| ›La clemenza di Tito‹
Wolfgang Amadeus Mozart ›La clemenza di Tito‹, Opera se in zwei Akten nach Pietro Metastasio KV 621 (konzertant)
|  | Sonderkonzert
20.02.2012, 20:00 Uhr
Bremen, Die Glocke
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Louis Langrée, Dirigent Alice Coote, Mezzosopran Michael Schade, Tenor Christina Daletska, Mezzosopran Brindley Sherratt, Bass Rosa Feola, Sopran Malin Hartelius, Sopran Deutscher Kammerchor
| Programm
| Seine musikdramatische Meisterschaft hatte Mozart in der Oper buffa ausgebildet. Ein Auftrag der Böhmischen Stände brachte ihn 1791 wieder zur Opera seria zurück. Für die Festoper zur Krönung Kaiser Leopold II. griff der Komponist auf einen vielfach vertonten Stoff zurück: Pietro Metastasios ›Titus‹. Auch eine Überarbeitung des Librettos konnte das moralisch korrekte Stück um die unerschütterliche Güte eines Herrschers nur bedingt von seiner lebensfernen Statuarik befreien. Die Kostbarkeit der Oper liegt in ihren musikalischen Höhepunkten. Schon die Ouvertüre darf sinfonischen Rang beanspruchen. Von den durchweg getragenen, wohlklingenden Arien und Ensembles hebt sich eine monumentale düstere Chorszene am Ende des ersten Satzes ab. Die Arie des Sesto und das Rondo der Vitellia, korrespondierend mit solistisch geführten Holzblasinstrumenten, ragen heraus. Kantable Eindringlichkeit und zukunftsweisende Orchesterbegleitung belegen die Reife dieses Spätwerks.
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