| ›Bekenntnis und Leidenschaft‹
Carl Philipp Emanuel Bach Sinfonie Nr. 4 G-Dur Wq. 183/4 Ludwig van Beethoven Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op.37 Joseph Haydn Ouvertüre B-Dur zu ›Armida‹ Hob. XXVIII:12 Franz Schubert Sinfonie Nr. 5 B-Dur D 485
|  | 4. Premieren-Abokonzert
08.05.2012, 20:00 Uhr
Bremen, Die Glocke
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Trevor Pinnock, Dirigent David Fray, Klavier
| Programm
| Das Herz rühren und Leidenschaften erregen war sein Credo: Carl Philipp Emanuel Bach ebnete mit seinem Werk den Weg zur subjektiven Ausdruckskunst des Sturm und Drang. In ihrem weiten dynamischen Spektrum weist die Sinfonie Nr. 4 G-Dur Wq. 183/4 eine große Skala von Empfindungen auf. Knapp ein halbes Jahrhundert später: Beethovens drittes Klavierkonzert, übrigens sein einziges Moll-Klavierkonzert, ist von individuellem Bekenntnis und kämpferischer Erregtheit bestimmt. Im Krisenjahr des ›Heiligenstädter Testaments‹ wächst das Konzertformat zu sinfonischer Größe. In seiner Ouvertüre zu ›Armida‹ bündelt Haydn in verkürzter Sonatenform bildreich das Geschehen der Oper. Schuberts fünfter Sinfonie ist das letzte der Lehrstücke nach dem Vorbild Beethovens. Eine eigene Natürlichkeit des Ausdrucks und Korrespondenz von Leichtigkeit und Abgründigkeit bilden sich in einer verschlankten Orchestrierung heraus.
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