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Künstlerische Leiter

Bernd Feuchtner: »Der landläufigen Auffassung nach gehört zu einen anständigen Orchester ein Chefdirigent. Das ist ja auch ein schönes Aushängeschild.«
Heinrich Schiff: »In unserer zehnjährigen Geschichte haben wir mit den wechselnden Dirigenten keine schlechte Erfahrung gemacht. (...) Nur ›Anders-sein-wollen‹ ist nicht der Grund, sondern wir haben traditionell mehrere Hauptschwerpunkte.«
Heinrich Schiff im Gespräch mit Bernd Feuchter, 1991

Autonomie im Mittelpunkt
Bis 1999 hatte Die Deutsche Kammerphilharmonie keinen festen Chefdirigenten. Die Musiker hatten ihre Gründe dafür: Zunächst stand die eigene künstlerische Motivation im Mittelpunkt, das Orchester arbeitete zum größten Teil ganz ohne Dirigenten. Ab Mitte der 80iger Jahre strebten die Musiker Spezialisierung auf bestimmte Epochen an und suchten somit nach wechselnden künstlerischen Spezialisten - um sich gegen den Einfluss einer einzelnen Künstlerpersönlichkeit zu wappnen und immer wieder neue Impulse zu bekommen: Jedes Werk des Repertoires sollte so authentisch wie möglich interpretiert werden.

Mario Venzago
Heinrich Schiff
Jirí Belohlávek
Thomas Hengelbrock
Daniel Harding
Paavo Järvi

Zum SeitenanfangDiese Seite wurde zuletzt geändert am 26.03.2008, 10:59