| ›Geist und Bekenntnis‹
Joseph Haydn Sinfonie Nr.22 Es-Dur Hob I:22 (›Der Philosoph‹) Wolfgang Amadeus Mozart Konzert für Klavier und Orchester Nr. 9 Es-Dur KV 271 (›Jeunehomme‹) Johann Sebastian Bach Konzert für Cembalo und Orchester Nr.5 f-Moll BWV 1056 Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie Nr. 29 A-Dur KV 201
|  | 1. Highlight-Abokonzert
08.01.2011, 20:00 Uhr
Bremen, Die Glocke
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| Solisten
| Florian Donderer, Konzertmeister und Leitung Jonathan Gilad, Klavier
| Programm
| Es war Johann Sebastian Bach, der den Grundstein für die großen virtuosen Klavierkonzerte legte. In Bearbeitungen von Werken für Oboe oder Violine befreite er das Cembalo aus der Begleitfunktion. Im Largo seines f-Moll Konzerts ist dem Solisten vollständig die Melodie übertragen. Die Bach-Söhne Carl Philipp Emanuel und Wilhelm Friedemann übten größten Einfluss auf Mozart aus. Dieser erweiterte und festigte mit seinen 27 Klavierkonzerten die junge Gattung. Alfred Einstein nannte das frühe ›Jeunehomme‹-Konzert die ›Eroica Mozarts‹. Kühner und unternehmenslustiger habe Mozart nie komponiert, urteilt der Kritiker Joachim Kaiser. Auch die Sinfonie Nr. 29 zählt zum Schönsten, was der junge Mozart geschaffen hat. Das wichtigste Vorbild Mozarts war Haydn. Dessen frühe Sinfonie Nr. 22 (›Der Philosoph‹) entwickelt auf der Basis eines ernsten Auftakts die für den Komponisten typischen harmonischen und rhythmischen Überraschungen.
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