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Konzert am 07.04.2008

›Melodisches Spektakel‹

Bernhard Krol
Laudation (für Horn solo)
Matyas Seiber
Drei Morgensternlieder (für Sopran und Klarinette)
Max Bruch
Zwei Stücke aus op. 83 (für Klarinette, Horn und Klavier)
Franz Schubert
Der Hirt auf dem Felsen D 965 (für Sopran, Klarinette und Klavier)
Auf dem Strom D 943 (für Sopran, Horn und Klavier)
Luciano Berio
Lied (für Klarinette solo)
Gustav Mahler
Drei Wunderhornlieder, arr. Von Andreas N. Tarkmann (für Sopran, Klarinette, Horn und Klavier)


Kammerkonzert

07.04.2008, 20:00 Uhr

Bremen, ›Die Kammer-Philharmonie‹
in der Gesamtschule Bremen-Ost



Julie Kaufmann, Sopran
Kilian Herold, Klarinette
Elke Schulze Höckelmann, Horn
Manfred Schmidt, Klavier


Über das Programm:

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen lädt ein zum Melodischen Spektakel: Nach drei erfolgreichen Konzerten kommt nun noch vor der langen Sommerpause der diesjährigen Kammermusikreihe ein ganz besonderes Highlight. Für dieses Konzert konnte die amerikanische international gefragte Sopranistin Julie Kaufmann gewonnen werden: Sie studierte in Zürich und Hamburg und wurde nach einem langjährigen Engagement an der Bayerischen Staatsoper zur Bayerischen Kammersängerin ernannt. Seit 1999 ist sie Gesangsprofessorin an der Universität der Künste Berlin. Julie Kaufmann arbeitete mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Kurt Masur, Sir Neville Marriner und Wolfgang Sawallisch.

Das Programm des Kammerkonzertes ist abwechslungreich: Sopran, Klarinette, Horn und Klavier - diese Zusammenstellung mag erstaunen, doch es gibt Interessantes und Verblüffendes zu entdecken in diesem Konzert. Der Naturbetrachtung widmet sich Franz Schubert (1797-1828) in seinen Liedern Der Hirt auf dem Felsen und Auf dem Strom. Klarinette und Horn setzt er als Farben ein, die Gedanken frei setzen über Landschaft, Freiheit und Romantik. Dazu passend: Gustav Mahlers berühmte Wunderhorn-Lieder. Die sind freilich eigentlich für Singstimme und Orchester- oder Klavierbegleitung. Andreas Tarkmann hat sich drei der schönsten Lieder herausgepickt und sie für Sopran, Klarinette, Horn und Klavier bearbeitet.

Auch zwei Solo-Werke sind an diesem Abend zu erleben: Laudatio für Horn solo von Bernhard Krol und ein Lied für Klarinette solo von Luciano Berio. Krol (geb. 1920), der selbst Hornist war und unter anderem bei den Berliner Philharmonikern spielte, hat mit seiner Laudatio ein kurzes Werk geschaffen, das zwar eine atonale Anmutung hat, dabei aber nicht seine Gesanglichkeit verliert. Luciano Berio verstand es meisterhaft, in seinem Lied für Klarinette solo von 1983 auf engstem Raum dramatische Gefühle und Leidenschaft zu bannen. Ein englischer Kritiker nannte Berios Musik einmal Theatre of the ear.

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