| ›Barocke Avantgarde‹
Georg Philipp Telemann Konzert D-Dur TWV 53:D4 Antonio Vivaldi Arien aus ›La fida ninfa‹ RV 714 und ›Catone in Utica‹ RV 705 Antonio Vivaldi Konzert g-Moll RV 495 für Fagott Johann Friedrich Fasch Ouvertüre C-Dur
|  | 5. Premieren-Abokonzert
08.05.2010, 20:00 Uhr
Bremen, Die Glocke
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| Solisten
| Jacek Laszczkowski, Sopran Sergio Azzolini, Leitung und Fagott
| Programm
| Johann Friedrich Fasch war zu seinen Lebzeiten hoch geschätzt und dann lange vergessen. Telemann hatte seine Kantaten aufgeführt, Johann Sebastian Bach für sein Leipziger Collegium die üppig instrumentierten Orchester-Suiten kopiert. In ihnen zeigt sich Faschs Bedeutung als Wegbereiter der Klassik. Die Durchführung verdrängt die Fugentechnik. Nicht weniger innovativ war Georg Philipp Telemann. Seine Konzerte sind vielfarbig und stellen Gesanglichkeit über Virtuosität. Er suchte die Öffentlichkeit und strebte Verständlichkeit an, förderte das Konzertleben, war seiner Zeit verhaftet und ihr kompositorisch weit voraus. Mit noch größerem Wirkungsradius prägte Antonio Vivaldi das Musikleben seiner Zeit. Formgestaltende Kraft, motivische Kombinatorik, Sinn für aparte Klangwirkungen und reizvolle instrumentale Besetzungen verbinden sich mit seinem Namen.
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