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Antares

The German Percussion Collective

Das 1997 in Bremen gegründete Ensemble ›Antares‹ zeichnet sich neben der hohen Professionalität vor allem durch seine kreative Offenheit aus, die dem Ensemble zum Programm geworden ist:
Neben dem zeitgenössischen Standartrepertoire für Schlagzeugensemble nimmt deshalb das experimentelle Element einen großen Raum in jedem Konzert ein.
(Foto: Julia Baier)


Antares

Mathematik - Theater - Musik

Konzeptionell arbeitet das Ensemble mit Prof. Dr. Heinz-Otto Peitgen zusammen. Dem Mathematiker und Chaos-Forscher gelingt es, zusammen mit ›Antares‹ die Zusammenhänge zwischen Musik und Mathematik auf faszinierende Art zu verdeutlichen (›Das hörbare Chaos im Kosmos‹; ›das Phänomen zirkulierender Tonhöhen‹; ›akustische Täuschungen‹). Scheinbare Gegensätze (Wissenschaft - Kunst; Regel - Improvisation) sind Bestandteil eines jeden schöpferischen Aktes:

»Kein anderes Instrument aus dem ›klassischen‹ Arsenal bietet so viele Verbindungen sowohl zum Theater als auch zur Mathematik wie das phantastisch vielfältige Instrumentarium der Schlagzeuger. Die starke rhythmische Charakteristik dieser Instrumentengruppe ist ohne die Grunddisziplin der Mathematik, das Zählen, überhaupt nicht realisierbar und wird mit keinem anderen Instrument so konkret erfahrbar.«
(Aus dem Programmheft der Konzert- und Workshopreihe ›Spiel mit Chaos‹ mit Prof. Dr. H.-O. Peitgen und ›Antares‹)


Musik - Sprache - Theater - Tanz

All diese Formen des künstlerischen Ausdrucks verbinden sich zu einer einzigartigen Programmatik, die jedes ›Antares‹-Konzert für die Musiker und das Publikum zu einem besonderen Erlebnis macht. Deshalb arbeitet das Ensemble immer wieder mit Gästen zusammen.
Interpretation und Improvisation werden durch ›Antares‹ zu einem modernen Musiktheater, in dem sowohl Spaß an, als auch Respekt vor der Musik vermittelt wird.


So urteilt die Presse:

»So kann neue Musik Spaß machen und auch junge Leute motivieren. Das Konzert (...) bot eine facettenreiche musikalische Wanderung durch die Grenzbereiche zwischen Chaostheorie und den Künsten. Das Motto ›Spiel mit Chaos‹ demonstrierten (die Musiker) beispielhaft: die gemeinsame Freude am Entdecken von Möglichkeiten in der Verwendung vorhandener Materialien, die kreative Auseinandersetzung mit neuen Themen und das Aufspüren von Berührungspunkten. (...) die Kesselhalle des Schlachthofes war drängend voll und am Ende eines Konzertes mit schwierigen Werken der Avantgarde gab es Standing Ovations.«
Weser Kurier, 14.Oktober 2003

»Es war 1998 in der Kirche ›Unser Lieben Frauen‹ eine regelrechte Sensation, als die sechs Schlagzeuger des Ensembles ›Antares‹ Jannis Xenakis' gewaltiges ›Persephassa‹ durch die Kirche donnerten. Nun war von dem Ensemble (...) ein hinreißendes Konzert im Sendesaal von Radio Bremen zu hören.«
Weserkurier, Januar 2004


Antares bei der Produktion "Outside" der Staatsoper Hannover (Foto: Thilo Nass)

›Antares‹-Musiker in der Produktion ›Outside‹ der Staatsoper Hannover; Szenische Realisation: Barbara Tacchini, Bühnenbild: Steffi Wurster
(Foto: Thilo Nass)

Die Mitglieder

Stefan Rapp (Foto: Julia Baier) Marcus Linke (Foto: Julia Baier) Slavik Stakhov (Foto: Julia Baier) Matthias Breitlow (Foto: Julia Baier)
Stefan Rapp
(Fotos: Julia Baier)
Marcus Linke Slavik Stakhov Matthias Breitlow


Kontakt

›Antares‹
c/o Stefan Rapp
Heinrichstraße 5
28203 Bremen

Tel.: +49 (0) 421 20 64 847
Mobil: +49 (0) 176 23 16 38 78

Email: HerrRapp(at)web.de

Stefan Rapp
studierte Schlagzeug in Freiburg bei Bernhard Wulff und Taijiro Miyazaki. In Meisterkursen lernte er von berühmten Schlagzeugern und Paukisten wie Peter Sadlo, David Searcy, Isao Nakamura, Steven Shick, Robert van Sice und Emanuel Sejourne. Als Paukist arbeitete Stefan Rapp mit den Dirigenten Claudio Abbado, Leonard Bernstein und Daniel Harding zusammen. Besonders faszinierend war für ihn die Zusammenarbeit mit dem Ensemble Modern. Nach einem Engagement an der Kongeligen Oper Kopenhagen wurde Stefan Rapp 1996 Pauker der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Von 1997 bis 2004 leitete er die Schlagzeugklasse an der Hochschule für Künste in Bremen. Stefan Rapp liebt die Pauke und das Schlagzeug gleichermaßen. Es gelingt nicht vielen Musikern so wie ihm, sich absolut sicher in der Welt der klassischen wie der zeitgenössischen Musik zu bewegen. Modernen Kompositionen für das Schlagzeug ist er vor allem dann zugetan, wenn sie von einer klaren Idee geleitet sind und wenn das Schlagzeug geradezu notwendig ist, um diese Idee musikalisch umzusetzen.

Marcus Linke
wurde 1963 in Kulmbach geboren, studierte zunächst in Würzburg Schlagzeug und Pauke und wechselte dann nach Hannover. Seit 1990 arbeitet er als freischaffender Musiker, war einige Jahre Dozent am Konservatorium Osnabrück und unterrichtet an der Musikhochschule Hannover. Seit 1998 ist er zugleich Dozent beim Festival Junger Künstler in Bayreuth. Er ist Mitglied des ›kalamazoo percussion trio‹ und mag die musikalische Arbeit in kleinen Besetzungen, spielt aber ebenso mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, beim Ensemble Modern oder an der Staatsoper Hannover und gastiert als Pauker in verschiedenen Barockorchestern. Seit 2003 lebt er in Bremen.

Slavik Stakhov
wurde 1972 in der Ukraine geboren. Er studierte Schlagzeug, Klavier und Dirigieren in Odessa (Ukraine). Als Soloschlagzeuger spielte er bei dem Philharmonischen Orchester Odessa. 1995 nahm er als Stipendiat des DAAD sein Schlagzeugstudium an der Hochschule für Musik in Freiburg auf. Seine solistische und kammermusikalische Tätigkeit führte ihn auf Konzerttourneen durch Europa, Australien, Indonesien und Süd-Amerika. Slavik Stakhov ist Soloschlagzeuger bei der Philharmonie Südwestfalen.

Matthias Breitlow
geboren 1972 in Verden/Aller, studierte Schlagzeug in Hannover bei Andreas Boettger und war Schlagzeuger in der Neuen Philharmonie Westfalen und im Philharmonischen Orchester Kiel, bevor er sich entschied seiner Frau nach Schweden zu folgen. Er lebt in Göteborg und ist dort und in Deutschland als freischaffender Musiker tätig.
Als Kammermusiker arbeitete er mit dem Schlagzeugsextett ›anthos‹ mit Karlheinz Stockhausen und gewann dreimal den ersten Preis der Internationalen Stockhausenkurse in Kürten. Mit dem Duo Dialog (Schlagzeug und Klavier) ist er Preisträger des Kammermusik-Wettbewerbs der Musikhochschule Hannover und spielte Aufnahmen für den Rundfunk ein. Matthias Breitlow war Solist mit dem ›Göttinger Sinfonieorchester‹ und dem ›Wendland Sinfonieorchester‹ und spielt als Gast in diversen Orchestern (z.B.: Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Radio Sinfonieorchester Frankfurt, GöteborgsOperan).

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