| ›Anregende Landschaften‹
Felix Mendelssohn Ouvertüre ›Die Hebriden‹ (Fingalshöhle) h-moll op. 26 Menachem Wiesenberg Konzert für Viola, Violoncello und Orchester (Auftragskomposition) Noam Sheriff Prayers (1983) Felix Mendelssohn Sinfonie Nr. 4 A-Dur op. 90 ›Italienische‹
|  | 3. Premieren-Abokonzert
02.03.2008, 20:00 Uhr
Bremen, Die Glocke
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| Solisten
| Hillel Zori, Violoncello Steven Sloane, Dirigent Tabea Zimmermann, Viola
| Programm
| Felix Mendelssohn Bartholdy ließ sich mehrfach durch landschaftliche Erlebnisse zu Kompositionen anregen. In seiner 4. Sinfonie fanden die Eindrücke einer Italienreise ihren Niederschlag. Italien galt für den Komponisten als »Land höherer Lebensfreude«. So klingen im ersten und vierten Satz das schillernde Licht und das pulsierende Leben des Südens, eine Prozession in Neapel und ein Saltarello (Springtanz) an. In Italien arbeitete Mendelssohn Bartholdy aber auch an Goetheschen Motiven. So durchkreuzen in der ›Italienischen‹ deutsche Waldesromantik und Gedankenschwere das südliche Flair. Der Komponist selbst hat den Namenzusatz vermieden. Nicht Schilderung von Landschaft, sondern Ausdruck von Empfindung war sein Ziel, wie in der Ouvertüre ›Die Hebriden‹. Wie William Turners Bild stellt die Musik die Landschaft in gedämpftem Kolorit und verschleierten Modulationen dar. Die beiden Kompositionen rahmen zwei Werke der israelischen Komponisten Menachem Wiesenberg und Noam Sheriff ein, deren Andacht und Hoffnung sich mit verhaltenem Blick auf Tradition und Vergangenes mischt.
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