| ›Die Geburt der Sinfonie‹
Johann Sebastian Bach Brandenburgisches Konzert Nr. 1 F-Dur BWV 1046 Carl Philipp Emanuel Bach Hamburger Sinfonie Nr. 5 h-Moll Wq 182/5 Johann Christian Bach Sinfonie g-moll op. 6/6 Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie Nr. 39 Es-Dur KV 543
|  | 3. Highlight-Abokonzert
25.06.2008, 20:00 Uhr
Bremen, Die Glocke
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| Solisten
| Sir Roger Norrington, Dirigent
| Programm
| Wenn in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts der Name Bach fiel, war Carl Philipp Emanuel gemeint. Der zweite Sohn Johann Sebastians ebnete der Wiener Klassik den Weg. Die sechs Streichersinfonien aus dem Jahr 1773 läuten den Sturm und Drang ein, an dessen Spitze sich C.Ph.E. Bach mit dramatischem Ausdruck stellte. Dabei knüpft der ›Hamburger Bach‹ direkt an Orchesterwerke seines Vaters an. Im abgeschiedenen Köthen war mit den kammermusikalisch besetzten Brandenburgischen Konzerten J.S. Bachs bedeutendster Beitrag zur Orchestermusik entstanden. Der Reichtum der Klangfarben und die formalen Experimente belegen Bachs originäre Aneignung der Tradition und Vorbereitung der Sinfonie. Mit der Es-Dur-Sinfonie KV 543 ist die Klassik auf einem Höhepunkt angelangt. Noch einmal misst sich Mozart mit dem erfolgreichen Haydn, geht aber über die Imitation von Form und Gestus weit hinaus. Mit Dramatik und Plastizität markiert er sein unverwechselbares sinfonisches Terrain.
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