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  • Romantisches in kleiner Besetzung
    Romantisches in kleiner Besetzung
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  • Bremen, Sendesaal, 18:00
    intervall
    Stephan Schrader, Isabel Douglas, Amine Nouri
  • Bremen, Die Glocke, 20:00
    Erlebnishunger und Entdeckerlust
    Duncan Ward, Benjamin Appl
  • Köln, Philharmonie, 16:00
    Werke von Schubert, Webern und Farrenc
    Duncan Ward, Benjamin Appl
  • Bremen, Die ›Kammer-Philharmonie‹, Gesamtschule Bremen-Ost, 20:00
    Musikalische Häutungen
    Stefan Latzko, Emma Yoon, Friederike Latzko, Lynda Cortis
  • Thedinghausen, Schloss Erbhof Thedinghausen, 19:30
    Musikalische Häutungen
    Stefan Latzko, Emma Yoon, Friederike Latzko, Lynda Cortis
  • Schwerin, Schleswig-Holstein-Haus, 16:00
    Musikalische Häutungen
    Stefan Latzko, Emma Yoon, Friederike Latzko, Lynda Cortis
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Konzertkategorien Orte Komponisten Mitwirkende Künstler

Programm

  • Gustav Mahler (1860 - 1911)
  • Klavierquartett a-Moll
  • Anton Webern (1883 - 1945)
  • Drei kleine Stücke für Violoncello und Klavier op. 11
  • Anton Webern
  • Vier Stücke für Violine und Klavier op. 7
  • Gideon Klein (1919 - 1945)
  • Streichtrio
  • Franz Schubert (1797 - 1828)
  • Klaviertrio B-Dur D 898 op. 99
Lange verschollen galt das Klavierquartett, das Mahler während seiner Studienzeit geschrieben haben muss. Erst in den 1960er Jahren entdeckte Peter Ruzicka in den USA das Manuskript eines Satzes – ein hochinteressanter Fund, der zeigt, wie sehr schon für den jungen Mahler klassische Formen nicht mehr geeignet waren, um sich seine eigenen Welten zu erschaffen, Welten, die aus Schichtungen, Auftürmungen und Konfrontationen entstehen. Das Gegenteil von spätromantischer Monumentalität suchten die Komponisten der Zweiten Wiener Schule. Weberns Opus 7 und 11 sind in ihrer größten Verdichtung faszinierende Beispiele hierfür. Denkbar weit von jeder Überspanntheit entfernt ist aber auch das wenige Tage vor seinem Abtransport nach Auschwitz entstandene Streichtrio Gideon Kleins: Mährische Volksmelodien verbinden sich mit Kleins kraftvoller Tonsprache zu einem Manifest gegen jegliche Barbarei. Schuberts späte Kammermusiken stehen dagegen wie erratische Blöcke in ihrer Zeit.  Eine Musik, deren Ausmaße Grenzen sprengt, eine Musik aber auch, deren Melodien sich im permanenten Um-sich-selber-Kreisen immer wieder verrennen, ein zu Ende ›singen‹ nicht mehr möglich ist.

Musiker

Barbara Kummer-Buchberger

Barbara Kummer-Buchberger wurde 1981 Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie und war damit eines der ersten Mitglieder des Kammerorchesters, der späteren Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Sie begann ihr Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main, setzte es an der Guildhall School of Music and Drama in London fort und schloss mit dem Konzertexamen in Berlin ab. Gefördert wurde sie unter anderem durch die Studienstiftung des Deutschen Volkes und des DAAD sowie ausgezeichnet mit dem Maurice-Warshaw-Preis und dem ›Premier-Prix‹ in London.

Barbara Kummer-Buchberger ist seit 25 Jahren Dozentin für Violine und Violinmethodik an Dr. Hochs Konservatorium in Frankfurt und leitet das Konservatoriumsorchester. Außerdem hat sie einen Lehrauftrag für Orchesterleitung und Violinmethodik an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst, Frankfurt. Als Kammermusikpartnerin für Konzerte und Rundfunkaufnahmen spielt sie regelmäßig mit dem Mutare Ensemble.

Sie ist mit dem Dramaturgen Stephan Buchberger verheiratet und hat drei Kinder. Ihre Freizeit verbringt sie gerne in den französischen Alpen mit Skifahren und Bergsteigen.

Dass die besondere Struktur und Arbeitsweise der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen ihr die Verbindung von Familie und einem Berufsleben in zwei Städten ermöglicht, ist für Barbara Kummer-Buchberger von unschätzbarem Wert.
Barbara Kummer-Buchberger

Barbara Kummer-Buchberger
© Julia Baier



Ulrike Rüben

Ulrike Rüben studierte Cello in Freiburg und Berlin. Während ihres Studiums spielte sie in der Jungen Deutschen Philharmonie und gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen – die anfangs als reines Streicherensemble ›Kammerorchester der Jungen Deutschen Philharmonie‹ hieß.

Sie vervollständigte ihre musikalische Ausbildung mit Barockcello-Kursen und einem Gambenstudium in Frankfurt. Besonders mit diesen beiden Instrumenten spielt sie auch gerne außerhalb der Kammerphilharmonie mit anderen Musikern zusammen.

Auch ihr Hobby ist mit Musik verbunden: sie tanzt gerne Tango, was auf Tournee mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen besonders spannend ist – denn der Tango beginnt erst spät, wenn die Konzerte der Kammerphilharmonie längst beendet sind.
Ulrike Rüben

Ulrike Rüben
© Julia Baier




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