| ›Ein Italiener in Wien‹
Franz Schubert Sinfonie Nr. 1 D-Dur D. 82 Gioacchino Rossini ›Il barbiere di Siviglia‹ daraus: ›Una voce poco fa‹ ›La cenerentola‹ daraus: ›Nacqui all'affanno‹ ›Semiramide‹ daraus: ›Bel raggio lusinghier‹ Franz Schubert Musik zum Schauspiel ›Rosamunde‹ D 797
|  | 1. Schnupper-Abokonzert
29.05.2008, 20:00 Uhr
Bremen, Die Glocke
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| Solisten
| Giovanni Antonini, Dirigent Maite Beaumont, Mezzosopran
| Programm
| In kühleren Regionen gilt Rossini bisweilen als leichtfertiger Tonsetzer. Das war im frühen 19. Jahrhundert anders. Als gefragtester Repräsentant der führenden Gattung Oper besaß der Italiener gesamteuropäischen Einfluss. Die Extreme seiner Effekte erschütterten und prägten die Ästhetik der Epoche. Im Mai 1822 ging Rossini nach Wien, und seine Melodien verzauberten auch die Kollegen. Franz Schubert schulte sich an Haydn und Mozart, fand aber schnell einen persönlichen Ton. Das großorchestrale Debüt des erst 16-Jährigen belegt die frühe Beherrschung des sinfonischen Satzes. Viele Merkmale, die den reifen Sinfoniker kennzeichnen, sind hier im Keim vorhanden. Wichtige Impulse erhielt Schubert auch von Rossini. Ein Beleg neben den ›Ouvertüren im italienischen Stil‹ ist die Musik zu ›Rosamunde‹. Wilhelmine von Chézys Stück fiel durch, die Musik wurde weltberühmt. Schubert nutzte Rossinis weit schwingende Melodik, reiche Harmonik und wirkungsvolle Instrumentierung, um sich von der frühklassischen Form zu befreien.
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