 | Nach dem weltweit gefeierten Beethoven-Projekt, sind der neue inhaltliche Schwerpunkt der Zusammenarbeit des Orchesters mit Paavo Järvi nun die Sinfonien von Robert Schumann. Kurz vor Weihnachten haben die Bremer Weltklasse-Musiker in zwei Abokonzerten in Bremen und in der Berliner und Kölner Philharmonie sowie im Festspielhaus Baden-Baden ihre Interpretation der ›Rheinischen‹ Sinfonie präsentiert und großen Jubel von Publikum und Kritik dafür geerntet.
Im Anschluss an die Konzerte haben Paavo Järvi und sein Orchester im Funkhaus Berlin mit der ›Rheinischen‹ auch den Grundstein für ihren Schumann-Sinfonien-Zyklus auf CD gelegt. Zum Beginn dieser Aufnahmen hatte das Orchester zahlreiche prominente Freunde eingeladen, um den magischen Moment des Beginns dieses Schumann-Zyklus mitzuerleben und einen Blick hinter die Kulissen einer CD-Produktion zu werfen. Gekommen waren u.a. die Schauspieler Dietrich Mattausch und Jochen Busse, Grünen-Chef Reinhard Bütikofer, Reet Weidebaum (Kulturattachée der Estnischen Botschaft) sowie aus Bremen Bau- und Umweltsenator Reinhard Loske und Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz.
Sie alle konnten miterleben, wie das Erfolgsteam aus Produzent Philip Traugott (New York) und Dirigent Paavo Järvi die Musiker zu gewohnt risikoreichem Musizieren motivierte und dabei doch immer ein sehr genaues Ohr auch für die kleinsten Details hatte. So bekamen die Gäste einen Eindruck von der sehr akribischen Arbeit in den Aufnahmesitzungen, der unglaublichen Konzentrationsleistung aller Beteiligten und dem perfekten Teamwork von Dirigent, Orchester, Produzent und Tontechnikern.
Eigens wegen des Beginns dieses Schumann-Projektes war Ryusuke Kozawa, der Manager Artists & Repertoire von Sony Music Japan, nach Berlin gekommen. Er hatte vor sechs Jahren die Entscheidung getroffen, den Bremer Beethoven auf dem renommierten RCA-Label zu veröffentlichen. Er freut sich mit der Kammerphilharmonie über die sensationellen Erfolge der Beethoven-CDs und sagt: »Jetzt war es mir sehr wichtig, beim Beginn des Schumann-Zyklus persönlich dabei zu sein und ich bin sehr glücklich über diese Schumann-Interpretationen mit Paavo Järvi, die ich in diesen Tagen gehört habe. Bestimmt werden wir auch mit den Schumann-Sinfonien gemeinsam große Erfolge erzielen.«
Ganz ähnlich sieht das Ryoko Yamada von der Konzertagentur Japan Arts, die ebenfalls zum Beginn dieses Schumann-Projektes aus Tokyo nach Deutschland gekommen war. »Nach den großartigen Beethoven-Konzerten haben wir die Kammerphilharmonie jetzt für 2010 sehr gerne auch mit Schumann wieder nach Japan eingeladen. Wir spüren bei den japanischen Veranstaltern, dass die Bekanntheit und Beliebtheit der Kammerphilharmonie sehr hoch sind und in den letzten Jahren deutlich zugenommen haben. Schließlich gilt Die Deutsche Kammerphilharmonie in Japan als eines der zehn besten Orchester der Welt.«
Der Aufnahme der ›Rheinischen‹ wird im April 2010 Schumanns erste Sinfonie folgen. Als erste Veröffentlichung des Schumann-Zyklus werden diese beiden Sinfonien voraussichtlich im Herbst 2010 in Japan sowie im Frühjahr 2011 in Europa erscheinen.
| | »Ein Konzert der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen ist selbst für das orchesterverwöhnte Berliner Musikleben eine Bereicherung. Denn seltsamerweise werden, bei allen Nuancen in der Programmatik und Klangkultur der hiesigen Orchester, entscheidende grundsätzliche Alternativen andernorts entworfen. … [Dies war] ein Konzert, in dem schon allein die sinnliche Präsenz der tönenden Formen etwas geradezu Berauschendes hatte.« Berliner Zeitung
»Ein überaus faszinierender und Maßstäbe setzender Einstieg in das Schumann-Projekt der Deutschen Kammerphilharmonie, bei dem alle vier Sinfonien eingespielt werden sollen.« www.klassik.com

Nach den Beethoven-Sinfonien entstehen auch die Aufnahmen des Schumann-Zyklus im Funkhaus Berlin.

Zahlreiche prominetne Freunde waren gekommen, um den Beginn des Schumann-Projektes Mitzuerleben. So auch die Schauspieler Dietrich Mattausch (l.) und Jochen Busse.

Zu den Gästen gehörten auch Grünen-Chef Reinhard Bütikofer uns seine Frau Renée Krebs.
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