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›Afrika kommt‹

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Nur ein Dreivierteljahr nach dem großen Erfog der Sprechoper ›Faust II‹ arbeiten ca. 180 Musiker und Schüler an dem nächsten Open-Air-Projekt. Auch bei ›Afrika kommt‹ werden viele Stadtteilpaten und Bremer Einrichtungen aktiv an dem Projekt mitwirken und auch diesmal soll der ganze Stadtteil involviert sein.

In zwei aufeinander aufbauenden Projektphasen widmen sich Schüler der Gesamtschule Bremen-Ost der Kultur Afrikas am Beispiel des Landes Ghana.

Die Projektphasen
Open-Air-Konzerte in Osterholz-Tenever
Mitwirkende





März 2010: Bei einer ersten schulinternen Präsentation der Workshopergebnisse singen Mitglieder des Gospelchores ›Joy of the Lord‹ mit Schülern der Gesamtschule Bremen-Ost afrikanische Gospels



Emmanuel Gomado studierte mit Schülern einer 6. und einer 5. Klasse afrikanischen Tanz ein. Musikalisch begleitet wurden sie von der Klasse 6.7, die mit ihren Trommeln für afrikanische Klänge sorgten.

Die Projektphasen


›Afrika vor der Tür‹

In der ersten Phase ›Afrika vor der Tür‹ beschäftigen sich zehn Klassen der Gesamtschule Bremen-Ost - von der 6. Klasse bis zur Oberstufe Leistungskurs Musik - mit Aspekten der afrikanischen Kultur. Kunst, Tanz, Gesang, Mode, Theater, Kochen und natürlich Musik werden jeweils mit im Stadtteil Tenever bzw. in Bremen lebenden Experten aus Afrika erarbeitet. Unterstützt werden Sie vom Mütterzentrum Tenever sowie vom Gospelchor ›Joy of the Lord‹. Ziel dieser Projektarbeit ist es Vorurteile und Berührungsängste abzubauen. Die Ergebnisse fließen in den zweiten Teil des Projektes ein.

›Afrika in OTe‹

Im Mai besuchen Musiker aus Ghana die Schule, um mit den Schülern und Musikern der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen zu arbeiten.
Teile der Workshops aus ›Afrika vor der Tür‹ werden präsentiert. Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen spielt unter der Leitung des Dirigenten Alexander Shelley zusammen mit den bekannten Jazzmusikern Mike Herting (Piano), Bern Keul (Bass) und Bert Smaak (Drums) zeitgenössische afrikanische Kompositionen u.a. von Abdullah Ibrahim. Als Höhepunkt wird der ghanaische Musiker und Pädagoge Morphius Eurapson-Quaye eine gemeinsame Aufführung von GSO-Schülern, Musikern der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und seinen Schülern aus dem ›Centre for Talent Expression‹ in Winneba/Ghana einstudieren. Die Regisseurin Silke Lange bündelt diese vielfältigen Beiträge zu einam großen Musik-Theater-Spektakel. Die Rahmenhandlung des Stücks ist an die Erzählung ›Der Chronist der Winde‹ des schwedischen Bestsellerautors Henning Mankell angelehnt. Darin geht es um einen Straßenjungen, der eine Bande von Straßenkindern anführt. Als einer von ihnen sterbenskrank wird, schaffen die Jungen ihm als letzten Wunsch eine ›Insel ohne Ängste‹.



Open-Air-Konzerte in Osterholz-Tenever

Am Ende dieser zweiten Projektphase stehen zwei Aufführungen am 20. und 21. Mai 2010 - ähnlich wie bei ›Faust II‹ - open air in Osterholz-Tenever unter der Leitung von Alexander Shelley.
Insgesamt werden dabei über 180 Schüler und Musiker aus Deutschland und Ghana gemeinsam auftreten.

Bild links: Erste Skizze der Bühnenbildnerin Lea Dietrich zum Bühnenaufbau. Als Bühne sollen Holzpaletten dienen, die auf einer brachliegenden Wiese an der Neuwieder Straße ausgelegt werden. Die Musiker selbst könnten in kleinen Hütten verteilt sitzen, die den typischen Hütten afrikanischer Slums ähneln.



Schüler der Theater-AG erarbeiteten eine erste Szene zum Thema Erinnerung und stellten diese auf der Bühne vor.


Fotos: Schüler der Klasse 6.2 der Gesamtschule Bremen-Ost

Mitwirkende

Alexander Shelley, Dirigent
Silke Lange, Regie
Mike Herting, Piano
Emmanuel Gomado, Drums/Dance
Simon Zigah, als ›der Chronist‹
Schüler der Gesamtschule Bremen-Ost
Gospelchor aus Bremen-Tenever ›Joy of the Lord‹
Morphius Eurapson-Quaye und seineSchüler aus dem ›Centre for Talent Expression‹ (Winneba)
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen
Christin Bokelmann, Kostümbild
Lea Dietrich, Bühnenbild
Jörg Hartenstein, Lichtdesign

Zum SeitenanfangDiese Seite wurde zuletzt geändert am 19.05.2010, 12:03