| ›Lauter Frühling‹
Aaron Copland Appalachian Spring: Suite Bruno Hartl Konzert für Schlagzeug und Orchester Robert Schumann Sinfonie Nr. 1 B-Dur op. 38 ›Frühlingssinfonie‹
|  | 3. Schnupper-Abokonzert
09.10.2008, 20:00 Uhr
Bremen, Die Glocke
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| Solisten
| Alexander Shelley, Dirigent Martin Grubinger, Schlagzeug
| Programm
| »Wie aus der Höhe sollte es klingen, wie ein Ruf zum Erwachen«, forderte Schumann von den Interpreten seines sinfonischen Debüts. Den Impuls zu seiner Frühlingssinfonie gab ein Gedicht von Adolf Böttger. Es beschwört einen Neubeginn gegen eine unbestimmte Bedrohung. In den Aufschwungfiguren des ersten Satzes klingen Spuren vergangener Erschütterungen nach. Nicht Themenkontrast bestimmt das musikalische Geschehen, sondern Reibung zwischen Vergangenem und Künftigem. Auch in Aaron Coplands populärstem Werk gewinnt ein Neubeginn musikalische Gestalt. Der ›Frühling in den Appalachen‹ war eines von drei Balletten, die die Choreographin Martha Graham bei drei Komponisten in Auftrag gegeben hatte. Auf einen grüblerischen Beginn lässt Copland sehnsuchtsvoll lyrische Passagen und farbige Episoden folgen. Folkloremotive schildern die Vereinigten Staaten der Kolonialzeit, eine Hymne der Shaker-Religion klingt an. Bruno Hartl muss bei der Komposition seines Konzerts für Schlagzeug und Orchester einen Solisten im Blick gehabt haben, der mit Pioniergeist nach technischen Grenzerfahrungen sucht.
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