermusik: kleine Besetzung nah am Publikum
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  • Frankreich, Paris, Théâtre des Champs Elysées, 20:00
    Werke von Brahms
    Paavo Järvi
  • Frankreich, Paris, Théâtre des Champs Elysées, 20:00
    Werke von Brahms
    Paavo Järvi
  • Frankreich, Aix-en-Provence, Grand Théâtre de Provence, 20:30
    Werke von Brahms
    Paavo Järvi, Veronika Eberle
  • Bremen, St.-Petri-Dom, 20:00
    Ein Deutsches Requiem
    Paavo Järvi, Valentina Farcas, Matthias Goerne, Lettischer Staatschor ›Latvija‹
  • Hamburg, Elbphilharmonie, 20:00
    Werke von Schubert
    Paavo Järvi, Matthias Goerne
  • Hamburg, Elbphilharmonie, 20:00
    Werke von Schubert
    Paavo Järvi, Matthias Goerne
  • Bremen, Die Glocke, 20:00
    Berührend schön
    Mirga Gražinytė-Tyla, Katja Stuber, Elliot Madore, Thomas Dolié, Dame Felicity Palmer, Renaud Delaigue, Xiangnan Yao, Freddie Jemison
  • Bremen, Die Glocke, 20:00
    Berührend schön
    Mirga Gražinytė-Tyla, Katja Stuber, Elliot Madore, Thomas Dolié, Dame Felicity Palmer, Renaud Delaigue, Xiangnan Yao, Freddie Jemison
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Konzertkategorien Orte Komponisten Mitwirkende Künstler

Programm

  • Franz Schubert (1797 - 1828)
  • Streichquartett Nr. 13 a-Moll D 804 op.29 ›Rosamunde Quartett‹
  • Anton Webern (1883 - 1945)
  • Sechs Bagatellen für Streichquartett op. 9
  • Franz Schubert
  • Streichquartett Nr. 14 d-Moll D 810 op. posth. 810 ›Der Tod und das Mädchen‹
So begeistert der berühmte Geiger Schuppanzigh mit seinem Streichquartett 1824 Schuberts ›Rosamunde Quartett‹ zur Uraufführung brachte, so irritiert war er vom d-Moll-Quartett. Ist es in ersterem nur ein subkutanes Brodeln, das die lyrische Schönheit irritiert, so ist die Tonsprache des Schwesterwerks schroff und düster – eine Musik, in der der Tod nicht nur mit dem Zitat aus dem Lied ›Der Tod und das Mädchen‹ allgegenwärtig ist, sondern vielmehr die gesamte Komposition ein Totentanz ist. Schubert liebte die ›himmlischen Längen‹, die ausschwingenden Melodien, das intensive Durchwandern seiner  architektonischen Räume.
90 Jahre später schuf Webern mit seinen Bagatellen genau das  Gegenteil: Nur vier Minuten dauern die sechs Stücke, Miniaturen von höchster Dichte, für die gilt, was Weberns Lehrer Schönberg über derartiges Komponieren einmal sagte: »Jeder Blick lässt sich zu einem Gedicht, jeder Seufzer zu einem Roman ausdehnen. Aber einen Roman durch eine einzige Geste, ein Glück durch ein  einziges Aufatmen auszudrücken: solche Konzentration findet sich nur, wo Wehleidigkeit in entsprechendem Maße fehlt.«

Musiker

Zuzana Schmitz-Kulanova

Zuzana Schmitz-Kulanova wurde in der Slowakischen Republik geboren und erhielt mit sechs Jahren ihren ersten Geigenunterricht.

Sie studierte zunächst an der Musikhochschule Luzern bei Igor Karsko und schloss dort ihr Konzert- und Solistendiplom mit Auszeichnung ab. Danach setzte sie ihr Studium an der Essener Folkwang Universität der Künste bei Prof. Vesselin Paraschkevov fort.

Von 2007 bis 2017 war sie Konzertmeisterin des Folkwang Kammerorchesters Essen und seit 2016 ebenso im Kölner Kammerorchester. Die Violinistin ist gern gesehener Gast u. a. beim Sinfonieorchester des Westdeutschen Rundfunks oder dem Sinfonieorchester Aachen. Als Solistin war Zuzana Schmitz-Kulanova oft mit dem Folkwang Kammerorchester wie auch mit der Staatsphilharmonie Košice und dem Luzerner Sinfonieorchester zu hören.

Ihre besondere Liebe gilt der Kammermusik. Mit dem Ensemble Ruhr, dessen Mitbegründerin sie ist, tritt sie regelmäßig in wechselnden kammermusikalischen Formationen auf.

Seit 2017 spielt sie bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.
Zuzana Schmitz-Kulanova

Zuzana Schmitz-Kulanova
© Julia Baier



Gunther Schwiddessen

Schon während seines Studiums mochte es der Geiger Gunther Schwiddessen international und ungewöhnlich. So studierte er in Essen wie auch an der Ferenc-Lizt-Akademie Budapest und erhielt einen Teil seiner Kammermusikausbildung beim ›Bartók-Quartett‹ in Budapest.

Neben dem Studium besuchte er Meisterkurse u. a. bei Sándor Vegh, György Kurtág und Walter Levin.

1998 wurde er Mitglied der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Um die Idee des eigenverantwortlichen Orchesters mit Leben zu füllen, engagiert er sich als Orchestervorstand.

Seine Freizeit verbringt Gunther Schwiddessen am liebsten mit Reisen. So genießt er die zahlreichen Orchestertourneen auch unter touristischen Aspekten.
Gunther Schwiddessen

Gunther Schwiddessen
©



Friederike Latzko

Friederike Latzko besuchte bereits während ihrer Schulzeit als Jungstudentin die Musikhochschule Köln und bekam dort intensivsten Kammermusikunterricht beim Amadeus-Quartett. Nach dem Abitur wechselte sie an die Hochschule der Künste in Berlin und sammelte dort in allen großen West-Berliner Orchestern weitere Ensemble-Erfahrung. Sie war Stipendiatin des DAAD, der Herbert von Karajan-Stiftung, Lehrbeauftragte, Dozentin beim Bundesjugendorchester und der Jungen Deutschen Philharmonie sowie Kammermusikpartnerin namhafter Solisten.

1980 gründete sie mit befreundeten Studenten Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen – damals zunächst unter dem Namen ›Kammerorchester der Jungen Deutschen Philharmonie‹, ab 1986 in Frankfurt dann ›Deutsche Kammerphilharmonie‹. Hier ist sie seit nunmehr über 30 Jahren Solobratschistin und engagierte Musikpädagogin.

Mit Mark Scheibe kreierte sie die ›Melodie des Lebens‹ und mit Rodrigo Blumenstock, Stefan Latzko und Gunther Schwiddessen das Orchesterprojekt ›Sinfonia Concertante‹, in dem Mitglieder der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen gemeinsam mit engagierten Amateuren musizieren.
Friederike  Latzko

Friederike Latzko
© Julia Baier



Tristan Cornut

Tristan Cornut, geboren in Paris, erhielt seinen ersten Cellounterricht bei Annie Cochet. Er studierte am Pariser Konservatorium bei Roland Pidoux und an den Musikhochschulen Stuttgart und Freiburg bei Jean-Guihen Queyras.

Er wurde bei verschiedenen internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, u.a. beim Lutoslawski-Wettbewerb, dem Domnick-Wettbewerb, dem Gaspar Cassado Wettbewerb und dem ARD-Musikwettbewerb.

Als Kammermusiker musizierte er an der Seite von Antonio Meneses, Salvatore Accardo, Bruno Giuranna und Miguel da Silva und er ist Preisträger der Kammermusik-Wettbewerbe von Melbourne und Trondheim. Tristan Cornut trat als Solist u.a. mit dem Stuttgarter Kammerorchester, dem Münchner Kammerorchester, dem Ensemble Resonanz, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dem Philharmonischen Orchester Tokyo auf.

Seit 2012 ist er als Stimmführer Mitglied der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.
Tristan Cornut

Tristan Cornut
© Julia Baier




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