| ›Zuerst die Melodie‹
Darius Milhaud Musique pour Lisbonne op. 420 Joseph Haydn Konzert für Klavier und Orchester D-Dur op. 21 Hob XVIII:11 Sinfonie Nr. 54 G-Dur Hob I:54
|  | 4. Highlight-Abokonzert
21.11.2008, 20:00 Uhr
Bremen, Die Glocke
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| Solisten
| Florian Donderer, Leitung und Violine Piotr Anderszewski, Klavier
| Programm
| Anders als die Pianisten C.Ph.E. Bach, Mozart und Beethoven trat Haydn nicht als Interpret seiner Werke auf. In der Integration von Konzertelementen in die Klaviersonate liegt sein Hauptverdienst für dieses Instrument. 1784 entstand mit dem D-Dur-Konzert das letzte und beliebteste von Haydns fünf Klavierkonzerten. Der 35-Jährige schuf ein Stück amüsanter musikalischer Konversation im Stil seiner Zeit. Sein Klavierschaffen zur Vorstufe Beethovens zu degradieren, hieße die Eigenart der Musik Haydns zu ignorieren. Klarheit, Dichte und Witz des musikalischen Gedankens prägen auch dessen sinfonisches Schaffen. Haydn komponierte mit überwältigendem Erfolg für seine Zeit. Bis heute schulen führende Orchester Klangkultur und Artikulierung an ihm. »Die schwierigste Sache in der Musik ist, eine Melodie von mehreren Takten zu schreiben, die sich selbst genügt.« Kunstvolle Umformung eingängiger Volkstümlichkeit kennzeichnet das Werk von Darius Milhaud. Seine ›Musique pour Lisbonne‹ für Kammerorchester war 1966 ein Beitrag für das Gulbenkian Festival.
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